Erörterung der Fragestellung: Wie gehen wir .... mit der steigenden Zunahme von medikamentösen Abtreibungen um?

Inhalt:

1. Medizinische Wirkungsweise

2. Erfahrungsbericht und Fakten

3. Was können wir tun?

Arzt ist Sternenkind.info bekannt: Im Gegensatz zur sogenannten Pille danach, welche unmittelbar nach dem Geschlechtsverkehr (bis 72 Stunden danach) eingenommen wird, handelt es sich bei der Abtreibungspille Mifegyne um eine Präparat, dass bei nachgewiesener Schwangerschaft mit positiver Herzaktion gegeben wird, in der alleinigen Absicht, den Embryo zu töten.

Unterschiede: Pille danach: Ovulations- oder Nidationshemmung. Möglichkeit der Interzeption, d.h. Verhinderung der Einnistung der befruchteten Eizelle. In Apotheken als sogenanntes Notfallpräparat ohne ärztliche Verordnung erhältlich.

Abtreibungspille Mifegyne: Tötung eines bereits ausgebildeten Embryos bis zur 9. Schwangerschaftswoche. Führt zur Interruptio, d.h. Abtreibung eines vitalen ungeborenen Kindes.

Abtreibungspille MIFEGYNE

Es gibt länderspezifische Unterschiede in der Anwendung, Mifegyne darf aber grundsätzlich nur durch einen Arzt verordnet werden!!!

Vom Standpunkt des Lebensschutzes sind selbstverständlich beide Präparate abzulehnen, aber die Auswirkungen und der potentielle Schaden für das ungeborene Kind sind bei Mifegyne viel stärker als bei der Pille danach !!! Grundsätzlich gibt es seit Einführung von Mifegyne daher zwei Methoden der Durchführung einer Abtreibung:

1. chirurgisch (Vakuumaspiration bzw. Saugkürettage)

2. medikamentös mit Mifepriston (Handelsname Mifegyne) und Misoprostol

Die Kombination von Mifepriston (Mifegyne, früher auch als RU 486 bezeichnet) mit einem Prostaglandin wurde bereits 1988 in Frankreich zugelassen. Kurz darauf erfolgte die Einführung in Großbritannien (1991) sowie in Schweden und China (1992). Seit Januar 1999 wird Mifegyne auch in Österreich angewendet. Zugelassen ist der Wirkstoff Mifepriston zur medikamentösen Abtreibung bis zum 63. Tag Amenorrhoedauer (nach Ausbleiben der Regel) bis zum 49.Tag nach der Befruchtung und damit dem Beginn des Lebens: Bei Mifegyne handelt es sich um ein Präparat, dessen Wirkstoff den Schwangerschaftsgelbkörper zerstört, der das sogenannte Progesteron erzeugt, welches für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft notwendig ist. Durch den Hormonentzug kommt es zum Tod des Embryos. Damit dieser nicht in der Gebärmutter bleibt, ist nach 2 Tagen zusätzlich die Gabe eines Prostaglandins (Misoprostol), notwendig, welches die Gebärmutter zusammenzieht und dadurch zur Ausstoßung des Fruchtsackes mit dem Embryo führt.

Bis Herbst 1997 stellte die Firma Russel-Uclav in Frankreich, eine Tochterfirma der Hoechst AG, die Substanz Mifepriston her. Aufgrund des Widerstands und der Proteste aus der Bevölkerung wurden das Patent und die Rechte an die Firma Exelgyn, Paris, verkauft. Misoprostol (der Wirkstoff, der zur Ausstoßung des bereits getöteten Embryos führt) wird unter dem Handelsnamen Cytotec von der weltweit bekannten Firma Pfizer vertrieben. In Österreich wird der Handel von Mifegyne übrigens über die Allerheiligenapotheke von Mag Baldia organisiert.

VERORDNUNG

Immer wieder kommen in meine Ordination schwangere Frauen, die mich betreffend einer Verordnung ansprechen und die behaupten, dass dies bei diversen Frauenärzten möglich sei. Inwieweit dies auf Hören-Sagen beruht, kann ich nicht nachweisen.

