In Österreich werden die Abtreibungszahlen auf über 35.000 im Jahr geschätzt – das liegt weit über dem europäischen Schnitt. Das wollen wir #fairändern. Wir fordern Maßnahmen, die gewährleisten, dass sich in Österreich keine Frau mehr zu einer Abtreibung gedrängt fühlt. Dazu wurde am 15. Juni 2018 die parlamentarische Bürgerinitiative #fairändern gestartet, die durch einen Zusammenschluss von verschiedenen Privatpersonen und Organisationen entstanden ist, die alle der Überzeugung sind, dass „Kinder primär als Bereicherung gesehen werden sollten, und nicht als Belastung“, erklärt Petra Plonner, Erstunterzeichnerin von #fairändern.

Die Forderungen sind:

  1. Offizielle Statistik und anonyme Motivforschung zu Schwangerschaftsabbrüchen
  2. Hinweispflicht des Arztes auf Unterstützungs- und Beratungsangebote für schwangere Frauen (rechtliche, finanzielle sowie psychosoziale Unterstützungsmöglichkeiten)
  3. Bedenkfrist zwischen Anmeldung und Durchführung des Schwangerschaftsabbruchs von mindestens 3 Tagen
  4. Informationskampagne über Adoption/Pflege als Alternative zum Schwangerschaftsabbruch: Kein Kind ist ungewollt!
  5. Beendigung der Diskriminierung von behinderten Kindern vor der Geburt
  6. Breitgefächertes Beratungs- und Unterstützungsangebot für Eltern, die ein Kind mit Behinderung erwarten.

Bitte unterstützen Sie diese wertvolle Bürgerinitiative durch Ihre Unterschrift.

fairändern.at

https://lebenskonferenz.at/fairaendern/

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