Liebe Leserin, lieber Leser


Traurig, aber wahr: Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 35b, Sammelkremierung- & Verabschiedung von 51 Fehlgeburten im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes, laut Gesetzestext: nachdem die Mutter auf das ihr zustehende Bestattungsrecht verzichtet hat. Siehe Begräbnisstatistik Wiener Zentralfriedhof, Gruppe 35b.

 

So viel ich weiß hat jedes österr. Bundesland hat einen einzen Bestatter, der für "Armenbegräbnisse" zuständig ist, zeitgleich gibt es in Österreich ca 700 Bestatter und tausende Angehörige. Bei 9 Bundesländern gibt es - vermute ich - 9 Platzhirsche, je österr. Bundesland einer. Darf der Platzhirsch unter den Bestatter die Angehörigen aus Ihrer Sicht einseitig Informieren?

Beispiel: Die Bestattung Wien hat seinen Fuß fest in allen Wiener Kliniken verankert. Dem entsprechend gibt es die Firmenvorgaben der Bestattung Wien als erste Information in Wiener Kliniken.

Der Bestatter Christian Dolhaniuk und die Redaktion Sternenkind lässt anfragen, ob z.B. die Mütter mit den Informations- und Bestattungsvorgaben der Bestattung Wien im Wiener AKH/Wiener Kliniken zufrieden sind? Schreiben Sie uns: wie zufrieden-waren Sie mit-der-erhalten-information?

Wieder einmal haben mir Angehörige berichtet: Die Bestattung Wien behauptet, das Tote über die Bestattung Wien nicht im Auftrag der Angehörigen beerdigt werden können - wenn die öffentliche Hand die Begräbniskosten übernehmen soll. Dabei wird die Firmenpolitik der Bestattung Wien mit Rechtlich richtiger Information verwechselt. Für die Zukunft:

zur Versorgung einer Fehlgeburt: Wechsle den Bestatter und gehe mit der offenen Rechnung zu einen Rechtsanwalt, welcher beim Verwaltungsgericht die Klärung der Kostenübernahme bei einem der 9 Verwaltungsgerichtshöfe (Je Bundesland gibt es einen Verwaltungsgerichtshof) herbeiführt: der Tote oder die öffentliche Hand? Die Mutter muss dabei als Zeugin auftreten! Viele Mütter sind diesen Weg schon gegangen. Ergebnis: Die Begräbniskosten hat die öffentliche Hand übernommen, das Kind liegt z.B. nicht in der Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof, der Mutter kann ein kostenpflichtig Nachnutzungsrecht am Grab angeboten werden für die Zeit nach der Mindestruhe. Siehe Österreichs wichtige Begräbnisinfo > Beerdigung im Auftrag der Mutter. Sobald ein Mensch seine eigene Geburts- und Sterbeurkunde hat, können (bei Kindern obsorgeberechtige) Angehörige das Begräbnis in Auftrag geben.

 

Zur Versorgung einer Totgeburt oder einem Toten mit Geburts- und Sterbeurkunde bringe die offene Bestattungsrechnung zum Notar. Welcher Notar zuständig ist, erfahren Angehörigen bei dem für den Verstorbenen zuständigen Bezirksgericht, denn das Nachlassgericht ist in Österreich ein Bestandteil des Bezirksgerichtes.

 

Der Reigen der Gedenkfeiern beginnt im Oktober mit dem Gedenktag für still geborene Kinder

Jetzt beginnen wieder die Vorbereitungen für die im Oktober - Jänner stattfinden nationalen und internationalen Gedenk- und Erinnnerungsfeiern in Bezug auf Verstorbene. Trage deine Feier ein: Weitere Informationen findest Du hier. 

 

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Im Kondolenzbuch gibt es einen neuen Eintrag, diesesmal über das Sternenkind Mucki:

Vielleicht wird es ein sonniger Herbst.
Mit freundlichen Grüßen

G.F.T.