Sternenkinder dokumentiert am Standesamt

Vorwort: Menschen, welche die Ausstellung ihrer Geburtsurkunde persönlich erlebt haben, müssen im Todesfall dem Standesamt gemeldet und eine Sterbeurkunde ausgestellt werden. Bei während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kinder ist es bei Totgeburten eine kann Bestimmung, daher werden annähernd die meisten Totgeburten  /Still geboren, über 500 Gramm schwer) dem Standesamt gemeldet. Bei Fehlgeburten besteht für die Medizin, den Staat am Standesamt ein Dokumentationsverbot, nur die Mutter darf ihr Kind als Fehlgeburt mit einer med. Bestätigung beim Standesamt fordern.

14.9.2017: einerseits ehrt es mich, das ein Mitarbeiter meine E-mails auf der Webseite des österr. Parlamentes hochgeladen hat - aber leider vielfach ohne Datum.

Als Autorin des Textinhaltes möchte ich darauf hinweisen, das alle Links der Vergangenheit angehören

parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SNME/SNME_07653/fname_567468.pdf

parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/SNME/SNME_07827/fnameorig_569072.html

http://meinparlament.diepresse.com/frage/10406/

http://www.meinparlament.at/show_ticket_list.php?tag=Sternenkinder

parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/SNME/SNME_02682/fnameorig_177998.html

Der erwähnte Verein Sonnenstrahl ist seit 2012 aufgelöst!

Weil ohne Datum veröffentlicht, erzielen die Aufnahmen eine eigene - vielleicht nicht beabsichtigte - Wirkung. Dabei handelt es sich um Geschichte oder Archivaufnahmen, wie man es betrachten möchte. Nun aber weiter mit meinem alten - da sie den Text lesen- ev. noch immer aktuellen Text,

Weltweit: Die Daten einer Totenbeschau werden zur Herstellung der Statistik verwendet. Da nicht ausnahmslos alle Fehlgeburten einer Totenbeschau zugeführt werden müssen, stimmt die Statistiken zum Thema Fehlgeburten dem entsprechend. Fehlgeburten sind im wesentlichen natürliche abgänge, inkl. Schwangerschaftsabbruch und inkl. menschlicher Ei- & Samenzellen nach künstlicher Befruchtung die keiner Frau zum austragen eingesetzt werden. Während des Auftauprozessen findet die Befruchtung statt.

Da behindert oder defekt angelegte Kinder kleiner als auch leichter sind im Vergleich zu gesund angelegten Kindern, kann die Schwangerschaft bis zum 8. Schwangerschaftsmonat gedauert haben und trotzdem mit einer Fehlgeburt enden.

Wenn die Mutter sich nicht vor dem Begräbnis um die inhaltlich richtige Dokumentation am Standesamt sich kümmert, wird ihr innerhalb der ersten Lebenswoche außerhalb des Mutterleibes verstorbene Kind als still geboren eingetragen am Standesamt.

Aus Sicht der Reproduktionsmediziner liegt es an den Vorgaben für das Standesamt, das während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach befindliche Kinder aktiv getötet werden können, ohne das im juristischen Sinn ein Mord geschieht. Daher auch die Zuführung zu Abfallbehandlung von während der Schwangerschaft, Geburt und innerhalb der ersten Lebenswoche verstorbenen Kindern statt ausnahmslos alle der Totenbeschau und damit einhergehend einem unkremierten Begräbnis oder einer Kremierung zuzuführen!

 

Deutschland:

Für ganz Deutschland wurde mit 15.5.2013 erfolgreich für die Registrierungsmöglichkeit von Fehlgeburten am deutschen Standesamt eingerichtet.

Sternenkind.info, vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gemäß Personenstandgesetz §18 müssen Lebendgeburten innerhalb einer Woche, Totgeburten innerhalb drei Tagen angezeigt werden.

Gemäߧ19 sind dazu die Eltern und dann jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war, verpflichtet. Hebammen werden also nicht explizit erwähnt, müssen ihrer Verpflichtung durch das Pesonenstandsgesetz nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen, Deutscher Hebammenverband e. V.

www.hebammenverband.de

Schon gewusst?
Bei jeder Geburt sollte eine Hebamme dabei sein! Unterstützen Sie uns, damit das auch in Zukunft so bleibt! Wir brauchen unsere Hebammen. Mehr Informationen: www.unsere-hebammen.de oder www.facebook.com/deutscher.hebammenverband

 

Österreich:
Aus Sicht des österreichischen Staates steht in der Rechtsvorschrift für Hebammengesetz https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010804 unter Personenstandsrechtliche Pflichten: § 8. (1) Hebammen haben jede Lebend- und Totgeburt innerhalb einer Woche der zuständigen Personenstandsbehörde anzuzeigen. .....

