aktuelle Angaben: Begräbnis bezahlen 2017 , Totenbeschau 2017,

Kein Aprilscherz: Die Dokumentation der Fehlgeburten am österr. Standesamt 2016, Standesamt 2017, kam mit 1.4.2017.

vor Totenbeschau: Autopsie, Obduktion, innere Leichenbeschau, Leichenoeffnung, Sektio

Anzeige eines Totesfalles

Auszug aus der Information zur Umstellung auf den elektronischen Totenschein sowie auf die neue Publikationsliste und Standardbevölkerung von EUROSTAT:

Mit 1. November 2014 erfolgte auf Basis des neuen Personenstandsgesetzes eine Umstellung auf eine neue Datenquelle, das Zentrale Personenstandsregister (ZPR).

Eurostat publiziert die Sterbefalldaten in zwei verschiedenen Varianten: zum einem alle Todesfälle von in einem Land wohnhaften Personen, unabhängig davon, wo diese verstorben sind (im In- oder Ausland) sowie alle Sterbefälle auf einem Staatsgebiet, unabhängig davon, ob die Verstorbenen hier wohnhaft waren oder nicht. Aus diesem Grund sind die von Eurostat publizierten Daten nicht mit den nationalen Daten vergleichbar. In Österreich werden ausschließlich die verstorbenen Wohnsitzinländer veröffentlicht. Sofern die Leibesfrüchte der Totenbeschau zugeführt wurden, denn eine unkremierte Beerdigung geht legal auch ohne ....

Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegebene ICD-10.Revision (ICD-10) wird derzeit international als Diagnosenklassifikation eingesetzt. Die ICD-10 ist Grundlage einer international vergleichbaren Todesursachenstatistik und wird deshalb in Österreich zur Kodierung der Angaben auf dem Formblatt „Anzeige des Todes" verwendet.
Bis 1952 wurde die Kodierung der Todesursachen nach dem „Ausführlichen Systematischen Verzeichnis der Todesursachen (3stellige ICD-Klassifikation, 5. Revision)" durchgeführt. Zwischen 1953 und 1958 wurde die „Internationale Systematik der Krankheiten, Gesundheitsschädigungen und Todesursachen vom Jahre 1948 (3stellige ICD-Klassifikation, 6. Revision)" zur Klassifizierung herangezogen. Ab 1959 war die Grundlage der Codierung die „Deutsche ausführliche Systematik der Krankheiten, Verletzungen und Todesursachen (3stellige ICD-Klassifikation, 7. Revision)". Ab 1969 wurde nach der „Internationalen Systematik der Krankheiten (4stellige ICD-Klassifikation, 8. Revision)", ab 1980 nach der „Internationalen Systematik der Krankheiten (4stellige ICD- Klassifikation, 9. Revision)" und ab dem Berichtsjahr 2002 nach der „Internationalen Systematik der Krankheiten (4stellige ICD-Klassifikation, 10. Revision, Version 1.3)" kodiert. Mit der Implementierung eines internationalen elektronischen Kodierprogramms (IRIS) wurde auch die Klassifikation auf die
ICD10 Version 2013 umgestellt. Diese ICD-Version wird seit dem Berichtsjahr 2016 sowohl für die elektronische als auch die manuelle Kodierung verwendet. Da die Unterschiede innerhalb der ICD-10 nicht gravierend sind, wurden die betroffenen Codes der ICD-10 Version 1.3 auf die ICD-10 Version 2013 umgeschlüsselt, um durchgehende Zeitreihen bis 2002 zurück anbieten zu können.

2016/06/17/ ich wuenschte wir koennten fuereinander da sein:

Statistikzahlen aus Österreich: 

Gezählt wird, was der Totenbeschau zugeführt und anschließend dem Standesamt als Totgeburt gemeldet wurde. Fehlgeburten und während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder, welche dem Klinikmüll zugeführt wurden, zählen in dieser Statistik nicht dazu.

1881 gab es 164.089 lebend geborene Kinder und 5402 still geborene Kinder,

1973 gab es 98.041 lebend geborene Kinder und 877 still geborene Kinder

2015 gab es 84.381 lebend geborene Kinder und 281 still geborene Kinder.

weiter führende Daten finden Sie hier.

Ich habe durch meine Arbeit der Begräbnisbegleitung zahlreiche Sternenkinder, Eltern, andere Angehörige, mitfühlende Freunde, Hebammen und Bestatter kennen gelernt - vor und nach der Totenbeschau. Bei Begräbnissen im Auftrag der Angehörigen und wenn die Angehörigen einem Armenbegräbnis zugestimmt haben.

