Deutschland: Gemäß Personenstandgesetz §18 müssen Lebendgeburten innerhalb einer Woche, Totgeburten innerhalb drei Tagen angezeigt werden. Gemäߧ19 sind dazu die Eltern und dann jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war, verpflichtet. Hebammen werden also nicht explizit erwähnt, müssen ihrer Verpflichtung durch das Personenstandsgesetz nachkommen ....

 

Aus Sicht des österreichischen Staates steht in der Rechtsvorschrift für Hebammengesetz https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010804 unter Personenstandsrechtliche Pflichten: § 8. (1) Hebammen haben jede Lebend- und Totgeburt innerhalb einer Woche der zuständigen Personenstandsbehörde anzuzeigen. .....

Kind von Anfang an' oder 'Kind von Geburt an'? Sternenkind.info geht es geht um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach befindliche Kinder bzw. um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder.

 

Was ist, wenn beim Verlassen den Mutterleibes keine Hebamme anwesend war? Gründe können sein: Abbruch der Schwangerschaft (insbesondere in der ersten Schwangerschaftshälfte!), stille Geburt außerhalb einer med. Einrichtung z.B. zu Hause oder wenn die Mutter/ bei der Schwangeren Anwesende keine Hebamme von der bevorstehenden Geburt verständigen konnte?

Lesen Sie nach unter 'Mensch-sein am Standesamt am Beispiel von D & A'

Die österr. Personenstandsbehörde (Standesamt) ist über die Geburt eines Kindes innerhalb einer Woche zu verständigen. Aktuelles siehe hier!

Beispiele: http://www.wien.gv.at/verwaltung/personenwesen/

österr. Hebammen berichten, das es seit 1. Nov. 2014 österreichweit das Zentrale Personenstandsregister gibt mit Auswirkungen auf die Anzeige durch Arzt/ Hebamme.

Die Zuständigkeit einer Personenstandsbehörde ergibt sich aus dem Ort der Geburt. Mit 'Geburt' ist nicht der Austritt des Kindes gemeint (etwa wenn ein Kind auf einem Parkplatz geboren wurde), sondern jene Adresse, wo das Letzte zum Kind gehörende (der Mutterkuchen) den Mutterleib verlassen hat. In zahlreichen österr. Geburtenstationen gibt es eine Aussenstelle des zuständigen Standesamtes - meist 'Babypoint' genannt.

Im Geburtenbuch der Behörde werden gewichtsunabhängig von lebend geborenen Kindern der Vor- und Nachname, Tag und Ort der Geburt usw. eingetragen. Der Vorname des Kindes kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nachgemeldet oder korrigiert werden.

Die Anzeige des Todes bzw. die Anzeige einer Totgeburt dient Ihnen zur Information, damit Sie mal sehen, wie so etwas aussieht.

Liebe Mutter, wenn es Probleme bei z.B. bei perinatalen Todesfällen gibt, dann bitte ev. kostenfrei einen Rechtsanwalt einschalten! Denn von der Zuführung zur Totenbeschau (diese erfolgt auf Wunsch der Mutter auch für ihre in befruchtungsphase befindliche eingefrorene Eizelle oder für ihr in Parafin fixiertes Gewebe), der inhaltlich richtigen Dokumentation während der Totenbeschau und am Standesamt hängt das vorrangig Ihnen zustehende Bestattungsrecht ab.

Hebammen und Ärzte haben für das Ausstellen der Anzeige einer lebend erfolgten Geburt 7 Tage lang Zeit. Wenn ihr Kind vor dem 8. Lebenstag stirbt, liegt dem Standesamt die Totenmeldung vor , aber ev. noch nicht die Anzeige einer lebend erfolgten Geburt. Und der Arzt auf der Pathologie/ Prosektur kümmert sich vielleicht nicht um das Kind, ob ihr Kind z.B. Luft in der Lunge hat von seinem 1. Atemzug ausserhalb des Mutterleibes. Häufig rufen auf der Pathologie/ Prosektur arbeitende Ärzte in der Verwaltung der vorgelagerten Klinik an (wo die Geburt stattgefunden hat) und Fragen nach, ob diesem Kind bereit die Anzeige der lebend erfolgten Geburt geschrieben wurde oder nicht. Häufig wird von der Dokumentation in der Verwaltung die Totenbeschau entsprechend ausgefüllt. Ergebnis: so manches lebend geborenen Kind (Erlebniswelt der Mutter) wird auf dem Papier zum still geborenen Kind.

"Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!" schrieb einst Berthold Brecht.

Sternenkind.info befasst sich z.B. in ihren Mailing u.a. mit dem Bestattungsrecht der Mutter von Anfang an während die Medizin /Politik ec z.B. sagt "zu klein für die Totenbeschau"

Alex Schönherr, 20.1.2015 Krone: Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung
Alex Schönherr, 20.1.2015 Krone: Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung

Alex Schönherr hat am 20.1.2015 in der Krone seine Gedanken einem breiten Publikum bekannt gemacht unter dem Titel 'Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung'.

Man sollte meinen, das in der Geburtsurkunde unter Mutter jene Frau steht, deren Eizelle ausgetragen wurde - ebenso sollte man meinen, das in der Rubrik Vater der Erzeuger einzutragen sei. Wer so denkt, der irrt. Ein Mitarbeiter des österr. Standesamtes berät Sie dazu gerne, denn es gibt neben Mann/Vater und Frau/Mutter auch noch eine Vielfalt an Geschlechtern, z.B. Genderqueer, Mann zu Frau, 2 Spirit drittes Geschlecht, XY - Frau, Transmensch, Drag, Butch, Pangender usw.

 

An das Kind gerichtet: Nur ein Speichel oder Bluttest / zwei Abstammungsurkunden werden an das Licht bringen, wer wirklich dein Vater (Erzeuger) oder/ und deine (genetische) Mutter ist.

Jedes Kind hat - gesetzlich geregelt - das Recht zu erfahren, woher es wirklich kommt - ungeachtet der Folgen für "Vater" und "Mutter". Es gibt nicht nur soziale, emotionale, gesetzliche, sondern auch gesundheitliche Gründe - zu wissen, woher man wirklich kommt. Wende Dich z.B. an das für Dich zuständige Amt für Jugend und Familie, das Bezirksgericht oder an einen Rechtsanwalt, welcher für Familienrecht zuständig ist.

 

Justizminister sagt: die österreichische Justizia wird Kinderfreundlicher! Krone 2015: Der teure Gang vor Gericht für Familien und Minderjährige soll nun per Gesetzesnovelle deutlich billiger werden. „Die Betroffenen in Familienangelegenheiten sind ohnehin schon genug belastet. Die Entlastung von Gerichtsgebühren in praktisch allen Verfahren, in denen Kinder betroffen sind, bedeutet daher eine wichtige Unterstützung für Familien, Kinder und Jugendliche in dieser Ausnahmesituation“ so der Justizminister Wolfgang Brandstetter. Für Minderjährige selbst entfallen die Gerichtsgebühren ganz.


Anlässlich des Weltfrauentages wurde bekannt: Wie die Justiz weiblich wurde

Den altehrwürdigen Richter mit graumeliertem Haar, wie man sich früher einen Senatsvorsitzenden vorgestellt hat, gibt es heute kaum mehr. Die Justiz ist jung und sie ist weiblich geworden. Wie das Justizministerum anlässlich des Weltfrauentages (8.März) errechnet, sind bereits fast 55 Prozent der Richter und Staatsanwälte Frauen. Vor 20 Jahren waren es noch weniger als 20 Prozent. Auch in höheren Positionen liegt die Frauenquote bereits bei fast 40 Prozent.

Berichtete die Wiener Krone am 4. März 2015


Den Mut einen Termin zu machen mit einem Juristen in Österreich und mit der unbezahlten Bestattungsrechnung bei einem kindlichen Todesfall hinzugehen, müssen Angehörige selbst aufbringen. Angehörige oder mitfühlende Freunde dürfen die Mutter bzw. den obsorgeberechtigten Elternteil unterstützend wirken – übersetzen - begleiten! Selbstverständlich können Sie auch einen Ausdruck meiner Webseite http://www.Sternenkind.info mitnehmen!