Liebe Freunde,

als Zusammenfassung von Pro-Life Argumenten und Menschenrechten vor der Geburt empfehle ich die 'Sieben Behauptungen der kleinsten Menschen'

Formuliert als herausfordernde Statements von neu gezeugten Menschen beginnt die Handreichung mit der Feststellung, dass jeder Mensch gleich wertvoll ist (wozu selbst radikale Linke zustimmen sollten), ab dem Beginn der menschlichen Existenz bis zum Tod. Es geht um Menschenwürde und Gleichberechtigung, warum die Existenz jedes Menschen mit der Zeugung begann, und warum gleichberechtigter, strafrechtlicher Schutz angemessen und wirksam ist, sowie um die erstaunliche Anzahl von Menschenrechten, die durch Abtreibung verletzt werden. Kurzfassung:

1. Jeder Mensch ist gleich wertvoll.

2. Notlagen entschuldigen keine Gewalt.

3. Unsere Menschenwürde ist unteilbar.

4. Wir sind vollständige Menschen.

5. Gleichberechtigter Schutz ist fair und wirksam.

6. Abtreibung verletzt unsere Menschenrechte.

7. Abtreibung muss undenkbar werden.

Der Text darf frei weitergegeben, kopiert und publiziert werden (nicht kommerziell, mit Quellenangabe CC BY-NC-SA 4.0). Ich hoffe, das hilft etwas weiter in unserem Einsatz gegen vorgeburtliche Gewalt. Dieter Egert, 3.2.2018, ungeborene.de

Lieber Dieter,

wir beide treffen uns in unserem Einsatz gegen vorgeburtliche Gewalt, weshalb ich diesen deinen Beitrag unter Roses Revolution (Stoppt Gewalt in der Geburtshilfe) veröffentlicht habe.

Eine andere Option wäre für mich gewesen, deinen Text unter 'Vater' zu veröffentlichen. Doch dem steht deine eigene Einstellung entgegen, denn ein Vater hat sich aus meiner Sicht um sein verstorbenes Kind gleichermaßen zu kümmern wie um sein lebendes Kind, und sei dieses noch ungeboren.

Was mir fehlt, ist deine Aufklärung, das nach aktueller Rechtslage (vom behandelnden Arzt abhängig) während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder im individuellen Fall - häufig nur auf Wunsch der Mutter - der Totenbeschau und damit einem unkremierten Begräbnis oder einer kremierten Bestattung zugeführt werden kann. Doch es fehlt an der fristgerechten Aufklärung der Frauen vor Beginn des medizinischen Eingriffes zum Thema Bestattungsrecht und Dokumentationsrecht am Standesamt.

Das Abtreibung ein Milliardengeschäft wurde, ist dem Umstand zu verdanken, das es keine zwingende Zuführung zu einem Begräbnis gibt, auch keine zwingende Dokumentation am Standesamt, sondern alles zum ungeborenen Kind gehörende in Teilen oder als Ganzes zur Handelsware erklärt wurde - weltweit. Insbesondere wenn unter 500 Gramm schwer.

So lange die Pro life Lebensbewegung dazu schweigt, ändert sich am Milliardengeschäft nichts.

Ein wertvoller Beitrag ist unter Schwangerschaftsabbruch Fakten helfen dazu veröffentlicht: erst wenn die Abtreibungsfreudigen mit eigenen Augen ihr Kind entwicklungsunabhängig sehen (und Ihnen vor dem medizinischen Eingriff gesagt wird, das sie ihr Kind beerdigen und am Standesamt mit einem Vor- und Familiennamen dokumentieren dürfen) eröffnet sich die Chance auf ein Umdenken.

Ich dachte, das die Pro life Lebensbewegung inhaltlich wirklich am Wohlergehen der ungeborenen Kinder interessiert ist, nicht nur solange diese leben, sondern auch im Todesfall. Auch das über die Fristgerechte Aufklärung des ungeborenen Kindes wegen offen gesprochen wird und ihr auch dieses Thema auf eure Fahnen heftet. Obwohl wir seit einigen Jahren in Kontakt zu diesem Thema sind, merke ich nur erschreckend zögernd ein Umdenken. Das stimmt mich traurig, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Sternenkind.info