Bei einem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen können die Angehörigen entscheiden, ob Sie eine äußere Totenbeschau möchten. Bei einem Armenbegräbnis ist in Österreich die Entnahme von Gewebe- und Körperteilen inkl.. Die Angehörigen können sich weder gegen die innere Totenbeschau, noch gegen die Entnahme von Körperteilen - und Organen sich aussprechen, wenn sie ein Armenbegräbnis sich wünschen.

Das Abschied nehmen sollte möglichst vor der Totenbeschau stattfinden, denn dann ist der Körper des Verstorbenen noch heil. Wenn keine äußere Totenbeschau stattfand, dann besteht der Körper bei Sternenkindern aus mehreren Teilen, weil z.B. die Bauchdecke bei einem Sternenkind sich nicht zunähen - nicht zu klammern - lässt. Daher nehmen Angehörige nach der Totenbeschau auch davon Abstand, selbst ihr verstorbenes Familienmitglied ein letztes Mal anzuziehen. Vielleicht will der Bestatter den Angehörigen diesen Blick ersparen? Ersatzweise rate ich den Angehörigen, den Bestatter darum zu bitten, vom letzten Blick in den Sarg ein Foto zu machen vom liebevoll versorgten Verstorbenen und dieses Bild den Angehörigen zu reichen.

Die Rechnung eines Begräbnisses setzt sich aus zahlreichen Bestandteilen zusammen. Der erste Posten bei einem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen ist jene Ausgabe, welche der Bestatter in der Klinik bezahlen muss. Daran anschließend erhält der Bestatter die Leiche.

Die Gebühren für amtsärztliche Tätigkeiten und für Totenbeschau in öffentlichen Krankenanstalten sind Landes- oder Gemeindesache, in privaten Krankenanstalten des Krankenanstaltenträgers.

Joachim Fuerpass berichtet über Anstalts- bzw. Prosekturgebühren: Die meisten Spitäler in Österreich verrechnen an die Angehörigen von verstorbenen Patienten eine so genannte Anstaltsgebühr. Oft wird diese auch Prosekturgebühr genannt.

Die Höhe dieser Beiträge ist oft sehr unterschiedlich und setzt sich aus verschiedenen Positionen zusammen. In erster Linie sind in diesen Gebühren meist die Kosten der Kühlung eines Spitales enthalten sowie die Entschädigungen für die Prosekturgehilfen, welche die Verstorbenen meist ankleiden und hygienisch versorgen. In privaten Spitälern ohne Prosekturgehilfen, sind die Kosten dann meist niedriger. Die Anstaltsgebühren der Wiener Gemeindekrankenhäuser sind einheitlich geregelt und belaufen sich 2015 auf € 161,34.

In diesem Betrag sind folgende Positionen enthalten.

€ 100,56 Anstaltsgebühr

€ 23,09 Entschädigung für Gehilfen

€ 8,82 Soziallasten

€ 14,20 Verwaltungsgebühr

€ 146,67 + € 14,67 Mwst. 10% € 161,34

Genau erklären was Anstaltsgebühr oder Soziallasten sind, konnte mir niemand.

Es hieß nur: das steht eben so im Erlass der KAV Wien.

Die privaten Krankenhäuser in Wien halten sich mit ihren Kosten etwa an diesen Betrag und verlangen ähnliche Höhen. In Wien (Gemeinde Spitäler) werden diese Kosten auch dann verrechnet, wenn es sich um ein Sternenkind handelt, sofern die Eltern eine Bestattung des Kindes wünschen.

Unklar blieb, welche Kosten bei einem Begräbnis im Auftrag des Gesundheitsamtes fällig werden. In anderen Spitälern wird mit den Kosten bei Sternenkindern unterschiedlich umgegangen, meist werden nur die halben Beträge verrechnet oft auch nichts. Ende des Beitrages vom Bestatter.

Von: "Ombudsstelle GD" wienkav.at

Gesendet: Thursday, 14 April, 2016 15:19

An: Sternenkind.info

Betreff: Haben Sie bitte ergänzende Informationen für mich?

Sehr geehrte Frau Tegenthoff!