Offiziell wird in Wien die medikamentöse Abtreibung durch das GynMed Institut (Fiala!), ProWoman am Fleischmarkt und die Krankenhäuser Lainz-Hietzing, Semmelweisklinik und SMZ Ost durchgeführt.

Ich kenne nachweislich auch Fälle, wo das Medikament im Frauenzentrum Nussdorf, welches von Dr. Adam geführt wird, gegeben wurde. Die Kosten werden nicht von der öffentlichen Hand übernommen und schwanken zwischen 350 (Spitäler) und 800 Euro.

Mir sind Fälle bekannt, bei welchen das Jugend- bzw. Sozialamt (bzw. der Steuerzahler) die Kosten übernommen haben. (Hinweis für Wien eingefügt von Sternenkind.info)

Der Ablauf ist folgender: Die schwangere Frau bekommt Mifegyne im Abtreibungsinstitut verabreicht, geht anschließend nach Hause und nimmt nach 36 bis 48 Stunden selbständig Misoprostol.

Laut Firmenangabe ist das Medikament in 95-98% wirksam, d.h. es kommt zum Tod des Embryos, in 1-3% ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich die Schwangerschaft weiter.

KOMPLIKATIONEN

Mögliche Komplikationen sind:

• Blutungen

• Infektionen

• Schmerzen

• Übelkeit und

• gastrointestinale Beschwerden

• auch Todesfälle infolge einer Sepsis („Blutvergiftung“) sind bekannt

• Darüber hinaus bleiben viele Frauen mit psychischen Folgeschäden zurück

PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN

Ich habe in meiner Praxis zahlreiche Frauen betreut, die mich nach Anwendung der Präparate aufgesucht haben - bei vielen waren noch Reste der Schwangerschaft (vor allem Mutterkuchen) vorhanden. Ich habe bei diesen Frauen häufig lang andauernde Blutungen mit einem damit verbundenen nicht unbeträchtlichen Infektionsrisiko beobachtet. Ich bezweifle daher die niedrigen, von der Firma Exelgyn angegebenen Komplikationsraten.

Nicht vergessen werden dürfen psychische Beeinträchtigungen, im Sinne des Postabortionsyndroms, die überhaupt nicht erwähnt werden. Die Frau erlebt mit Mifegyne die Abtreibung aktiv mit, sieht sehr häufig sogar den abgetriebenen Fruchtsack mit dem Embryo in der Binde.

Große Schuldgefühle

Als wesentlicher Unterschied und daher größte Gefahr von Mifegyne erscheint mir die Verharmlosung der Methode („kurz eine Pille einnehmen und die Sorgen sind weg“).

MAßNAHMEN FÜR DIE ZUKUNFT

Da auf ein Verbot der Methode derzeit nicht gehofft werden kann, wäre zumindest eine gesetzlich verpflichtende Beratung durch einen unabhängigen Arzt und eine Wartezeit nach der Beratung (wie in Deutschland) ein erster Forderungsschritt, dessen Umsetzung durchaus realistisch erscheint.

Gynäkologin (Ö) schreibt folgendes zum Thema:

WICHTIG: Mifegyne kann man nur im Krankenhaus erhalten; es ist für Patientinnen nicht in Apotheken erhältlich!

Cyprostol® (Misoprostol)* ® Misoprostol (200 μ g pro Tablette) ist ein PGE1 Analogon mit selektiver Wirkung auf den Uterus.

Anwendung: Mifegyne®: 1-3 Tabletten à 200mg als Einmaldosis p.o.

Nach 48 - 72 Stunden Beginn mit Cypros- tol® per os

2. Trimenon (SSW 14-24) Cyprostol®: 400 μ g p.o. (= 2 Tabletten à 200 μ g) alle 3-4 Stunden bis zur Ausstoßung, nach der 3. Dosis eine Nacht Pause

3. Trimenon (ab SSW 24 – gegen Ende des 3. Trimenons individuelle Dosierung sinnvoll) Cyprostol ® p.o. alle 3-4 Stunden, Beginn mit 50 μ g (=1/4 Tablette à 200 μ g), alle 3-4 Stunden Verdopplung der Dosis (bis zur Ausstoßung), nach der 3. Dosis eine Nacht Pause.

