Welche Potentiale und welche Risiken stecken in der Stammzellforschung? Dieser Frage geht Stephen Hawking in seiner Dokumentation nach. Der britische Physiker und Forscher ist der Ansicht, dass die Menschheit an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter der Medizin steht, denn in den nächsten Jahrzehnten könnte die Wissenschaft anhand von Stammzellbehandlungen das menschliche Leben um Jahre verlängern und gesünder gestalten.

Blut, Gewebe, Transplantationswesen
Bericht der Kommission zur Umsetzung der Richtlinie 2010/53/EU über Qualität und
Sicherheitsstandards für zur Transplantation bestimmte menschliche Organe
Dieser Bericht über die Umsetzung konzentriert sich auf das institutionelle Gefüge in den
Mitgliedstaaten und insbesondere auf die Benennung und Aufgaben der zuständigen
Behörden laut Artikel 17 der Richtlinie 2010/53/EU. Der Bericht verweist auch auf den
Aktionsplan für Organspende und Transplantation, welcher die Richtlinie 2010/53/EU bei
der Verbesserung der Qualität und Sicherheit ergänzt, und konzentriert sich auf Erhöhung
der Verfügbarkeit von Organen und Verbesserung der Effizienz und Zugänglichkeit der
Transplantationssysteme.
Bericht Umsetzung der Richtlinie 2010/53/EU

Quelle: Public Health Newsletter 1/2017

 

Österreich 2017: Gewebesicherheitsgesetz - Änderungen

Krone 25.4.2017 Neue EU - Regelung

Spenderblut nur im Notfall

Laut einer aktuellen Studie werden Bluttransfusionen zu großzügig verabreicht, wie OA Dr. Peter Perger von der Uni - Klinik Linz warnt. "Eine Bluttransfusion ist letztlich eine Organtransplantation und sollte nur in zwingend nötigen Fällen erfolgen!"

Eine EU - Richtlinie wird dies künftig regeln. Blutarmut z.B. rechtzeitig vor geplanten Eingriffen behandeln. Trend zu veganer Kost, höhere Lebenserwartung und blutverdünnende Arzneien werden dieses Problem verstärken.

Mitochondriale Gentechnik

Sonntag. 7.2.2016, krone.at: Genmanipulation gegen Erbkrankheiten

USA: Grünes Licht für Kinder dreier Eltern

Washington.- Ein Baby, drei Eltern? Was wie eine Geschichte aus dem Labor von Dr. Frankenstein klingt, soll in den USA bald erlaubt werden. Mütter, die wegen eines Gendefektes Gefahr laufen, kranke Kinder zur Welt zu bringen, dürfen vorbelastete Eizellen mit Genmaterial anderer Frauen "reparieren" lassen ....

Mithilfe der sogenannten "Mitochondriale Gentechnik" werden der zukünftigen Mutter Eizellen entnommen, deren belastende Teile im Labor durch unbelastete Mitochondrien einer gesunden Frau ersetzt und schließlich mit dem Spermien des Mannes zusammengebracht werden. Die befruchtete Eizelle wird dann von einer Leihmutter ausgetragen. "Es geht nicht daraum, Gott zu spielen", wehren sich die Wissenschaftler in ihrem Antrag auf Genehmigung schon vorab gegen die zu erwartende Kritik. Es gehe vielmehr darum, Frauen den Wunsch nach einem gesunden Kind zu erfüllen. Damit würde das Risiko von Missbildungen, Herz- und Hirndefekten bei Babbys, die erst nach der Geburt bemerkt werden, aus der Welt geschafft.

In Großbritannien ist diese Methode schon seit ein paar Monaten erlaubt. Auch die US- Gesundheitsbehörde FDA hat schon grundsätzlich Zustimmung signalisiert. Jedoch will sie das Verfahren bestimmten Vorschriften und Einzelfallentscheidungen unterwerfen, erklärte ein Sprecher.