Österreich hat am Sonntag, den 13.11.2016 über dich berichtet:

Totes Baby im Müll: Mutter jetzt in U - Haft

Studentin wollte Flug nicht verpassen

Kind am Flughafen - WC zur Welt gebracht und entsorgt

Das tote Baby von Schwechat war lebendfähig - die Mutter muss deshalb in U - Haft.

Wien. Die zuständige Staatsanwaltschaft Korneuburg hat für die nigerianische Medizinstudentin Agata O. (27) die U - Haft beantragt. Es handelt sich um jene Mutter, die in der Nacht auf Donnerstag auf der Toilette des Terminals 3 im Flughafen Schwechat ein Mädchen zur Welt brachte, es in einem Plastiksack steckte und im Mistkübel entsorgte - Österreich berichtete.

Das von einer Putzfrau entdeckte Kind starb später im Wiener Donauspital wegen Sauerstoffmangel.

Die Afrikanerin war auf der Durchreise von Weißrussland nach Washington, wo sie an einem Studentenkongress teilnehmen wollte. Sie sei davon ausgegangen, dass ihr Kind tot zur Welt gekommen sei, und sie wollte ihren Flug am nächsten Morgen um 10 Uhr nicht verpassen, gab sie in einer ersten Einvernahme an.

 

Das Mädchen hätte überlebt

Das verstorbene Baby wurde obduziert, ein Endergebnis der Untersuchung ist bislang noch nicht bekannt. Doch die beantrage Verhängung der U - Haft deutet darauf hin, dass die Gerichtsmediziner zu dem Ergebnis kamen, dass das Mädchen lebensfähig gewesen wäre.

Agatha O. wurde in die Justizvollzugsanstalt Korneuburg überstellt. Für die Tötung des Kindes bei der Geburt (§ 79 StGB) droht ihr ein Haftstrafe zwischen 6 Monaten und fünf Jahren. Für die nigerianische Studentin gilt die Unschuldsvermutung.

 

Auszüge aus anderen Medien Berichten über die Geburt eines Kindes am Wiener Flughafen

  • Du bist ein Mädchen
  • Dein Papa - ein angesehener Rechtsanwalt - war zum Zeitpunkt deiner Geburt bereits verstorben
  • Du hast ca 90 Minuten außerhalb des Mutterleibes gelebt
  • Du bist im SMZ - Ost verstorben, deine Mama weinte 'falsche Tränen' (weniger um dich, eher aus Selbstmitleid).