Bei fehlender Ausstoßung am nächsten Morgen Fortsetzung mit 400 μ g und alle 3-4 Stunden wiederholen.

Effizienz

Dieses Schema ist zu 80-95% erfolgreich (Geburt innerhalb von 24 Stunden nach der ersten Prostaglandingabe), der Medianwert des Intervalls Prostaglandin-Geburt wird in der Literatur mit 6-9 Stunden angegeben. Eine Curettage ist nach klinischer oder Ultraschall-Indikation bei diesem Schema in rund 10% der Fälle notwendig. Für diese Indikation nicht registriertes Präparat – „Off-Label-Anwendung“ (d.h. über die Herstellerempfehlung hinaus, unter Verantwortung des Arztes zulässig)

WICHTIG: Man kann in manchen Fällen die Wirkung der Abtreibungspille 'abbrechen' und das Kind retten mit einer entsprechenden anderen Hormonspritze.

WICHTIG für die konkrete Schwangerschaftsberatung:

1. In welcher Zeitspanne kann das Kind gerettet werden?

2. Wie kann Frauen, die zur Beratung kommen und die Mifegyne bereits genommen haben, konkret geholfen werden? Was ist im Notfall zu tun?

3. Progesteron – Erfahrungen nach nicht schädlich für die Frau – das Kind erleidet auch keinen Schaden – es überlebt oder manchmal eben leider nicht. (Quelle: Prof. Dr. Holm Schneider (D) und Dr. Josef Lingehöle (CH))

Frage: Welche Dosierung ist zulässig?

4. Ist das Hormon rezeptpflichtig?

5. Wo kann man es erhalten? Apotheke/Hausarzt?

 

Beschreibung des Medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs auf der Homepage der „Woman & Health – Privatklinik und Ordinationszentrum für frauenspezifische Medizin“: (Quelle:  http://www.womanandhealth.at/schwangerschaftsabbruch-abtreibung/medikamentoeser- schwangerschaftsabbruch.html  (war am 26.11.2017 nicht mehr online)

Ablauf bis zum 49. Tag

Nach dem Aufklärungsgespräch 1 Tablette Mifegyne zur oralen Einnahme. Nach Einnahme dieser Tablette passiert zunächst gar nichts, nur in seltenen Fällen treten innerhalb der ersten 48 Stunden schon Blutungen auf. Nach 48 Stunden kommen 4 Tabletten Cyprostol vaginal zur Anwendung, diese werden entweder von Ihnen selbst appliziert oder verabreicht, z. B. bei WOMAN & HEALTH Wien. Etwa 3 Stunden nach Verabreichung: Abbruchsblutung soll einsetzen. Diese ist in zumeist deutlich stärker als ihre normale Regelblutung und mit Gewebsabgang verbunden. Unterbauchkrämpfe und Schmerzen während des Schwangerschaftsabbruchs sind normal und mit Schmerzmitteln gut in den Griff zu bekommen.

Ablauf vom 49. Tag bis zum 63. Tag

Nach dem Aufklärungsgespräch zunächst 3 Tabletten Mifegyne zur oralen Einnahme. Nach Einnahme dieser Tablette passiert zunächst gar nichts, nur in seltenen Fällen treten innerhalb der ersten 48 Stunden schon Blutungen auf. Nach 48 Stunden schlucken sie 2 Tabletten Cyprostol mit einem Glas Wasser. Etwa 3 Stunden nach Verabreichung dieser Tabletten sollte es zu einer Abbruchsblutung kommen. Diese ist in zumeist deutlich stärker als ihre normale Regelblutung und mit Gewebsabgang verbunden. Unterbauchkrämpfe und Schmerzen während des Schwangerschaftsabbruchs sind normal und mit Schmerzmittel meist gut in den Griff zu bekommen. Letztendlich kann eine Schmierblutung bis zu 2 Wochen oder darüber hinaus bestehen. Die nächste Menstruation ist nach 4-6 Wochen zu erwarten. In sehr seltenen Fällen (?) kommt es zu extremen Blutungen und/oder zur Kollapsneigung.