Zum Thema österr. Standesamt 2017 gilt ab 1.4.2017 die Durchführungsverordnung.

Die Politiker haben gesagt, das die Angehörigen - die Mutter - eine med. Dokumentation benötigt, damit Ihnen Ihre Fehlgeburt dokumentiert werden kann.

Der Unkundige würde meinen, das gelte für alle Standesämter in Österreich gleichermaßen.

Sternenkind.info hat genauer hingesehen, nachgefragt und folgendes überraschendes Erfahren: Ohne dem Ergebnis einer durchgeführten Totenbeschau darf kein Bestatter tätig werden. Zahlreiche stillgeborene unter 500 Gramm schwere Kinder sind schon seit 1939 durch Bestatter dem Standesamt gemeldet und vom zuständigen Standesamt als Totgeburt dokumentiert worden (ohne das die Mutter die Urkunde über ihr still geborenes Kind erhielt, denn diese Urkunde muss die Mutter aktiv selbst am Standesamt abholen. Eine Geburtsurkunde wird der Mutter automatisch zugestellt!

Lieber Prof. Dr. Hackelöer,

Ich habe das Buch Ein Chaos im Bestattungsrecht und der Totenfürsorge - wird sichtbar bei verstorbenen Kindern mit oder ohne Sterbeurkunde geschrieben. Manche Mütter klagen über ungenau ausgefüllten (Mutterpass, A: Mutter - Kind - Pass). Und - In der Versorgung von Sternenkindern wurde ich mit folgendem Gesetz konfrontiert:

Die Ausnahmebestimmung von der Totenbeschau für Fehlgeburten unter einer Scheitelsteißlänge von 120 mm (§ 1 Abs. 5 Z 2 Wiener Leichen- und Bestattungsgesetz - WLBG) ist seit 17.09.2004 in Geltung.

In Ihrer Webseite http://www.rund-ums-baby.de/40_wochen/ssl.htm habe ich gerade nachgesehen, welcher Schwangerschaftswoche das entspricht, doch ich fand keine Antwort darauf, da eure Angaben mit 12 + 4 = 60 mm SSL enden.

In ca. der wie vielen Schwangerschaftswoche befindet sich eine Frau, wenn ihr Kind 120 mm SSL hat? Ihre Antwort wird unter SSL/CRL in mm veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen
Gunnhild Fenia Tegenthoff
Redaktion & SHG Sternenkind.info

 

Reaktion:

Hallo Frau Tegenthoff,
was ein Frauenarzt machen muß ist ist über die Mutterschaftsrichtlinien (2015) geregelt. Die regelmäßigen Untersuchungen müssen im Mutterpass dokumentiert werden. Dazu gehören auch Ultraschallbefunde, zu denen auch die Darstellung und Dokumentation der Herztöne gehören. Wenn der Arzt dies nicht korrekt tut, müssen oder kann die Patientin Ihn darauf hinweisen. Reagiert er nicht, scheint es nicht der richtige Arzt für diese Patientin zu sein. Wie die Patientin damit umgehen will, muss Sie aber alleine entscheiden. Dabei kann ich der Patientin nicht helfen.

Sie haben Recht, dass es bei während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kindern ein Chaos gibt, da es von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist. Sie können meine Antwort gerne mit einbeziehen.

Für 120 mm SSL gibt es nur wenige wirklich valide Untersuchungen, sodass die Werte nicht sehr sicher sind. Nach den mir vorliegenden Werten aus dem Buch von Hansmann/ Hackelöer/ Staudach Springer Verlag Heidelberg 1986 dürften 120 mm SSL etwa 17+3 SSWochen entsprechen. Das gilt natürlich aber nicht für Kinder, die schon einige Tage abgestorben sind, da dann die Werte schon verändert sein können.

Herzliche Grüße

Prof. Hackelöer

von Prof. Dr. Hackelöer am 30.09.2015, rund-ums-baby.de

 

Kind von Anfang an' oder 'Kind von Geburt an'? Sternenkind.info geht es geht um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach befindliche Kinder bzw. um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder.

