eine Mutter schrieb mir 'Eine sehr schöne Seite, viele dieser Informationen hätte ich damals gerne gehabt, aber man hat mich mit allem allein gelassen'. Mit dieser Aussage wurden Erinnerungen wach in mir: 1976, meine eigene Tochter ist in der Müllverbrennungsanlage gelandet, weil der behandelnde Mediziner meinem Vater und mir von sich aus vor dem med. Eingriff nicht gesagt hat, das ich ihm vor dem med. Eingriff sagen muss, dass ich anschließend mein Kind beerdigen möchte. Der Tod meiner Tochter hat nicht so weh getan, wie die Tatsache, das ich anschließend meine Liebe ihr gegenüber nicht leben konnte. Meine Tochter wurde - menschlich betrachtet - in Österreich als Müll entwertet und ich konnte das nicht verhindern! Damals war ich 16 Jahre alt .....jetzt nähe ich für fremde Sternenkinder und sende zahlreiche Pakete an Hebammen, damit wenigstens dort die Liebe fließen kann. Persönlich berührt es mich sehr, wie viel Liebe überall zu fließen beginnt, und das man sehr langsam weltweit beginnt, über während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder voller Liebe, Wertschätzung, Andacht darüber zu reden - nicht nur innerhalb einer Selbsthilfegruppe, sondern zunehmend häufiger auch offen über die Medien oder innerhalb der Familie.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Abstimmung im Plenum des österr. Nationalrates, geplant für den 14.12.2016. Geplant ist, das auch in Österr. in Zukunft Fehlgeburten am Standesamt eingetragen werden können. Warte, das klingt nach freier Wahl der Frau und die Höflichkeit, das die Frau zuerst gefragt wird und anschließend erst der Eintrag erfolgt. Angedacht ist auch hier die Widerspruchslösung: es wird ein automatischer Eintrag kommen, den die Angehörigen binnen Frist ergänzen, ändern oder löschen lassen können. Unklar ist nur, was in diesem Fall unter 'Fehlgeburt' zu verstehen ist. Bislang gelangte nur das Ergebnis einer durchgeführten Totenbeschau zum Standesamt - in Wien wären das dann nur jene Kinder, welche tatsächlich anschließend im Auftrag der Angehörigen auch beerdigt werden, denn bei den einfachen Begräbnissen der Fehlgeburten in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof (oder Sammelgrab der Fehlgeburten am Hietzinger Friedhof) reicht ein Leichenbegleitschein (der voraussichtlich nicht dem Standesamt automatisch gemeldet wird)..... 'Wer schweigt, stimmt scheinbar zu' wird damit eventuell um eine schmerzhafte Facette reicher.

Zahlreiche Patienten und Patientinnen fühlen sich als Opfer, weil die Medizin Ihnen persönlich oder Ihren Lieben etwas angetan hat.

Beispiel 1: mit 20.5.2016 trat jene EU - Richtlinie in Kraft, mit der geregelt wurde, welche Fotos als Schockbilder auf den Zigarettenpackungen gedruckt werden müssen. EU - Weit geregelt kennt mittlerweile jeder die Fotos auf den Zigarettenpackungen, welche zur Abschreckung diesen sollen, aber scheinbar - laut Taz - auch andere Bedürfnisse befriedigen. Darunter ( Symbol- oder Real-) Bilder von im Koma liegenden Menschen, Fotos von Embryos in einem Aschenbecher, Foto eines während der Schwangerschaft, Geburt oder innerhalb der ersten Lebenswoche verstorbenen Kindes, (2, 3, ),  Angehörige vor den Sarg ihrer Fehl- oder Totgeburt oder an Grabstein.

Die Angehörige Johanna Wegerer wird vom Wiener Rechtsanwalt Dieter Böhmdorfer im Kampf gegen die EU vertreten, weil ein Foto ihres im Feb. 2015 verstorbenen Ehemannes - er lag im Koma liegend in einer Wiener Klinik und hier soll das in der EU verbreitete Foto entstanden sein - noch immer die Runde macht. Die EU - Kommision zu klagen ist schwierig, denn ein Beschwerdebrief brachte die unfassbare Antwort: 'Auf dem Bild sei nicht Franz Wegener, sondern ein Berliner (Stadt kann ausgetauscht werden, bislang lag diese Stadt immer in D) Schauspieler zu sehen, der als Modell fungierte. Ihm sei Anonymität zugesichert worden.'

Das Foto vom Embryo im Aschenbecher ein Schauspieler?

Das Foto von Angehörigen vor ihrem Kindersarg nur Schauspieler?

Wärend der Schwangerschaft, Geburt oder innerhalb der ersten Lebenswoche verstorbenen Kinder sind Schauspieler?

2. Noch werden nicht alle in der Medizin greifbaren Leibesfrüchte sichtbar (Beerdigung, Standesamt), die Zuführung von Leibesfrüchten zum  Hausmüll oder humanen Müll > Müllverbrennungsanlage ist EU- und weltweit gängige Praxis.

