Am Freitag, dem 13. Juni 2014 erfolgte die erste Newsletteraussendung der Redaktion Sternenkind.info über Jimdo.de. Inhalt:

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

Sternenkind.info berichtet über während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder. Diese können med. als verwertbares Gewebe oder – wenn die Mutter es will und Sie fristgerecht rechtswirksam z.B. den Auftrag in der Zuführung zur Totenbeschau, nachdem sie am Standesamt sich um die inhaltlich richtige Dokumentation sich gekümmert hat – idealerweise zeitnah zum Todestermin - als Fehl- & Totgeburt oder lebend geboren gesehen werden, denn ohne dem Ergebnis einer durchgeführten Totenbeschau darf kein Bestatter tätig werden. Klug ist, wer rechtzeitig handelt z.B. noch bevor ihr Kind ihren mütterlichen Leib verlassen hat und einen Rechtsanwalt als Kurator für das Sternenkind bestellt, siehe http://www.sternenkind.info/oesterreichs-wichtige-begraebnisinfo/.

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Aus dem Leben anderer Vereine, Arbeitsgemeinschaften ec:

Mitarbeiter vom Verein "Pusteblume“ www.verein-pusteblume.at aus Wels haben am 22.5.2014 eine Petition 'Abschaffung der 500-Gramm-Grenze bei Fehlgeburten und freiwillige Eintragung aller Kinder ins Personenstandsregister' unserer Nationalratspräsidentin übergeben.

Bitte den Link verteilen http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00018/index.shtml

Es ist wichtig, dass bis 1. 7.2014 möglichst viele Unterschriften zusammen kommen, damit sichtbar wird, ob zu diesem Thema wirklich in Österreich ein Bedarf da ist!

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Karin Lamplmair von der ARGE Spuren im Leben www.spuren-im-leben.at vesendet eine Herzliche Einladung zum Fest der Gesundheit und Lebensfreude am Freitag, den 20.6.2014 von 15.00h–22.00h

im Neuen Rathaus (Festsaal) 4041 Linz, Hauptstraße 1–5.  Auszug aus dem Programm:

Reinhard Hofer: „Es gibt kein Unheilbar – wie Menschen sich selbst heilen“

 

Prof. Prim. Dr. Werner Gerstl: „Pränatale Diagnostik – und dann?“

Die Angst, dass ein Kind behindert sein könnte, ist deshalb so groß, weil Eltern kaum fachkundige Berater finden, die über die  zu erwartende Lebensqualität und mögliche Persönlichkeitsentwicklung Bescheid wissen. Was erwartet Eltern und betroffene Kinder? Dr. Gerstl, Jugendpsychiater und Vater eines Kindes mit Trisomie 21, spricht über die psychische Entwicklung und den Aufbau einer Ich-Persönlichkeit bei Kindern, die mit einer Behinderung zur Welt kommen. Sein Vortrag verhilft den von einer Diagnose erschreckten Eltern und den Babys, die leben könnten und wollten, zu Mut für die neuen Herausforderungen.

Karin Lamplmair berichten über die ARGE „Spuren im Leben“, welche Hilfe für Frauen vor und nach einem Schwangerschaftsabbruch anbietet. Mit Musik klingt diese Veranstaltung aus und bietet den Teilnehmern zahlreiche Möglichkeiten zu austauschen von persönlicher Erlebnisse und Fragen.

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Die folgenden Informationen betreffen die Gruppe 35b am Wiener Zentralfriedhof:

Im Namen der Redaktion Sternenkind.info habe ich angefragt in der Verwaltung der Feuerhalle Wien Simmering: Am 6.6.2014 gab es eine Sammelbeerdigung der Fehlgeburten im Auftrag der MA 15, durchgeführt durch die Bestattung Wien.

In wie vielen einfachen Feuersärgen wurde gesammelt und gekremiert = wie viele Kremierungsvorgänge gab es? Und wie viele Fehlgeburten wurden in der Halle 3 in einer Urne verabschiedet? Antwort: 2 Särge, 57 Föten.Die angesprochene Dokumentation finden Sie auf www.sternenkind.info/oesterreichs-wichtige-begraebnisinfo/fehlgeburten-begraebnisstatistik-wien/

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Rückblick: Als Leiterin der SHG Sternenkind.info und als Journalistin holte ich mir im Jahr 2004 in der Verwaltung der Wiener Friedhöfe die Genehmigung, damit ich einen Blick tun durfte in die ersten Aufzeichnungen über die unkremierten Beerdigungen in der Gruppe 35b. Dabei handelt es sich nach erfolgter Totenbeschau entweder um eine Totgeburt oder um einen perinatalen Todesfall.