Zur Anstaltsgebühr:

Unter dem Begriff Anstaltsgebühr sind jene Kosten zu verstehen, die den Krankenanstalten für diverse Leistungen im Zusammenhang mit dem Ableben einer Patientin oder eines Patienten in einem Krankenhaus der Stadt Wien entstehen. Da es sich nicht bei jeder verstorbenen Person um exakt dieselben Leistungen handelt, kann ich Ihnen nur einige Leistungen, die in der Anstaltsgebühr enthalten sind, beispielhaft aufzählen. Zu den Leistungen, die seitens der Krankenanstalt erbracht werden, gehören unter anderem das Waschen, Ankleiden, Frisieren, Angurten und Einsargen der Toten sowie das Verkitten und Verschrauben der Särge. Einige dieser Tätigkeiten werden üblicherweise von ProsekturmitarbeiterInnen durchgeführt.

Aus steuerrechtlichen Gründen sind die Entschädigungen für ProsekturmitarbeiterInnen und die anteiligen Sozialversicherungsbeiträge gesondert anzuführen.

 

Zu Soziallasten: Bei den Soziallasten handelt es sich um anteilige Sozialversicherungsbeiträge für Leistungen, welche die ProsekturmitarbeiterInnen des Wiener Krankenanstaltenverbundes für die Bestattung Wien GmbH erbringen. Die Kosten dieser für die Bestattung Wien GmbH erbrachten Leistungen werden dem Wiener Krankenanstaltenverbund ersetzt und scheinen auf der Begräbniskostenrechnung der Bestattung Wien GmbH auf. Dies betrifft rund 10 Prozent der von Ihnen erwähnten Fälle.

Sternenkind.info fragt nach: Was fange ich mit den 10% an? Soll der Satz lauten: bei 10% der unkremierten Beerdigungen in der Gruppe 35b (also für Totgeburten und perinatale Todesfälle kommt auf die Rechnung die Leistungen für Soziallasten. Genaue Zahlen für die Gruppe 35b siehe http://www.sternenkind.info/oesterreich/wien/begraebnisstatistik-gruppe-35b/

Reaktion: Wenn die MA 15 als Gesundheitsbehörde ein Begräbnis für ein „Sternenkind“ anordnet, werden keine Kosten verrechnet. Das betrifft etwa 90 Prozent aller „Sternenkinder“.

Sternenkind.info: Ich unterstelle: Sie verwenden den Begriff "Sternenkinder" im engeren Sinne nur für Fehlgeburten, nachdem diese zur Totenbeschau zugeführt wurden.

Reaktion: Sehr geehrte Frau Tegenthoff! Mit „Sternenkinder“ habe ich all jene Fälle gemeint, in denen es um eine Fehlgeburt bzw. tot geborene oder kurz nach der Geburt verstorbene Kinder geht. Möglicherweise bin ich aus Ihrer Sicht einem Interpretationsirrtum unterlegen. Sollte dies zutreffen, ersuche ich um Nachsicht.

Sternenkind.info fragt nach: Sie schreiben: „Soll der Satz lauten: bei 10% der unkremierten Beerdigungen in der Gruppe 35b (also für Totgeburten und perinatale Todesfälle kommt auf die Rechnung die Leistungen für Soziallasten.“

Reaktion: Diese Aussage ist so nicht zulässig. Der Ausdruck „Leistungen für Soziallasten“ ist dem Sinne nach falsch. Wenn Hinterbliebenen Bestattungskosten durch die Bestattung Wien GmbH zu verrechnen sind, dann sind darin auch anteilige Soziallasten für ProsekturmitarbeiterInnen der betreffenden Spitäler enthalten, die Leistungen für die Bestattung Wien GmbH erbracht haben.

Zutreffend ist, dass behördlich angeordnete Bestattungen mit keinerlei Kosten für die hinterbliebenen Eltern verbunden sind. Das Verhältnis dieser behördlich angeordneten Bestattungen zu behördlich nicht angeordneten beträgt nach internen Recherchen meinerseits ca. 90 % zu 10 % und dient lediglich einem statistischen Interesse. Zumal es sich bei diesem Verhältnis um ein variables Verhältnis handelt, scheint der Nutzen dieser Information äußerst fraglich.

Im Übrigen beschreibt Frau Dr.in in ihrer Stellungnahme vom 15. April 2015 an Sie sehr umfassend die verschiedenen Optionen, insbesondere jene, in denen auf den Wunsch der Eltern nach einer individuellen Bestattung soweit wie möglich Rücksicht genommen wird.