'Journalismus ist, etwas zu veröffentlichen, was andere nicht wollen, dass es öffentlich wird. Alles andere ist Propaganda.' Georg Orwell

"Das Verbot von Lügen wäre ein Berufsverbot für Politiker" Puplizist Hendryk Broder

Deutschland: Gemäß Personenstandgesetz §18 müssen Lebendgeburten innerhalb einer Woche, Totgeburten innerhalb drei Tagen angezeigt werden. Gemäߧ19 sind dazu die Eltern und dann jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war, verpflichtet. Hebammen werden also nicht explizit erwähnt, müssen ihrer Verpflichtung durch das Personenstandsgesetz nachkommen ....

 

Aus Sicht des österreichischen Staates steht in der Rechtsvorschrift für Hebammengesetz https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010804 unter Personenstandsrechtliche Pflichten: § 8. (1) Hebammen haben jede Lebend- und Totgeburt innerhalb einer Woche der zuständigen Personenstandsbehörde anzuzeigen. .....

Kind von Anfang an' oder 'Kind von Geburt an'? Sternenkind.info geht es geht um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach befindliche Kinder bzw. um alle während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbene Kinder.

 

Was ist, wenn beim Verlassen den Mutterleibes keine Hebamme anwesend war? Gründe können sein: Abbruch der Schwangerschaft (insbesondere in der ersten Schwangerschaftshälfte!), stille Geburt außerhalb einer med. Einrichtung z.B. zu Hause oder wenn die Mutter/ bei der Schwangeren Anwesende keine Hebamme von der bevorstehenden Geburt verständigen konnte?

Lesen Sie nach unter 'Mensch-sein am Standesamt am Beispiel von D & A'

Die österr. Personenstandsbehörde (Standesamt) ist über die Geburt eines Kindes innerhalb einer Woche zu verständigen. Aktuelles siehe hier!

Beispiele: http://www.wien.gv.at/verwaltung/personenwesen/

österr. Hebammen berichten, das es seit 1. Nov. 2014 österreichweit das Zentrale Personenstandsregister gibt mit Auswirkungen auf die Anzeige durch Arzt/ Hebamme.

Die Zuständigkeit einer Personenstandsbehörde ergibt sich aus dem Ort der Geburt. Mit 'Geburt' ist nicht der Austritt des Kindes gemeint (etwa wenn ein Kind auf einem Parkplatz geboren wurde), sondern jene Adresse, wo das Letzte zum Kind gehörende (der Mutterkuchen) den Mutterleib verlassen hat. In zahlreichen österr. Geburtenstationen gibt es eine Aussenstelle des zuständigen Standesamtes - meist 'Babypoint' genannt.

Im Geburtenbuch der Behörde werden gewichtsunabhängig von lebend geborenen Kindern der Vor- und Nachname, Tag und Ort der Geburt usw. eingetragen. Der Vorname des Kindes kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nachgemeldet oder korrigiert werden.

Die Anzeige des Todes bzw. die Anzeige einer Totgeburt dient Ihnen zur Information, damit Sie mal sehen, wie so etwas aussieht.

Liebe Mutter, wenn es Probleme bei z.B. bei perinatalen Todesfällen gibt, dann bitte ev. kostenfrei einen Rechtsanwalt einschalten! Denn von der Zuführung zur Totenbeschau (diese erfolgt auf Wunsch der Mutter auch für ihre in befruchtungsphase befindliche eingefrorene Eizelle oder für ihr in Parafin fixiertes Gewebe), der inhaltlich richtigen Dokumentation während der Totenbeschau und am Standesamt hängt das vorrangig Ihnen zustehende Bestattungsrecht ab.

Hebammen und Ärzte haben für das Ausstellen der Anzeige einer lebend erfolgten Geburt 7 Tage lang Zeit. Wenn ihr Kind vor dem 8. Lebenstag stirbt, liegt dem Standesamt die Totenmeldung vor , aber ev. noch nicht die Anzeige einer lebend erfolgten Geburt. Und der Arzt auf der Pathologie/ Prosektur kümmert sich vielleicht nicht um das Kind, ob ihr Kind z.B. Luft in der Lunge hat von seinem 1. Atemzug ausserhalb des Mutterleibes. Häufig rufen auf der Pathologie/ Prosektur arbeitende Ärzte in der Verwaltung der vorgelagerten Klinik an (wo die Geburt stattgefunden hat) und Fragen nach, ob diesem Kind bereit die Anzeige der lebend erfolgten Geburt geschrieben wurde oder nicht. Häufig wird von der Dokumentation in der Verwaltung die Totenbeschau entsprechend ausgefüllt. Ergebnis: so manches lebend geborenen Kind (Erlebniswelt der Mutter) wird auf dem Papier zum still geborenen Kind.

"Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!" schrieb einst Berthold Brecht.

Sternenkind.info befasst sich z.B. in ihren Mailing u.a. mit dem Bestattungsrecht der Mutter von Anfang an während die Medizin /Politik ec z.B. sagt "zu klein für die Totenbeschau"

Alex Schönherr, 20.1.2015 Krone: Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung
Alex Schönherr, 20.1.2015 Krone: Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung

Alex Schönherr hat am 20.1.2015 in der Krone seine Gedanken einem breiten Publikum bekannt gemacht unter dem Titel 'Geburtsformular im Spital sorgt für Verwunderung'.

Man sollte meinen, das in der Geburtsurkunde unter Mutter jene Frau steht, deren Eizelle ausgetragen wurde - ebenso sollte man meinen, das in der Rubrik Vater der Erzeuger einzutragen sei. Wer so denkt, der irrt. Ein Mitarbeiter des österr. Standesamtes berät Sie dazu gerne, denn es gibt neben Mann/Vater und Frau/Mutter auch noch eine Vielfalt an Geschlechtern, z.B. Genderqueer, Mann zu Frau, 2 Spirit drittes Geschlecht, XY - Frau, Transmensch, Drag, Butch, Pangender usw.

 

An das Kind gerichtet: Nur ein Speichel oder Bluttest / zwei Abstammungsurkunden werden an das Licht bringen, wer wirklich dein Vater (Erzeuger) oder/ und deine (genetische) Mutter ist.

Jedes Kind hat - gesetzlich geregelt - das Recht zu erfahren, woher es wirklich kommt - ungeachtet der Folgen für "Vater" und "Mutter". Es gibt nicht nur soziale, emotionale, gesetzliche, sondern auch gesundheitliche Gründe - zu wissen, woher man wirklich kommt. Wende Dich z.B. an das für Dich zuständige Amt für Jugend und Familie, das Bezirksgericht oder an einen Rechtsanwalt, welcher für Familienrecht zuständig ist.

 

Justizminister sagt: die österreichische Justizia wird Kinderfreundlicher! Krone 2015: Der teure Gang vor Gericht für Familien und Minderjährige soll nun per Gesetzesnovelle deutlich billiger werden. „Die Betroffenen in Familienangelegenheiten sind ohnehin schon genug belastet. Die Entlastung von Gerichtsgebühren in praktisch allen Verfahren, in denen Kinder betroffen sind, bedeutet daher eine wichtige Unterstützung für Familien, Kinder und Jugendliche in dieser Ausnahmesituation“ so der Justizminister Wolfgang Brandstetter. Für Minderjährige selbst entfallen die Gerichtsgebühren ganz.


Anlässlich des Weltfrauentages wurde bekannt: Wie die Justiz weiblich wurde

Den altehrwürdigen Richter mit graumeliertem Haar, wie man sich früher einen Senatsvorsitzenden vorgestellt hat, gibt es heute kaum mehr. Die Justiz ist jung und sie ist weiblich geworden. Wie das Justizministerum anlässlich des Weltfrauentages (8.März) errechnet, sind bereits fast 55 Prozent der Richter und Staatsanwälte Frauen. Vor 20 Jahren waren es noch weniger als 20 Prozent. Auch in höheren Positionen liegt die Frauenquote bereits bei fast 40 Prozent.

Berichtete die Wiener Krone am 4. März 2015


Den Mut einen Termin zu machen mit einem Juristen in Österreich und mit der unbezahlten Bestattungsrechnung bei einem kindlichen Todesfall hinzugehen, müssen Angehörige selbst aufbringen. Angehörige oder mitfühlende Freunde dürfen die Mutter bzw. den obsorgeberechtigten Elternteil unterstützend wirken – übersetzen - begleiten! Selbstverständlich können Sie auch einen Ausdruck meiner Webseite http://www.Sternenkind.info mitnehmen!