Im Auftrag von Angehörigen wollte ich wissen, was von einem Totenschein der Bestattung Wien, dem Amt für Statistik bzw der Verwaltung der Wiener Friedhöfe mitgeteilt wird. Ergebnis: Vornamen werden klein geschrieben, Familiennamen nur in GROSSBUCHSTABEN

 

Iskander SARGON, Todesdatum: 6.11.2000, Begräbnisdatum:6.12.2000,

Adresse der Totenbeschau: Wiener AKH

 

Jannine JANICIK, Todesdatum: 10.11.2000, Begräbnisdatum:7.12.2000,

Adresse der Totenbeschau: Wiener AKH

 

Cevdet ARSLAN, Todesdatum:18.11.2000, Begräbnisdatum:7.12.2000

 Adresse der Totenbeschau: Wiener AKH

 

Erisan Kan COPKAYAOGLU, Todesdatum:24.11.2000, Begräbnisdatum: 14.12.2000, Adresse der Totenbeschau: Hanusch KH

 

Knabe SCHMIED, Todesdatum: 18.11.2000, Begräbnisdatum: 20.12.2000, Ort der Totenbeschau: Frauenklinik Semmelweis (Hinweis der www.bestattungwien.at: bei der Beschriftung Knabe oder Mädchen war die Mutter offenbar zu spät oder gar nicht zeitnah zum Todestermin am Standesamt, um ihrem Kind einen Vornamen eintragen zu lassen. Jedenfalls haben Mitarbeiter der Bestattung Wien vom Vornamen fristgerecht keine Kenntnis erhalten. Die Eltern können das Schild mitgestalten und z.B. dem Kreuz vor dem Namen widersprechen! Das Schild kann die Mutter sich jederzeit nach dem Begräbnis mit nach Hause nehmen, auf eigene Kosten austauschen oder wegschmeissen. Die inhaltlich richtige Dokumentation am Standesamt kann die Mutter auch viele Jahre später noch nachholen, denn Standesämter gibt es in Österreich seit 1936!) Aber auf die Bestattung selbst hat das in der Regel keine Auswirkungen mehr.

 

Lukas STÜPPLIN, Todesdatum: 5.12.2000, Begräbnisdatum: 21.12.2000, Adresse der Totenbeschau: Hanusch KH

 

Klaudia SKOTNICKA, Todesdatum: 12.11.2000, Begräbnisdatum: 28.12.2000, Adresse der Totenbeschau: KH. Göttlicher Heiland

 

http://www.friedhoefewien.at berichtet, das die oben erwähnten ersten sieben Begräbnisse in der Gruppe 35 b, welche zwischen 6.12.2000 - 28.12.2000 stattgefunden haben, und der gesamte Begräbnisjahrgang 2001 geräumt werden. Die Friedhofsverwaltung bittet aus diesem Anlass, alle Gegenstände auf den genannten Gräbern bis zum 31.7.2014 zu entfernen. Die Räumung erfolgt noch heuer, die Neubelegung mit Jänner 2015. Selbstverständlich können die Eltern die Namenstafel ihres Kindes, die von Ihnen gesetzten Pflanzen und Grabschmuck sowie eine Hand voll Erde vom Grab ihres Kindes kostenfrei mit nach Hause nehmen, z.B. in einer Schatztruhe aus Holz.

 

Bestatter berichten und die Gaertner der Friedhofsverwaltung bestätigen: Für eine Kostenpflichtige Enterdigung = der Verlegung in ein anderes Grab außerhalb der Gruppe 35b der Begräbnisjahrgänge 2000 und 2001 ist es ab 31.7.2014 zu spät! Der Begräbnisjahrgang 2002 kommt voraussichtlich nächstes Jahr zur Räumung dran, daher rechtzeitig an eine Verlegung denken. Für die Kosten einer Verlegung durch einen Bestatter werden die Angehörigen selbst aufkommen müssen, denn dabei heißt es bei einer verlegung nicht mehr, dass der Tote oder die öffentliche Hand für die Kosten aufzukommen haben.

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Fast jeder Grabstein kann zusätzlich zu einem Gedenkstein werden:

Bei einem bestehenden Grabstein können sie jederzeit eine Gravur veranlassen, auch wenn der Tote nicht in diesem Grab liegt. Mit der Gravur muss der Grabnutzungsberechtigte einverstanden sein. Wer das ist, erfahren Sie in der Friedhofsverwaltung.

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Wer sich noch rasche ein Schmuck-, Kinder- oder Miniurne besorgen möchte, schaut auf http://www.sternenkind.info/schmuck-kinder-miniurne/

 

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Zum Schluß: Ihre Vergangenheit können Sie nicht bewältigen, sondern nur lernen, verstehen und vergeben. Ihr Blick auf Ihre Vergangenheit kann sich täglich ändern. Die Zukunft kann man bewältigen, wozu jeder täglich neu seine Zukunft gestalten kann. Was möchten Sie zukünftigen Generationen gernen hinterlassen?

Menschliche Haut

 

Menschliche Haut von mj. und erwachsenen Hirntoten und embryonale oder fötale Zellen werden z.B. bei großflächigen Operationswunden, nach Verbrennungen, in der Schönheitschirugie ec. übertragen, für Bucheinbände ec. verwendet, Od der Eigentümer davon wusste und seine Einwilligung gab oder Widerspruch dagegen zu seinen Lebzeiten einlegte, wird selten bekannt.

 

Am 1.6.2014 erschien dazu in der Wiener Krone folgender Artikel:

Menschliche Haut im Wert von mehr als 250.000€, die eigentlich für Transplantationen bestimmt war, hat Gary Dudek aus dem Mercy Philadelphia Hospital im US – Staat Pennsylvenia gestohlen. Der 54 – jährige, der im Außendienst der Lieferfirma Organogenesis beschäftigt war, ist in Haft. Wozu er die Haut verwendet hat, ist noch unbekannt. Ende

Andere Quellen berichten dazu folgendes:

http://www.bild.de/news/ausland/diebstahl/amerikaner-wegen-haut-klau-verhaftet-36211976.bild.html

 

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