von ECLJ - European Centre for Law and Justice gesendet am Tue, 9 Jun, 2015 um 10:52 Medizinisch indizierter Schwangerschaftsabbruch, Spätabort

Hebamme, Krankenschwester, Ärzte: wagen sie sich darüber zu sprechen!

Heutzutage wird alles getan um ein sehr früh geborenes Kind zu retten. Wenn das nicht möglich ist, besorgt man ihm Komfortpflege und wird ihn bis zu seinem Tod umgeben. Ganz anders ist die Situation der Babys die nach einem späten Schwangerschaftsabbruch lebend auf die Welt kommen. Diese Kinder werden oft nach Geburt ohne Pflege sterben und mit den Bioabfälle weggeworfen.

Dank der 200.000 Unterschriften, welche die Petition gegen Neugeborenenkinderstötung gesammelt hat, hat der ECLJ den Europarat mit diesem Thema befasst, insbesondere damit er die Situation dieser Kinder untersucht und ihr Recht auf medizinische Versorgung bekräftigt.

Zwischen 2000 und 2011 sind in Kanada 622 lebende Kinder nach Schwangerschaftsunterbrechung geboren.

In den USA handelt es sich um 364 Fälle zwischen 2001 et 2010. Dort wurde seitdem ein Gesetz angenommen um diese Kinder zu schützen.

In Europa besteht dieses Tabuthema fort, der Sachverhalt bleibt verdeckt - mit einer Ausnahme: Tim Martin lebt! Gegen die Petition behaupten manche Abgeordnete dass diese Tatsachen nicht existieren!

In Folge des Skandals, das durch die Offenbarung im Jahr 2005 verursacht wurde, dass in Großbritannien 66 Kinder nach Abtreibung manchmal über zehn Stunden überlebt haben, haben die Behörden einfach beschlossen, diese Statistiken nicht mehr zu veröffentlichen.

Allerdings beginnen einige Ärzte und Hebammen davon zu sprechen.

 

Dr. Andrea Kischkel berichtet dass im Krankenhaus Gällivare (Schweden) ein kleines Mädchen am 1. März 2014 um 19.55 Uhr in einer vorgenommenen Abtreibung bei Schwangerschaftswoche 22 und 3 Tage lebend geboren ist. Die Hebammen wurden angewiesen, den Dienstkinderarzt nicht zu informieren. Das Baby wurde nicht gepflegt, insbesondere um die durch die Saugglockenanwendung verursachten Schmerzen zu lindern. Eine Hebamme hat das Kind in gewärmten Handtüchern eingehüllt und hat bis zum Zeitpunkt des Todes, fast eine halbe Stunde später, abgewartet.

Es ist nun für die Krankenschwestern, Hebammen und Ärzte an der Zeit, es wagen, offen darüber zu sprechen und das Gesetz des Schweigens endlich zu brechen. Teilen sie uns Ihre Erfahrungen mit, so dass wir Sie dem Europarat präsentieren können. Auf Wunsch können wir Ihre Anonymität sicherstellen ( ecljofficiel@gmail.com ) Wie jedes frühgeborene Kind, verdienen auch diese Kinder gepflegt zu werden!

 

Copyright © 2015 European Centre for Law and Justice, All rights reserved.

You are receiving this email because you signed our petition on neonatal infanticide.

Our mailing address is:

European Centre for Law and Justice 4, Quai Koch Strasbourg 67000 France

ergänzende Info:

https://de.zenit.org/articles/debatte-uber-spatabtreibung-als-zu-sensibel-abgelehnt/

http://www.lifenews.com/2015/10/06/council-of-europe-rejects-petition-to-stop-neonatal-infanticide-as-too-sensitive-and-divisive/  Tagesaktuell: www.lifenews.com

Als 1974 die Gesetze zum Thema Abbruch einer Schwangerschaft kamen, war deren Veröffentlichung in Verbindung mit Kriegswaffen, die Dokumentation der Fehlgeburten am österr. Standesamt 2017 kamen Zeitgleich mit Änderungen des Waffengesetzes und nun das:

Die ECLJ freut sich, die Veröffentlichung von Kriegsdienstverweigerung und Menschenrechten bekannt zu geben: Eine systematische Analyse, ein Aufsatz von Dr. Gregor Puppinck, Direktor des ECLJ und veröffentlicht von Brill, einem renommierten Verlag.

Diese Studie analysiert den Begriff des "Kriegsdienstverweigerungs" mit dem Ziel, Kriterien zu ermitteln, um festzustellen, inwieweit es angesichts der Gewissens- und Religionsfreiheit legitim ist, Einzelpersonen zu verweigern, weil sie sich weigern, an einer von ihnen behaupteten Tätigkeit teilzunehmen Mit ihren Überzeugungen unvereinbar zu sein. Zuerst verdeutlicht die Studie die Konzepte des Kriegsdienstverweigerung. Dann prüft sie die Rechtsprechung internationaler Gremien und zeichnet Unterscheidungen, um verschiedene Arten von Einwendungen zu unterscheiden, und von hier aus identifiziert sie Bewertungskriterien, die den Unterscheidungen entsprechen, die in diesen Einspruchsarten entstehen. Schließlich schlägt die Studie vor, welche Rechte und Pflichten für den Staat für die verschiedenen Arten von Einwendungen entstehen.

Dieser Aufsatz ist Teil einer sehr wichtigen Arbeit, denn die Gewissensfreiheit wird heutzutage weitgehend diskutiert, vor allem in Bezug auf neue biomedizinische Technologien und Abtreibung.
Sie können die Zusammenfassung dieses Aufsatzes auch kostenlos konsultieren. Diese Zusammenfassung wurde während eines Seminars am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte sowie der italienischen und französischen Parlamente vorgestellt. Es wird auch den Vereinten Nationen im kommenden Juni vorgelegt.
Wie https://www.facebook.com/ECLJOfficial/ auf Facebook