Was wie ein vorläufiger Sieg gedankenloser Bürokratie gegen Persönlichkeitsschutz und Menschlichkeit wirkt, nennt die Medizin Kollateralschaden, der als bedauerlicher Einzelfall gerne in Kauf genommen wird. Für Angehörige ist das ein Alptraum, der nicht enden will.

Wo kann ich als Einzelner helfen, dass so etwas in unserer Umgebung - und das kann ja überall losgehen - nicht geschehen kann? Wo trage ich im Kleinen dazu bei, dass so etwas geschehen kann, wo schaue ich zu, wo schweige ich? Schweigen ist oft Zustimmung. Durch Schweigen geschieht oft Ungerechtigkeit. Die Liebe wird siegen


Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann macht sich in seinem Buch Schnelles Denken, langsames Denken Gedanken z.B. über die Tatsache, wie wir unsere Entscheidungen treffen. Anhand verblüffender Beispiele macht er sichtbar, welchen mentalen Mustern wir folgen und wie wir uns gegen verhängnisvolle Fehlentscheidungen wappnen können. Dazu gehört, das wir wachsam sind in Bezug auf das, was der Partner/ Unternehmer/ die Politik eines Staates - zumeist im eigenen Interesse (und nicht immer im Interesse des Patienten, Konsumenten ec.!) - vor gibt. Selten hat das z.B. etwas mit der alles umfassenden Aufklärung des Konsumenten/ Patienten über ihm oder ihr zustehenden Rechten zu tun!

 

Ein Beispiel aus Österreich: Begräbnis im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes (Armengrab) und Begräbnis im Auftrag des Angehörigen. Staatskonforme Betriebe behaupten den Angehörigen gegenüber, das die Angehörigen selbst die Begräbniskosten zu tragen haben, wenn die Angehörigen selbst das Begräbnis in Auftrag geben. Die juristische Wahrheit schaut anders aus siehe Begräbnis einer Fehlgeburt im Auftrag der Mutter.

Ein Blick auf andere Webseiten:

www.organspende-wiki.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Eurotransplant

Eurotransplant (ET) ist ein Zusammenschluss von Ländern wie Belgien, Deutschland, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Slowenien, Ungarn ec., u.a. zum Zweck der gemeinsamen Verteilung der gespendeten Organe. ich befürchte, das es vergleichbare Verteiler gibt etwa zu Krankheits- oder Grundlagenforschungszwecken oder zur Herstellung von Arzneimitteln, z.B. aus Föten entstehen Arzneimittel.

 

Im Buch Schnelles Denken, langsames Denken steht unter Frames und Wirklichkeit Seite 459 & 460:

Eine Anweisung über die Organspende im Falle eines tödlichen Verkehrunfalles ist in vielen Ländern im Führerschein einer Person vermerkt. Die Formulierung dieser Anweisung ist ein weiterer Fall, in dem ein bestimmter Frame einem anderen deutlich überlegen ist. Nur wenige Menschen würden behaupten, dass die Entscheidung darüber, ob man Organe spenden will oder nicht, belanglos ist, aber vieles deutet darauf hin, das die meisten Menschen ihre Entscheidung unbedacht treffen.

Die entsprechenden Daten stammen aus einem Vergleich der Organspenderraten in europäischen Staaten, die bemerkenswerte Unterschiede zwischen benachbarten und kulturell ähnlichen Ländern aufdecken.

Ein im Jahr 2003 veröffentlichter Artikel weist darauf hin, das die Organspenderrate in Österreich nahe bei 100 Prozent beträgt, während in Deutschland nur 12 Prozent beträgt, hingegen 86 Prozent in Schweden, aber nur 4 Prozent in Dänemark.

Diese gewaltigen Unterschiede sind ein Framing - Effekt, der durch das Format der entscheidenen Frage verursacht wird. Die Länder wie Österreich mit einer hohen Organspendenbereitschaft haben eine Nichteinverständnis - Klausel ; Personen, die ihre Organe nicht spenden wollen, müssen ein entsprechendes Kästchen ankreuzen.

Ansonsten gelten sie als bereitwillige Spender. Die Länder mit geringer Spenderbereitschaft haben einen ausdrücklichen Einverständisvorbehalt: Man muss ein Kästchen markieren, um zu einem Spender zu werden. Das ist alles. Der beste Prädikator für die Organspendenbereitschaft von Menschen ist die Beziehung der Standartoption, die gilt, ohne das man ein Kästchen ankreuzen muss.

...

Der Fall der Organspende zeigt, dass die wissenschaftliche Debatte über die Frage, wie Rational wir Menschen uns verhalten, weitreichende Folgen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit hat. Ein bedeutender Unterschied zwischen denjenigen, die an das Modell des rationalen Agenten glauben, und den Skeptikern, die es bezweifeln, besteht darin, dass seine Verfechter es einfach als selbstverständlich erachten, dass die Formulierung eines Entscheidungsproblems die diesbezügliche Präferenz nicht determiniert. Sie interessieren sich nicht einmal dafür, das Problem zu erforschen - und so müssen wir uns oft mit suboptimalen Ergebnissen begnügen.

