medizinische Indikation

 

Das ist ein Schwangerschaftsabbruch aufgrund gesundheitlicher Gefährdung der Mutter. Dazu zählen subjective Begründungen der Schwangeren, aber auch, wenn der Arzt (berechtigt oder unberechtigt) die Ansicht vertritt, das der Körper oder die Seele der jungen Mutter noch zu unreif zum Austragen ihres Kindes ist – dazu muss die Schwangere nicht zwangsläufig jung an Jahren sein.

Keine Frau kann gegen Ihren Willen zum austragen ihrer Schwangerschaft gezwungen werden.

Keine Frau kann nach der Geburt gezwungen werden, Sorge für die Frucht ihres Leibes zu tragen.

Bei einem lebend geborenen Kind wird der Frau eine Frist (z.B. von 8 Tagen) eingeräumt, in der sie beim zuständigen Standesamt ihr Kind dokumentieren muss. Nach der Verstreichung der Frist gibt einem lebend geborenen Kind der Landesvater einen Vornamen dem Standesamt für dieses Kind bekannt!