Ultraschallbild 9. Schwangerschaftswoche von Ute
Ultraschallbild 9. Schwangerschaftswoche von Ute

In Europa überleben alljährlich zahlreiche Kinder den Abbruch ihrer Schwangerschaft. Der medial bekannteste ist Tim. Bei seiner Geburt war er 32 cm klein und 690 Gramm leicht. Er blieb neun Stunden lang unversorgt, ehe man ihm doch endlich half. In der Zwischenzeit war seine Körpertemperatur auf 28 Grad gesunken. Aber Tim kämpfte sich durch. Er wollte nicht sterben.

Viele von Ihnen sind dazu verurteilt, ohne Versorgung zu sterben. Oft kämpfen sie bis zu ihrem Tode mit extremer Atemnot auf Grund fehlender Lungenreife, fehlender Paliativmedizinischer Betreuung, fehlender emotionaler, menschlicher Wärme. Das halten nicht alle Ärzte aus und geben z.B. tödliche Injektionen. Anschließend werden die oben erwähnten Kinder oft "mit dem Müll entsorgt".

Lesen Sie dazu auch die Petition auf http://citizengo.org und unterstützen Sie bitte diese Petition!

Persönlich bin ich nicht gegen Abtreibung, aber gegen die Menschen verachtende Behandlung der lebend und still geborenen Kinder, nur weil die Mutter sich gegen das Austragen ihres Kindes sich ausgesprochen hat. Was kann das Kind für seine Mutter?

Vielleicht wurde das am Foto abgebildete Kind - wie viele andere - nach dem Abbruch seiner Schwangerschaft in Wien entsorgt über den Hausmüll. Das hatte vielleicht jene Ärztin zu verantworten, welche dafür mit einer Geldstrafe geandet wurde.

Persönlich vertrete ich die Ansicht: auch nach dem Abbruch einer Schwangerschaft sollte das Bestattungsrecht dem während seiner Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenen Kind gelten, wobei das Begräbnis im Auftrag der Mutter Vorrang hat vor den Plänen der Medizin. Daher habe ich die oben angeführte Petition unterzeichnet.

Wien, den 11.12.2014