Lebensbewegung: unsere Erfahrungsberichte zeigen ein anderes Bild

VIDEO – Dr. Anthony Lavatino (USA) - ehemaliger Abtreibungsarzt „Medikamentöse Abtreibung“: https://www.youtube.com/watch?v=tup6KcDdfSU

Videos von Christian Fiala: „Methoden des Schwangerschaftsabbruchs“: https://www.youtube.com/watch?v=SIN-ni2KBZI

„Welche Methode ist die Richtige?“: https://www.youtube.com/watch?v=oVYhsb4c5GU&t=6s

2. Erfahrungsbericht und Fakten

Brisante Wahrnehmung aus der Schwangerenkonfliktberatung

• Immer mehr Frauen wählen die „vermeintlich einfache Variante – die medikamentöse Abtreibung“. Dabei wissen die Frauen nicht – und es wird ihnen bewusst verschwiegen – wie erbärmlich die medikamentöse Abtreibung ist. Für die Psyche ist es ein Wahnsinn!

Aktuelle Erfahrungsberichte aus der Beratungspraxis:

Eine schwangere Frau in der 8. Woche bekam von der niedergelassenen Gynäkologin 6 Stk. Cyprostol nach Hause mit, um diese dort einzunehmen. Da die Schwangere nicht wusste, wie das nun konkret zu erfolgen hat, ging sie mit ihren Fragen zur Schwangerenkonfliktberatung. Ihr habe die Gynäkologin gesagt: „Wenn die Blutungen aufhören, sollen Sie zur Kontrolle kommen.“

Eine andere Frau, von Beruf Krankenschwester auf der gyn. Abteilung, wollte wissen, welche Dosierung von Cyprostol sie einnehmen soll. Sie beabsichtigte, dieses aus dem Medikamentenschrank zu entwenden.

Verzweifelte Frauen melden sich vermehrt bei der Beratungshotline und berichten von starken Blutungen, Schmerzen und dem „Kind in der Jogginghose“.

Die Abtreibungspille wird in Österreich bis zur 9. Schwangerschaftswoche angeboten. Die medikamentöse Abtreibung darf bis zur 9. Woche nach dem ersten Tag der letzten Regelblutung durchgeführt werden. Eine vorherige ärztlicher Beratung ist notwendig. Vor der Einnahme muss die Frau zu einem Arzt oder ins Krankenhaus. (Quelle: Gespräch mit einer Apothekerin)

Die Abtreibungspille ist verhältnismäßig teuer, wenn man den Preis mit einer chirurgischen Abtreibung vergleicht. Die Abtreiber verdienen sich eine goldene Nase mit der medikamentösen Abtreibung und haben weniger Arbeit!

Zudem brauchen die niedergelassenen Abtreiber keinen Narkosearzt, etc. Sie händigen lediglich die Tötungspillen aus und überlassen dann die Schwangeren sich selbst. ! Das ist ein Skandal! 

Sternenkind.info empfielt die Einrichtung von paliativmed. Begleitung mit Einrichtung und Begleitung zum unkremierten Begräbnis (Ohne Bestatter auf fast jedem Friedhof möglich), einzeln Kremiert immer über Bestatter und zum Standesamt zur Dokumentation.

Eine Betroffene in Österreich, die eine medikamentöse Abtreibung gemacht hat, schreibt nach einem SaveOne Kurs:

1) In Deutschland war es Verpflichtung, sich bei einer Beratungsstelle beraten zu lassen. Dort wurde ich auch über die verschiedenen Abtreibungsmethoden informiert. Über die Abtreibungspille wurde mir gesagt, dass diese wie eine Regelblutung sich auswirken würde. Ich glaube, mich zu erinnern, dass ich dann in der Abtreibungsklinik das Rezept erhielt.

