Liebe Leser/In,
im September haben wieder die Vorbereitungen für die im Oktober - Jänner stattfinden internationalen Gedenk- und Erinnnerungsfeiern in Bezug auf Verstorbene begonnen. Weitere Informationen findest Du unter http://www.sternenkind.info/gedenkfeiern

Im Kondolenzbuch gibt es einen neuen Eintrag, diesesmal über das Sternenkind Mucki.

Traurig, aber wahr: am 5.9.2014 wurden am Wiener Zentralfriedhof in der Gruppe 35b gab es wiederum eine Sammelkremierung- & Verabschiedung von 51 Fehlgeburten im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes, nach dem die Mutter auf das ihr zustehende Bestattungsrecht verzichtet hat. Hier geht es zur Statistik.

Wieder einmal hat eine Mutter berichtet: Ein Mitarbeiter der Bestattung Wien hatte gegenüber der Mutter behauptet, das Fehlgeburten durch die Bestattung Wien nicht einzeln im Auftrag der Mutter beerdigt werden können - wenn die öffentliche Hand die Begräbniskosten übernehmen soll. Dabei wird Firmenpolitik mit Rechtlich inhaltlich richtiger Information verwechselt. Für die Zukunft zur Versorgung einer Fehlgeburt: Wechsle den Bestatter und gehe mit der offenen Rechnung zu einen Rechtsanwalt, welcher beim Verwaltungsgericht die Klärung der Kostenübernahme herbeiführt: der Tote oder die öffentliche Hand? Die Mutter muss dabei als Zeugin auftreten! Viel Mütter sind diesen Weg schon gegangen. Ergebnis: Die Begräbnis- und Anwaltskosten hat die öffentliche Hnd übernommen, das Kind hat kein Armenbegräbnis erlebt (Wien: liegt seit Dez. 2000 nicht in der Gruppe 35b!) Der Mutter kann - weil Sie auch auf dem Papier selbst den Auftrag zum Begräbnis gab - ein kostenpflichtiges Nachnutzungsrecht am Grab angeboten werden für die Zeit nach der Mindestruhe. Die Mindestruhe ist in der Friedhofsordnung nach zu lesen und beträgt zwischen 7 - 30 Jahre. Die Ausgaben für die Grabnachnutzung trägt die Mutter (wenn die Mutter stirbt, ist ein Grab Teil des Nachlasses).
Vielleicht wird es ein sonniger Herbst.
G.F.T.

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