Quelle Pixabay: Condome, Symbol für eine Vielzahl an Verhütungsmittel
Quelle Pixabay: Condome, Symbol für eine Vielzahl an Verhütungsmittel

Tag der Müttergesundheit - SPÖ-Bayr zu Teenager-Schwangerschaften: „Bildung und Zugang zu Verhütungsmitteln für mehr Selbstbestimmung“ Rückgang der Teenager-Schwangerschaften zu langsam – Reproduktive Rechte schützen, Müttersterblichkeit reduzieren

 

Wien (OTS/SK) - Die Mehrheit der Teenagermütter weltweit lebt in einer aufrechten Ehe oder Partnerschaft, wie der kürzlich erschienene UNFPA-Weltbevölkerungsbericht 2022 belegt.

Wenn Mädchen selbst noch im Kindesalter sind und sie Mutter werden, ist das für sie oft sehr gefährlich. „Die menschenrechtlich relevante Frage ist, ob die Mädchen überhaupt eine Wahl hatten, also der Verbindung zugestimmt haben, über sexuellen Kontakt entscheiden konnten, Zugang zu Verhütungsmitteln oder einem sicheren Schwangerschaftsabbruch hatten oder ob sie gegen ihren Willen eine oder mehrere Schwangerschaften austragen mussten?“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung und Vorsitzende des Europäischen Parlamentarischen Forums für sexuelle und reproduktive Rechte (EPF), anlässlich des Internationalen Tags der Müttergesundheit am 11. April das Negieren der Entscheidungsfreiheit der Mädchen.

Frauen und Mädchen, die im Jugendalter heiraten, haben meist einen geringen Bildungsstand und leben in finanziell prekären Verhältnissen, abhängig von Partner oder Eltern. Oft sind sie isoliert und wenig mobil. „Dadurch sind die jungen Frauen in einer denkbar schlechten Position darüber zu verhandeln, ob, wann und wie viele Kinder sie haben möchten“, stellt Bayr fest.

In 96 Prozent der Länder weltweit ist ein Schwangerschaftsabbruch unter bestimmten Umständen legal. Minderjährige brauchen in 36 Prozent der Länder eine gerichtliche Genehmigung, um eine Schwangerschaft abbrechen zu lassen, in 28 Prozent der Länder ist die Zustimmung des Ehemanns nötig.

13 Prozent aller jungen Frauen in ärmeren Ländern bekommen bereits im Kindesalter selbst Kinder.

In Afrika südlich der Sahara ist die Rate der Schwangerschaften im Jugendalter doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt gehören zu den häufigsten Todesursachen bei 15- bis 19-jährigen Mädchen weltweit.

„Die Anzahl der Teenagerschwangerschaften geht zwar über die letzten Jahrzehnte zurück, jedoch durchschnittlich nur um drei Prozentpunkte alle zehn Jahre. Bei diesem Tempo wird es 160 Jahre dauern, bis Kinder- und Teenagerschwangerschaften der Vergangenheit angehören“, ruft Bayr zum Handeln auf und ergänzt: „Schon bei den Millennium Development Goals (MDGs), die Vorläufer der Sustainable Development Goals (SDGs), war die Reduktion der Müttersterblichkeit das am wenigsten erreichte Ziel.“

„Sexuelle und reproduktive Rechte sind grundlegende Menschenrechte, die von Regierungen und Gesetzen geschützt, geachtet und zugänglich gemacht werden müssen. Die Tatsache, dass fast die Hälfte aller Schwangerschaften ungeplant ist, dass mehr als eine Viertelmillion Frauen nicht mit modernen Methoden verhüten können, obwohl sie das gerne würden, und dass immer noch jedes Jahr Millionen Frauen illegale und damit gefährliche Abtreibungen suchen müssen, zeigt, wie wenig diese grundlegenden Menschenrechte zugänglich sind. Wirtschaftliche Unabhängigkeit, Geschlechtergleichstellung, Bildung und Selbstbestimmung helfen Frauen nachweisbar, zu ihren grundlegenden Rechten zu kommen. Dies ist für uns ein politischer Auftrag!", so Bayr. (Schluss) bj

Quelle:

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220411_OTS0015/tag-der-muettergesundheit-spoe-bayr-zu-teenager-schwangerschaften-bildung-und-zugang-zu-verhuetungsmitteln-fuer-mehr-selbstbestimmung

Verhütung ohne Hormone: Welche gesunden Methoden gibt es?

Wenn dich die Verhütung ohne Hormone abschreckt, dann bist du damit nicht allein. Zugegeben, natürliche Methoden sind nicht ganz so praktisch wie die Pille. Sie erfordern Kompromisse.

Dennoch lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, denn hormonfreie (gesunde) Verhütungsmethoden haben eine Menge Vorteile.