Ich habe Verständnis für die Akribie, mit der Sie Ihre Recherchen durchführen und hoffe, damit Ihre Fragen beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Wiener Krankenanstaltenverbund Generaldirektion –

Vorstandsbereich Health Care Management

Zentrale Ombudsstelle

Bürocenter TownTown

Thomas Klestil Platz 7/1

1030 Wien, Österreich

2015: Die Totenbeschau ist der erste Akt zu einem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen. Die Ausgaben für die Totenbeschau hat der Bestatter gegenüber der Pathologie/ Prosektur zu bezahlen. Nur mit dem Beleg der an der Klinikinternen Kasse bezahlter Totenbeschau erhält der Bestatter die Leiche/ Leichenteile. Die Ausgaben sind Bestandteil der Bestattungsrechnung. Die genaue Höhe erfährt der Bestatter am Tag der Abholung. I

Sternenkind.info hat in Wien die Frage gestellt: Sollte es - neben dem Tarif für erwachsene Todesfälle - nicht eigene Tarife für minderjährige Todesfälle und eigene Tarife für still geboren Kinder geben?

Reaktion:

Sehr geehrte Frau Tegenthoff!

Im Namen der Prosekturleitung darf ich Ihnen wie folgt antworten.

Die Pathologie ist alles, der gesamte Bereich, Prosektur ist nur der Bereich, wo die Verstorbenen obduziert oder beschaut werden. Totenbeschauen finden generell i n Prosekturen (Teil einer Pathologie) oder aber auch vom Beschauarzt - Wien der MA 15 - zuhause oder in Krankenhäusern statt, die keine Pathologie haben. Es gibt auch Krankenhäuser, die zwar eine Prosektur haben, aber kein pathologisches Institut z.B. Barmherzige Brüder, Schwestern, St. Anna. Alle Gemeindespitäler in Wien (inkl. AKH) haben eine Prosektur.

Bezüglich den Tarifen darf ich Ihnen mitteilen, dass die Tarife von der Ärztlichen Direktion des Hauses festgesetzt werden und nicht von der Pathologie. Wir hoffen Ihnen geholfen zu haben und wünschen Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Institutssekretariat

Klinisches Institut für Pathologie, Medizinische Universität Wien.

Die Totenbeschau bei während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kindern geschieht gemäß der Mütterlichen Daten: Meldezettel der Schwangeren, Geburtsurkunde der Schwangeren, Staatsbürgerschaftsnachweis der Schwangeren ec. Mutter ist jene Frau, die ein Kind ausgetragen hat - unabhängig davon ob es ihre eigene Eizelle war.

Der Erzeuger darf über das Bezirksgericht mit Vorbehalt zum ungeborenen Kind als obsorgeberechtigter Vater sich anerkennen lassen.

Folgende Dokumente des außerhalb des Mutterleibes Verstorbenen sollten anlässlich der Totenbeschau bereit gehalten werden: Meldezettel, Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis bzw. Heimatschein / Heimatrollenauszug, Heiratsurkunde ec.

bei Verwitweten: Sterbeurkunde des ehemaligen Partners

bei Geschiedenen: Scheidungsurteil des Gerichtes

bei Akademikern: urkundlicher Nachweis des akademischen Grades

 

Als Ergebnis der Totenbeschau erhält man eine "Anzeige des Todes" samt "Todesbescheinigung" sowie ein zweites Dokument, den sogenannten "Leichenbegleitschein". Die "Anzeige des Todes" wird

a) am Standesamt für die Eintragung ins Sterbebuch und

b) zur Vorlage für das Bestattungsunternehmen benötigt.

Der "Leichenbegleitschein" legitimiert den Transport der Leiche durch das Bestattungsunternehmen. Gibt es bezüglich der Todesursache für den Beschauer Ungewissheiten bzw. Ungereimtheiten, lässt er den Leichnam obduzieren. Für diesen Fall stellt dann die Obduktionsbehörde die "Anzeige des Todes" aus. In Wien zuständig (24-Stunden-Dienst): Zentraler Totenbeschaudienst Arsenalsstraße 7, 1030 Wien Tel. 01 / 79 775 - 87 890

In den anderen österr. Gemeinden führt der zuständige Gemeindearzt die Totenbeschau durch.

Film: Wenn der Tod am Anfang steht - „Babygrabfeld“ auf dem Zentralfriedhof http://religion.orf.at/projekt03/tvradio/orientierung/or_061029_fr.htm ist ein 8 Min. Beitrag, welcher im ORF und 3 Sat zu Allerheiligen/ Allerseelen 06 ausgestrahlt und wenige Tage zuvor am Wiener Babygrabfeld gedreht worden ist.

Die Länge des Babys vom Scheitel bis zum Steiß wird bis in die 20. Schwangerschaftswoche im Rahmen der Ultraschalluntersuchung vom Arzt auf dem Ultraschallbild gemessen, indem er Scheitel und Steiß auf dem Ultraschallbild markiert und die Länge der Verbindung bestimmt. Abgekürzt sagt man auch SSL oder CRL (aus dem Englischen: crown-rump-length). MUKI - Pass.

