„Das was ich für euch war, bin ich immer noch.

Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.

Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.

Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.

Denkt an mich. Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.“

Unbekannter Verfasser

zauberhafte ewige Erinnerungen kann man sich schaffen dank babyfusserl.at

Um eine möglichst gute Detailtreue wiedergeben zu können, sollte der Abdruck beim Verstorbenen möglichst zeitnah zum Todesdatum gemacht werden.

 

Für während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kinder: In Zusammenarbeit mit einem Juwelier kann aus dem Fuss eine Urne für einen großen Fingerhut voll Asche hergestellt werden, denn so viel Asche hinterlässt ein ca. 3500 Gramm schweres Baby nach seiner Kremierung. Nach erfolgter Totenbeschau: auch Fehlgeburten können einzeln kremiert werden! siehe Schmuck-, Kinder- & Miniurne.

Erinnerungen schaffen als Zeichen gegen das Vergessen wollte ich schaffen. Daher photographiere ich in Funken der Liebe auch jedes Geschenk, bevor es unsere Redaktion verlässt.

Es war eine Erfindung, die die Welt und das Leben von uns allen radikal und rasend verändern sollte: Vor 75 Jahren, am 12. Mai 1941, stellte Konrad Zuse in Berlin den ersten funktionsfähigen Computer vor. Dazu wählte ich für das Internet ein Foto vom 1. Tag nach der Geburt meines 3. Sohnes, denn zwei Monate später war er uns allen vorangegangenen. Erinnerungen verblassen so schnell. Hätte ich keine Fotos von meinen 1980, 1983 und 1987 geborenen Kindern, würde ich mich fragen wie genau meine Kinder als Baby, die älteren im Kindergarten und Volksschulalter ausgesehen haben. Viele Eltern haben keine Fotos von Ihrem Kind, vielleicht weil es im Mutterleib oder kurz nach der Geburt starb - im Gegensatz zu Eltern, deren Kinder vielleicht nach 5 Monaten, mit 2 Jahren oder 8 Jahren starben. Sie hatten für eine Zeit einen Alltag, der vielleicht mit Bildaufnahmen dokumentiert worden ist. Mit meinen 1976 und 1979 erwarteten Töchtern gab nur die Zeit, welche sie in meinem Bauch waren. Hier waren sie präsent und das 4 Monate oder 10 Wochen lang. Manche Frauen berichten, dass das Ungeborene häufig geantwortet hat, wenn jemand seine Hand auf den Bauch der Schwangeren legte. Ich habe das nicht so bewußt erlebt, aber ich habe mit meinen ungeborenen Kindern viel gesprochen, ihnen Lieder vorgesungen und Geschichten erzählt. Oder eine Spieluhr in Form einer Sonne mir auf meinem Bauch gelegt. Als meine Kinder lebend geboren waren, hat diese besagte Spieluhr meine Kinder in ihren Schlaf begleitet. Das waren sehr schöne Momente. Wenn ich daran denke, kommen mir heute noch die Tränen. Fotos von Menschen bei meiner Tochter Barbara: im Krankenhaus war am 16.6.1976 alles egal. Es ging ums nackte Überleben von mir, nicht von meiner Tochter. Da war keine Zeit für Erinnerungen zu schaffen. Auch seites des Krankenhauses hat man damals kein Foto von meiner Tochter gemacht. Die Klinik zog es vor, an meiner Tochter ohne meine Zustimmung zu Forschen und die Klinik hat anschließend meine Tochter zur Müllverbrennungsanlage Linz - Asten, OÖ gebracht, wo sie Ende September 1976 nachmittags um 14 Uhr verbrannt wurde. Auch dagegen konnte ich nichts machen - ich hätte etwas machen können, wenn ich vor dem medizinischen Eingriff aufgeklärt worden wäre. Das biete ich nun anderen Frauen in meinem Sternenkindernotdienst an.

Ähnlich verhielt es sich bei meiner Tochter Johanna: ich habe sie zu Hause am WC geboren, schmerzlos, unblutig. Ich habe mich von ihr verabschiedet und dieser Blick ins WC hat sich in meiner Herz für immer eingebrannt. Aber Fotos habe ich davon keines gemacht, weder für mich, noch für nachfolgende Geschwister oder den Rest der Familie. Aus Respekt vor meinem Kind, das ich dem Wasser übergeban musste, indem ich die WC - Spülung betätigte - mangels andere Alternativen. In der Medizin galt ein Fötus damals erst dann als Lebewesen, wenn er mehr als 500 Gramm wog, was bei gesund angelegten Kindern etwa in der 24. Schwangerschaftswoche der Fall ist. Fehl- und defekt angelegte Kinder sind häufig kleiner als auch leichter, so das die Schwangerschaft schon 7 - 8 Monate dauern kann, aber trotzdem kommt diesen Sternenkind mit weniger als 500 Gramm zur Welt.

 

Nicht nur, um Erinnerungen zu schaffen: Bilder sind mir persönlich sehr viel Wert.

 

Wenn ihr euch fragt warum ich keine aktuellen Bilder von mir veröffentliche, kann ich euch sagen warum. Ich möchte das nicht. Ich halte nicht viel von Bildern, worauf erwachsene oder minderjährige Menschen z.B. im Internet zu sehen sind. Einmal eingestellt sind diese Bilder für immer im World Wide Web. Zudem finde ich, dass ein Kind nicht die Möglichkeit hat selbst zu entscheiden, ob es das möchte. An Eltern, die gerne Bilder ihres Kindes veröffentlichen: Vielleicht ist es deinem Kind später einmal oder schon heute unangenehm und peinlich, wenn Sie sehen wie schamlos die eigenen Eltern die Fotos ihres Kindes postet haben, z.B. bei Facebook. Für Menschen, die uns vorrausgegangen sind, wird es hier auf Erden kein später geben, aber im Himmel sehen wir uns alle wieder. Ein kleines Kind gehört nicht in eine öffentliche Plattform. Ausgesetzt und schutzlos der Meinung anderer. Im schlimmsten Falle wird trotz Copyright rechten das Bild für Werbung etc. genutzt, ohne das icf es mit bekomme.

So wird es zu etwas ganz besonderen, wenn nur uns und auserwählte Menschen ein Foto sehen dürfen in der realen Welt und es nicht jeder auf dem Handy hat und es Menschen zeigt die es nichts angeht. Ähnlich verhält es sich bei Bilddokumentationen von Verabschiedungen und Begräbnissen: Nur eine Handvoll Leute durften meinen 1987 verstorbenen Sohn Christopher Marvin in seinem Moment des Abschiednehmens im mit einem Glas abgeschirmten offenen Sarg sehen. Und das soll so bleiben. Frag dein Herz: Würdest Du wollen, dass die ganze Welt durch deine Abgehörigen ein Foto sieht, z.B. kurz vor dem Moment deine Todes? In deinem vielleicht schutzlosesten Moment?