Anlässlich des Weltverhütungstages am 26. September 2019, veröffentlichte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Studie über Verhütungsmittel, an der 992 sexuell aktive Männer und Frauen im Alter von 18 – 29 Jahren teilnahmen. Weiterführende Informationen finden Sie unter primal-state.de/verhuetung-ohne-hormone/ (veröffentlicht am 4. Mai 2020 von Recha Kühne)

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis fordert die Pille für den Mann Polarisieren kann sie. In "Die Zeit" fordert Fürstin Gloria von Thurn und Taxis jetzt die Pille für den Mann. Wieso solle es im Interesse der Frau sein, fragte sie, "ein Mittel zu schlucken, welches im Körper eine dauernde Schwangerschaft simuliert, nur um jederzeit Verkehr haben zu können? Wieso wurde keine Pille entwickelt, die den männlichen Samen unfruchtbar macht? Es muss die Frau das in vielen Fällen Krebs verursachende Mittel nehmen, damit die Herren nicht warten müssen. Dabei wären Warteschleifen der Erotik viel zuträglicher". abendzeitung-muenchen.de

2.7.2020 "Abtreibungspille" Mifegyne wird in Österreich leichter zugänglich

Bisher durften nur bestimmte Kliniken/Ambulazen das Medikament ausgeben - in Zukunft jede/r niedergelassene Gyn. ...

Noch zu wenigen ist die kostengünstige Geburtenkontrollkette der Aktion Regen bekannt, welche auch in Europa bezogen und eingesetzt werden kann.  Die Bücher  Gynäkologie von Frau zu Frau: Fragen, Antworten und Ratschläge, Wasser an den Wurzeln - Als Ärztin in Äthiopien - Tagebuch, Mein Weg durch Indien. Reisetagebuch. Familienplanung für die Dritte Welt. hat die Ärztin Dr. Hengstberger geschrieben.

Die Angebote der Aktion Regen wie z.B. Little Mom oder Schnittzeichnung, Mutterschutzuhr / -card, Girls Diary ist über Sternenkind.info erhältlich.

11.4.2019, Krone: 200 Millionen Frauen haben aktuell keinen Zugang zu Verhütungsmitteln

New York. Immer noch haben nur 58% der Frauen weltweit Zugang zu Verhütungsmitteln. Obwohl sich diese Zahl in den letzten Jahrzehnten mehr als verdoppelt hat, können 200 Millionen Frauen nicht über ihre Schwangerschaft entscheiden. Sowohl in Industrie- als auch in Entwicklungsländern haben ärmere Bürgerinnen eine geringe Chance, an Mittel zu kommen. Ende.

April 2019: Die soziale Kälte nimmt weiter zu

Die Zahl derer, welche sich kein Verhütungsmittel leisten können wird in Österreich zunehmen, wenn die Sozialhilfe (siehe Entwurf, Punkt 7) wirklich so wie im Entwurf steht, beschlossen wird: Berücksichtigung von Leistungen Dritter und eigenen Mitteln

Kurzform: wer Sozialhilfe (Mindestsicherung) bezieht, darf keine Spenden annehmen - nimmt er diese an, wird der Betrag abgezogen, berichten Kontrast, Kurier, Kontrast 10.4.2019,

Es soll wegen den geplanten Änderungen der Mindestsicherung geklagt werden, berichten OE 24, Volkshilfe,

Das heißt: Soziale Organisation oder Vereine können armen Familien nicht mehr unter die Arme greifen, ohne die Mindestsicherung der Empfänger zu kürzen. Denn die Mindestsicherung wird um den Betrag der Spende reduziert.

Wirksames Kontrollsystem und Sanktionen 9/3: Für eine schuldhafte Verletzung der Pflichten gemäß § 6 Abs. 1 IntG sind Leistungskürzungen im Ausmaß von zumindest 25 % über einen Zeitraum von drei Monaten vorzusehen.

 

Sozialhilfegesetz: Der Teufel steckt im Detail – Auswirkungen auf pflegenden Angehoerige, Familien, Wohnungslose und Pensionisten
Armutskonferenz: Konkrete Beispiele. Wir muessen genau hinschauen. Keine Entscheidungsfristen mehr, Keine Mindeststandards mehr, kein Ziel der Armutsbekaempfung mehr. https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190411_OTS0043/sozialhilfegesetz-der-teufel-steckt-im-detail-auswirkungen-auf-pflegenden-angehoerige-familien-wohnungslose-und-pensionisten

Die Mindestsicherung wird wieder umbenannt in Sozialhilfe und die österr. Bundesländer dürfen bestimmte Höchstgrenzen künftig nicht mehr überschreiten .....

Das Eintreten der sozialen Kälte hatte schon Jahre zuvor begonnen - Erinnerungen werden wach:

Eine Fehlgeburt war Jahre zuvor schon unkremiert auf Kosten eines Spenders beerdigt worden.

Sternenkind.info begleitete ein Begräbnis einer Fehlgeburt im Auftrag der Mutter, - ihrer zweiten Fehlgeburt - damit beide Fehlgeburten unkremiert, zusammen in einem Grab liegen, da Fehlgeburten im Armengrab immer kremiert bestattet werden.

2010 gab es in Wien bei Gericht ein Treffen, dem zufolge das Sozialamt die Beerdigungskosten für eine Fehlgeburt übernehmen durfte. Mit Folgen: Monate später sagte mir die Mutter, wenn Sie vor der Auftragserteilung zum Begräbnis gewußt hätte, das man ihr später beim Sozialamt deswegen Probleme macht, hätte sie anders entschieden. Und: der Gesetzestext zur Kostenübernahme, wenn Angehörige ein Begräbnis in Auftrag geben und nicht das angebotene Sozialgrab in Anspruch nehmen wurde geändert/ gelöscht.