Skeptiker, die die Rationalität des Menschen eher als gering einstufen, überrascht das nicht. Sie haben gelernt, eine besondere Sensibilität für scheinbar belanglose Faktoren zu entwickelt, die unsere Präferenz bestimmen - Daniel Kahnemann hofft, das die Leser seines Buches Schnelles Denken, langsames Denken die gleiche Sensibilität erworben haben.

Weiterführende Informationen zum Thema Gewebe-, Organspende und Transplantation finden Sie hier.

Föten: Der neue medizinische Rohstoff habe ich bei Amazon.de entdeckt.

Die weitere Beschreibung lautet: Broschiert – 20. September 1995 von Ingrid Schneider

Ein neues Kapitel der Medizingeschichte ist aufgeschlagen: Abgetriebene Föten sollen als Rohstoff dienen, um Diabetes, Querschnittslähmungen, die Parkinsonsche Krankheit und viele andere Leiden zu heilen. Der internationale Handel mit Embryonen und Föten hat bereits begonnen. In der Bundesrepublik stehen erste Anwendungen embryonalen Hirngewebes bei Parkinson-Patienten unmittelbar bevor. Die Autorin gibt einen genauen Überblick über die weltweite Praxis der Verpflanzung fötalen Gewebes und analysiert kritisch, welche Möglichkeiten, Risiken und Konsequenzen wir von dem neuen medizinischen Rohstoff zu erwarten haben. Sie tritt ein für eine öffentliche Diskussion gegen alle Widerstände von Medizinern ….

Selbstverständlich habe ich mir das Buch gekauft ...

Zur "Gewebespende" gehören während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder (in Wien fast alle unter 120 mm SSL/CRL Sternenkinder > zu klein für Totenbeschau, fast 40 Jahren lang wurde entsorgt über den Hausmüll ...

ein weiteres Beispiel:

www.facebook.com > Sternenkinder Oesterreich > 25.8.2013

o'Ton der Mutter:.... ich hab in Tamsweg angerufen, die Sekretärin war erst mal sprachlos, holte dann einen Arzt. Der hat mir erklärt, dass mein Kind gar kein Kind sei, man könne hier nicht von Kind sondern nur von Frucht reden (danke dazu - blöder Trottel) und ein Langes und Breites, bis er endlich sagte, alles Gewebe kommen nach Salzburg auf die Pathologie.

Dort hab ich mit einem sehr netten Herrn B. gesprochen, der für mich nachgesehen hat. Leider gibt es kein Restgewebe von meinem Baby, weil es "nur" 7 cm SSL oder CRL groß war und in der histologischen Abteilung "verarbeitet" wurde..... er hat es aber sehr nett gesagt. Normalerweise werden zumindest Teile aufbewahrt, aber in meinem Fall war so wenig Gewebe vorhanden, dass das nicht ging. Es ist also nichts geblieben von meinem Kind als ein Blatt Papier, um das ich mich erst noch kümmern muss, denn eine Kopie meiner Krankenakte und aller Untersuchungen steht mir persönlich zu.
Ende des Mütterlichen Berichtes.

Eine andere Mutter fragte mich: und was hat das Thema mit während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern zu tun? Nicht jedes Land sieht ihr Sternenkind inkl. ein dem Sternenkind bzw. der Mutter zustehendes Bestattungsrecht von Zeugung an, manche Länder nur dann, wenn die Mutter darum kämpft! Daher mein Tipp: Zum Rechtanwalt für Erbrecht gehen, bevor das Sternenkind den Mutterleib verlassen hat! Allein durch die Wahl des Geburtsortes, dem Widerspruch 1, 2, 3, oder die Wahl der Geburtsform, welcher Untersuchung die Mutter z.B. auf der Histologie zustimmt -  trägt viel zum Entscheidungsprozess für ein Begräbnis (in Teilen oder als Ganzes) oder gegen ein Begräbnis bei.

es folgen weitere Berichte aus Deutschland:

Kinder ohne Organe beerdigt https://www.youtube.com/watch?v=W2OXLqsilvk

Auf Leben und Tod - Das Geschäft mit menschlichen Organen https://www.youtube.com/watch?v=c_UWYVvA4GA

Organspende, Organhandel, Organmafia https://www.youtube.com/watch?v=nVWgB9fWIIs

ein weiteres Beispiel für Aufhebung eines Framing: 2008 war der Verein Zara bei Begräbnissen im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes erfolgreich tätig in meinem Auftrag. Damals ging es um das Kreuz mit der Kreuzgravur. Anschließend gab es zuerst für 18 Monate die Zustimmungsregelung Ergebnis: auf 20 Begräbnisse wurden 4 - 6 Kreuze beantragt. Ich vermute, das dass dem www.einsegnungsdienst.at zu wenig war, daher wurde auch in diesem Bereich die Zustimmungsregelung in eine Widerspruchsregelung geändert. Folge: Nun kommen auf 20 Begräbnisse ca. 16 Kreuze.

Zu einem anderen Thema habe ich wieder geschrieben, weil nur ein einziger Bestatter in Wien seinen Fuss fest verankert hat in der Klinik.  Betet bitte für weitere Veränderungen