2) In der letztmöglichen, also in der 9.ten (so steht es im Internet, erinnern kann ich mich nicht)

3) Und

4) Mir wurde der Vorgang genau erklärt und immer betont, dass sich das wie Regelschmerzen anfühlen würde und etwas heftiger sein könnte, weil ja „künstliche“ Wehen entstehen würden, um den Embryo auszustossen und dass ich die Einnahme vor dem Arzt zu machen habe. Ich habe eine Mifegyne genommen und dann – ich glaube, es waren 2 Tage später – die „wehenauslösende Pille“. Ich sollte dann zu Hause bleiben und Binden benutzen und nach einer gewissen Zeit zur Nachuntersuchung kommen. Ich erinnere mich, dass ich oft am Klo gesessen bin und das Blut rausrinnen hab lassen und mir selbst vorgetäuscht habe: „das ist nur wie eine Regelblutung“. Ich verdrängte systematisch. Ich hatte ja auch beim Beratungsgespräch gelogen. Bei mir war es relativ knapp. Meine Schwangerschaft, so kann ich mich jetzt erinnern, wurde später festgestellt – die Termine in der Klinik waren auch irgendwie knapp – es ging sich also aus. Ich erinnere mich, dass die Zeit ein Thema gewesen ist. Ich hatte mit der Entscheidung der Abtreibung gewartet, weil ich dachte, dass ich eh bis zur 12ten Woche Zeit hätte und ich wollte das Kind so lange wie möglich bei mir behalten. Das war ein knapper Zufall, dass ich vor der 9ten Woche dann zum Arzt gegangen bin.

5) Das einzige was ich gut fand, ist, dass der Abbruch bis zu 9ten Woche gemacht werden muss und nicht bis zur 12ten wie bei einem Eingriff. Das Kind ist ja schon sehr spürbar für mich gewesen – hätte ich bis zur 12ten warten müssen (man musste ja auf Termine warten) hätte ich ja noch stärker das Kind gespürt. Ansonsten finde ich, dass die Abtreibungspille verboten gehört. Sie macht einen Abbruch sehr leicht und nimmt jedem die „Verantwortung“ – nach dem Motto: „ist ja wie Regelbeschwerden“ wird es einem „verkauft“ und es ist sicherlich psychisch leichter ein Rezept zu schreiben und zuzuschauen wie die Frau die Pille schluckt, als aktiv an einem Abbruch teil zu nehmen. Diese Methode verzerrt die Katastrophe! Nach dem Motto – schluck eine Pille und Du hast keine Sorgen mehr – Du musst nicht mehr nachdenken – ordne es wie eine Regelblutung ein passiert ein Verdrängungsmechanismus, der sehr gefährlich ist! Mich hat es bis fast in den Tod getrieben, weil meine Psyche das nicht verkraftet hatte. (hatte ja einen Zusammenbruch Ende 2013 und das erste Thema war das verdrängte Kind – also das PAS – Post Abortion Syndrom) Ich kann schwer einen Vergleich zu einem Eingriff ziehen, vielleicht wäre es bei einem Eingriff bei mir noch schlimmer gewesen...?!?! Ich weiß es nicht. Aber diese „Pillenkultur“ ist reine Geschäftemacherei der Pharmaindustrie und wird den Ärzten sicher als „Zeitersparnis“ verkauft. WEG DAMIT!

Es macht die Entscheidung zu einer Abtreibung ZU LEICHT!!! Vorab sollte jeder Frau ein Auszug aus dem Evangelium mitgegeben werden, der auf das Leben hinweist – dazu gibt es sicherlich genug Bibelstellen und es sollte ihnen NICHT GESAGT werden, dass es wie eine Regelblutung ist. ES IST DAS TÖTEN EINES KINDES. Punkt. Das sollte nochmals betont werden.

Bericht einer jungen Frau (18), die als 16-Jährige medikamentös abgetrieben hat: Sie beschrieb die Krämpfe als sehr stark, viel stärker als eine Regelblutung. Das Kind, was sie als solches auch erkannte, ging ab ins Klo. Sie leidet unter Panikattacken und hat Angst alleine in einer Wohnung zu sein - diese Symptome sind vor knapp einem Jahr in ihr aufgebrochen. Nun will sie das zweite Kind auch abtreiben...

