Deutschland, 13.12.2018

§ 219a: Werbung nein, Informieren ja Nach monatelangem Streit um den § 219a stellt die große Koalition jetzt einen Kompromiss in Aussicht. Werbung für Schwangerschaftsabbrüche soll auch künftig verboten bleiben. Ärzten soll es aber erlaubt werden, darüber zu informieren, dass sie Abtreibungen in ihrer Praxis vornehmen. mehr im Artikel von Jane Schulz

Auszug daraus:

Ärzte sollen informieren dürfen

Wie die Regelungen genau aussehen werden, bleibt zunächst offen. Der Vorschlag der Bundesminister sieht folgendermaßen aus: Frauen können sich bei der Bundesärztekammer und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informieren, an welche Kliniken und Ärzte sie sich für einen Schwangerschaftsabbruch wenden können. Patienten sollen so qualitätsgesicherte und neutrale Informationen von staatlicher Seite erhalten. Dafür soll sich auch das Schwangerschaftskonfliktgesetz ändern.

 

§ 219a StGB Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft ist ein Tatbestand des deutschen Strafrechts.

Er ist in § 219a Strafgesetzbuch (StGB) normiert und zählt zu den Straftaten gegen das Leben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Werbung_f%C3%BCr_den_Abbruch_der_Schwangerschaft

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