Das Leben ist eine Schule: Wir sind da, um etwas zu lernen und etwas zu lehren. Elisabeth Kübler-Ross

 

Eintrag vom 28.07.2003 / 13:43

Name: nicole

hallo die seite ist sehr schön danke fur die email habe mich sehr gefreut danke mein sohn starb am 5 märz und war 2 monate alt. er starb an kindstot ich vermisse ihn sehr aber er bleibt für immer in meinen herzen und ich werde ihn nie nie vergessen ich liebe ihn mein kleiner kevin danke bis bald in liebe nicole und kevin

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Eintrag vom 28.07.2003 / 12:44

Name: Birgit

ich finde ihren vituellen friedhof sehr schön. auch wir haben für unseren sohn ein denkmal gesetzt.

wir haben unseren sonnenschein leider am 24.10.2002 mit nur 18 monaten nach langer schwerer krankheit verloren.

das ist eigentlich das schlimmste, was eltern passieren kann, wenn man sein eigenes kind zu grabe trägt.

seit dem habe ich ab und an depressive phasen, dann sitze ich einfach zu hause und weine ohne grund.

zum glück unterstützt und meine 17 jährige so gut sie kann.

für unseren sohn war der tod eine erlösung, denn er war 100 grad schwer behindert. hätte mal nie laufen oder sitzen können. die nahrung mußte ich über eine magensonde geben.

trotz alledem sind wir stolz auf unseren kleinen christian dominik, wie er doch um sein kleines leben gekämpft hat. welch erwachsener hätte 19 operationen in nur 17 monaten weggesteckt. die längste op dauerte 4 stunden. ich frage mich manch,wo er all die kraft er genommen hat. wir fahren oft ans grab und sprechen mit unseren sohn, daß hilft über die trauer hinweg zu kommen.

herzliche grüße von birgit und mario mit christian im herzen

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Eintrag vom 28.07.2003 / 12:15

Name: Ina

Hallo!

Eure Seite ist wunderschön und ihr habt dort so viele Informationen drauf. Das ist sehr gut und auch wichtig. Der Tot ist das schlimmste und alle machen einen großen bogen darum. Ich bewundere eure Kraft mit der ihr diese Seite gemacht hast.

Es ist so schrecklich das unsere Kinder so früh gehen mußten. Ich hoffe das auch ich irgendwann so viel kraft haben werde. Seit dem Tot meines geliebten Kindes Sveni ist es sehr traurig bei uns geworden. Ich habe eine Mauer um mich rum erbaut. Manchmal hält sie und manchmal fählt sie in sich zusammen, dann denke ich so kannst und willst du nicht mehr Leben.

Irgendwann sehen wir unsere Kinder wieder. Sie sind immer bei uns in unseren Gedanken und in unseren Herzen. Weist du was ich so schrecklich gerne noch mal machen möchte:

Sveni in den Arm nehmen, seine Stimme hören und ihn nie wieder los lassen. Alles Liebe von Ina mit Sveni im Herzen.

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Eintrag vom 26.07.2003 / 17:13

Name: Burga

Hallo,

danke für die liebe Mail. Ja es ist wirklich das Schlimmste was mir in diesem Leben passiert ist. Ich habe schon viele Menschen verloren, die mir nahe standen. Meinen Opa, meine Ur-Oma, meine Mama, meinen Schwiegervater und jetzt

auch noch meine kleine Lea. Wir versuchen so gut wie möglich unser Leben weiterzuleben, aber es ist eben nicht immer leicht. Es gibt gute Tage und schlechte Tage. Ganz unterschiedlich und auch abhängig von unserem Umfeld.

Entschuldigung, daß ich nicht eher geantwortet habe, aber mir fehlt einfach die Zeit. Arbeit, Haushalt usw. nehmen mich sehr in Anspruch und irgendwie bin ich auch dankbar dafür. So werde ich auch mal abgelenkt und grübel nicht immerzu.

Wenn man es so sagen kann, dann geht es uns relativ gut. Es könnte wahrlich schlechter sein. Aber unsere Tochter Selina jetzt 6 1/2 Jahre alt gibt uns die Kraft zum Weiterleben.

Herzliche Grüße

Burga

(mit Lea im Herzen) und Selina an der Hand

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Eintrag vom 21.07.2003 / 17:13

Name: Sylvia

Beitrag:

Mein Mann Peter und ich haben uns sehr auf unser Baby gefreut. Die Schangerschaft verlief super. Doch am 10.11.2002 habe ich keine Kindsbewegungen mehr gespührt. Nach einen kurzen Gespräch mit meiner Hebamme, sind wir in die Klink Harlaching in München gefahren. Dort teilte man uns mit, dass unser Laszlo tot ist. In der 29.SSW. Es gab keine Anzeichen vorher für seinen Tod. Am 14.11 habe ich ihn dann mit Hilfe von Peter, geboren. Seither ist auch ein Teil unseres Herzens gestorben. Wer wohnt in München und hat ähnliches erlebt? Wie geht Ihr mit Eurem Schmerz um? Ich vermisse meinen kleinen Laszlo schrecklich.

Ich wünsche alle anderen Betroffenen viel Hoffnung und hoffe darauf, das die Schmerzen weniger werden. Aber eines ist sicher, die Narben bleiben.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Euch meldet.

Sylvie, mit Lazlo im Herzen

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