Gerlinde berichtet: ich hatte eine Frau mit medikament. Abtreibung - sie war noch in einem sehr frühem Stadium (3.Wo), daher war der „Abgang“ nicht „tragisch“... ABER sie war geschockt, weil es so „einfach“ war...und wenn sie Zeit zum Nachdenken gehabt hätte oder ein Eingriff angestrebt worden wäre, hätte sie nochmals darüber nachgedacht...und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht abgetrieben.... Der Arzt hat ihre Panik „ausgenutzt“ ... und eine Tablette „einwerfen“...ist ja fast was Alltägliches...erst als die Abtreibung vollzogen war, ist sie „munter“ geworden...und in ein Loch gefallen...und inzwischen - Dank Jesus  - wieder frei!!!

Eine SaveOne Leiterin aus Deutschland schreibt zum Thema: Ich persönlich könnte auch nur sehr vereinzelte Wahrnehmungen zur Thematik beisteuern:

• die Frauen stehen unter einem extremen zeitlichen Druck

• mehrfache Termine müssen wahrgenommen werden

• die größte körperliche und daraus folgend auch psychische Belastung in dem ganzen Prozess erlebt die Frau u.U. vollkommen allein zu Hause (Man könnte die Frauen vom Rahel e.V. noch anfragen, sie haben viele Kontakte zu betroffenen Frauen: rahel@rahel-ev.de)

Beitrag von der Plattform Ungeborene.de - SaveOne Leiter in Deutschland:

Das Verfahren ist weder für die Frau noch für das Kind schonend. Durch die Abtreibungspille löst sich die Plazenta in 2-3 Tagen ab, sodass das Kind langsam erstickt und verhungert. Eine ausführliche Beschreibung gibt es z.B. unter https://ungeborene.de/methoden-der-abtreibung unter Abschnitt 'Medikamentöse Abtreibung'.

WICHTIG: Man kann in manchen Fällen die Wirkung der Abtreibungspille 'abbrechen' und das Kind retten mit einer entsprechenden anderen Hormonspritze. (Quelle: Interessenvertretung ungeborener Menschen - Ungeborenen eine Stimme geben: https://ungeborene.de/methoden-der-abtreibung)

Gibt es Qualitätskontrollen, was die Verabreichung und Einnahme betrifft?

Tatsache ist auf jeden Fall, dass es in Österreich ohne einer weiteren Einschränkung (d.h. Beratung durch einen unabhängigen Arzt bzw. einer zwingenden Wartezeit) verordnet werden darf, sogar Mädchen ab dem 14. Lebensjahr dürfen ohne Einwilligung der Eltern frei über die Einnahme entscheiden. Ebenso wie bei einer chirurgischen Abtreibung besteht keine Meldepflicht, daher sind auch keine offiziellen Zahlen bekannt. Es wird aber geschätzt, dass bis zur 9. Schwangerschaftswoche das Verhältnis medikamentöse zur chirurgischen Abtreibung 1:1 ist.

Es gibt keine Nachsorge! Die Frau muss sich zwar vom Arzt beraten lassen, wird dann aber mit den tödlichen Pillen nach Hause geschickt, wo sie sich selbst überlassen wird. Die Frau muss letztendlich selber entscheiden, ob ihre Komplikationen einen Krankenhausbesuch erfordern. Diese Entscheidung kann durch Schuldgefühle oder den Wunsch, die Abtreibung geheim zu halten, verhindert werden. (Rachels Weinberg)

3. Was können wir tun? Es folgte eine Diskussion im Plenum.

Dokumentiert am 26.11.2017 durch Sternenkind.info

Sternenkind.info: aus meiner Sicht ist es ein Grund zur Trauer, das es niemanden zu geben scheint, der sich darum kümmert die Mutter dabei zu unterstützen, das sie ihr Sternenkind einem Begräbnis und der Dokumentation am Standesamt als Fehlgeburt führt!