Grundsätzlich wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 19 Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz Angehörige binnen 5 Tage nach Ausstellung der Anzeige des Todes eine Bestattung zu veranlassen haben. Wird dies von den Angehörigen nicht beauftragt, so hat die Stadt Wien eine Bestattung zu verlassen. Die von der MA 15-Gesundheitsdienst der Stadt Wien beauftragten Beerdigungen auf Kosten der Stadt Wien sind insgesamt mit durchschnittlich 900 Fällen pro Jahr zu beziffern. Weiters übermittelt die MA 15 ergänzend den Folder der Bestattung Wien zu Ihrer Fragestellung: http://www.bestattungwien.at/media/files/2013/folder_stillgeborene_fin_93428.pdf.

Diese Urnenschächte befinden sich seit Sommer 1995 am Grundstück der Feuerhalle Wien Simmering und nehmen den kremierten Klinikmüll auf, darunter während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder, sofern diese nicht der Totenbeschau
Diese Urnenschächte befinden sich seit Sommer 1995 am Grundstück der Feuerhalle Wien Simmering und nehmen den kremierten Klinikmüll auf, darunter während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder, sofern diese nicht der Totenbeschau

Sehr geehrte Frau Tegenthoff!

Zu Ihrer Anfrage vom 24. September 2009 darf ich Ihnen mitteilen, dass die Ausnahmebestimmung von der Totenbeschau für Fehlgeburten unter einer Scheitelsteißlänge von 120 mm (§ 1 Abs. 5 Z 2 Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz - WLBG) seit 17.09.2004 in Geltung steht.

Mit freundlichen Grüßen

eine Beamtin der

Magistratsabteilung 40-Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht Thomas-Klestil-Platz 8/4

1030 Wien

 

Folgendes dient der Information und darf Ihnen in eigener Sache keine Rechtsberatung durch einen Rechtanwalt oder Notar ersetzen, denn jeder Mensch ist wie sein Begräbnis: einzigartig! Bestattungrecht im Auftrag der Mutter - ohne das sie die Kosten dafür übernehmen muss gilt für ganz Österreich - Vorraussetzung: die Mutter sucht vor der Auftragerteilung eines Begräbnisses  einen Rechtsanwalt oder Notar aufGärtnerische Grabstellenausgestattung in Wien, Luftballon bei der Wiener Sammelkremierung der Fehlgeburten in der Gruppe 35b, Plan- Sammelkremierung, Meditation, Gruppe 35b wurde am 6.12.2000 nach röm. kath. Ritus geweiht, Erste Bestattungsinfo an Angehörige von Sternenkindern im Wiener AKH, Wiener Friedhöfe - Grabarten,

 

Gewebespende, 2004 Wiener Bestattungsrecht, Durchführungsverordnung der Wiener Totenbeschau, Wiener Friedhöfe ohne Leichenbegleitschein, Anzeige des Todes, Anzeige einer Totgeburt, Anna sucht ihre Schwester, Betriebsordnung 2009 Feuerhalle Wien Simmering, Brief an die Eltern von Dr. Elisabeth Kübler Ross, Das Kreuz mit dem Kreuz betrifft Begräbnisse im Auftrag des Wiener Gesundheitsamtes - Ansprechpartner: Bestattung Wien, Standesregeln für Bestatter, was ein Gerichtsmediziner können muss, DDr. Fiala: seine persönliche Sicht in Bezug zur Definition 'Kind', Entwurf Gewebebanken, Föten für Arzneimittel, Epidemiegesetz 1950, Fehlgeburt oder Ausschabung, Kontaktdaten der MA 43 drei Jahre später noch nicht aktualisiert, Wiener Krone 20.2.2008, Leichen mit ansteckenden Krankheiten, Leichen mit anzeigepflichtigen Krankheiten, Maria bricht ihr Schweigen, Posttraumatische Belastungsstörungen - Esra Leitfaden, Widerspruch Organentnahme - Erw., Widerspruch Organentnahmen - Kind, Widerspruch Kind,

Nach Totenbeschau und Freigabe durch den Amtsarzt (Totenbeschau) kann ein Leichnam zum als Vorbereitung zu einem unkremierten Begräbnis zum Friedhof gebracht und dort in der sogenannten Aufbahrungshalle aufgebahrt werden.

Die Aufbahrung kann auch zu Hause oder in der Kirche erfolgen - und anschließend kann die Zuführung zur Feuerhalle (Kremierung) erfolgen.