Ein Funken der Liebe besteht zumindest aus einem Angebot von Sternenkind.info, z.B. einen Einschlagtuch. Sternenkind.info bietet viele unterschiedliche Funken der Liebe an, bestehend aus einem Einschlagtuch und Kleidung für das während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbene Kind. Manches mal befinden sich im Paket zusätzlich auch Hauben, Trost- und Trauerbären und ab 2017 auch noch andere Funken der Liebe.

Für Spender und Empfänger ist die Veröffentlichung gleichermaßen - wenn gleich auch aus unterschiedlichen Motiven wichtig. Spender erhalten die Info, wohin ihre Spende gegangen ist und Empfänger können sich das Bild nehmen, worin ihr Kind gekleidet wurde. Nicht alle Angehörigen schaffen es, ihr Kind oder sich selbst mit ihrem verstorbenen Kind zu fotografieren.

Aussendung August 2016 an das Wiener AKH und Göttlicher Heiland:

Aussendung September 2016 an die Geburtenstationen in Korneuburg und Klosterneuburg:

15. Oktober 2016 (Am weltweiten Gedenktag der still geborenen!): Im Wiener Hanuschspital schlossen sich die Tore für seine Geburtenstation. ca 900 Babys kamen hier pro Jahr zur Welt. Laut KAV sollen Schwangere ins Krankenhaus Hietzing und ins Kaiser - Franz - Josef - Spital ausweichen.

Seit dem 06. Juni 2016 befindet sich das Gottfried von Preyer'sche Kinderspital als Kinder- und Jugendabteilung im Mutter-Kind- und OP-Zentrum des Kaiser-Franz-Josef-Spitals.

Krankenhaus Hietzing und ins Kaiser - Franz - Josef - Spital: dorthin habe ich Mitte Oktober 2016 folgende Einschlagtücher gesandt:

Gespendet wurden auch zahlreiche Babybadetücher aus Frottee, welche mit einem Schrägband eingefasst waren - und genau wegen dem Schrägband wurde das Frottee von Waschgang zu Waschgang härter. Zu Hart wenn es um die Versorgung von verstorbenen Kindern geht, denn nach dem das Herz zu schlagen aufgehört hat, reißt die Haut zunehmend leichter. Seit dieser Rückmeldung trenne ich als ersten Arbeitsgang, die Schrägbänder ab und gebe die Frotteeware noch einmal in die Waschmaschine und anschließend in den Wäschetrockner - ohne Weichspüler, um die Saugfähigkeit zu erhalten. Die Haube trenne ich auch ab und wenn es ein schönes Motiv ist, kommt die Haube beim Vorderteil zum Einsatz. So kommen auch zahlreiche Babybadetücher zur Versorgung von Sternenkindern nun erfolgreich zum Einsatz!

Bedanken möchte ich mich auch bei dem Spender einer Schuhschachtel voll Nähgarn!

Die letzte Aussendung an Einschlagtüchern langte zu Beginn der Adventzeit 2016 im SMZ - Ost - Wien ein - jenem Spital, bei dem mein erstes Einschlagtuch bei Joy zur Anwendung kam. Es folgen 51 Fotos:

Üblich ist, das Sternenkind.info per E-mail anfragt, ob zugesendet werden darf. Erfolgt keine Absage, kein Widerspruch erfolgt die Zusendung. So war es auch bei dem neben stehenden Paket, welches ich Anfang Dezember 2016 an die unten stehende Klinik gesendet und wenige Tage später zurück erhalten habe. Anschließend machte Sternenkind.info sich auf die Suche nach Antworten und erhielt folgende:

shg-regenbogen.at schrieb mir am 12.1.2017: wir als Verein haben das Projekt 2012 aufgegriffen, weil betroffene Eltern den Wunsch danach geäußert haben! http://derstandard.at/1381370487580/Totenkleider-fuer-die-Allerkleinsten Wir freuen uns sehr, dass immer mehr freiwillige HelferInnen sich in diesem Bereich engagieren und möchten uns bedanken! ....

Am Mo 16.1.2017 erhielt Sternenkind.info folgende Info:

Sehr geehrte Frau Tegenthoff, wir bedanken uns für Ihre Bemühungen und möchten Sie wissen lassen, dass wir Ihr Engagement inhaltlich sehr schätzen. Der fürsorglichen und liebevollen Betreuung von still geborenen Kindern widmet das Team der Geburtshilfe und Gynäkologie der Goldenes Kreuz Privatklinik seit jeher ein besonderes Augenmerk. Wir haben daher seit langer Zeit eine sehr gute Kooperation mit dem Verein Regenbogen, der auch auf unserer Homepage als offizieller Partner des Hauses angeführt ist: http://www.goldenes-kreuz.at/geburtshilfe/links/?searchterm=Regenbogen.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass Pakete, die ohne Ankündigung bzw. Bestellung an unserer Klinik gesandt werden, aufgrund begrenzter Lagerkapazitäten nicht angenommen werden können. Das war auch ein Grund für die Annahmeverweigerung Ihres Paketes.

Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Liebe und Gute und betonen an dieser Stelle nochmals, dass wir inhaltlich Ihr Angebot sehr schätzen.

Auch wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr und verbleiben mit herzlichen Grüßen aus dem Goldenen Kreuz, Unternehmenskommunikation Stv. Assistentin der Geschäftsführung Goldenes Kreuz Privatklinik BetriebsGmbH

Das Licht von Weihnachten

Er war ein alter Mann gewesen, der schon oft mit Gott gesprochen hatte. Und so wie sein Name, Simeon, >Erhörung< bedeutete, hatte Gott ihm auch öfters Antworten gegeben.
Auch er hatte unter der Besatzung von Israel durch die Römer gelitten, auch er wartete auf den Retter, der seit Langem von verschiedenen Propheten angekündigt war.
Gott musste diesen alten Mann besonders lieben, der sich ihm so geweiht hatte. Denn Gott, der von jeher die Erde nach Menschen durchsuchte, die von Herzen in seinen Wegen gingen, hatte mit seinem Heiligen Geist auch im Herzen Simeons Einzug gehalten.
Wie sehr sehnt Gott sich doch nach offenen Herzen, die bereit sind, nicht an ihm vorbei sondern mit ihm zu leben, und in denen sein Geist Wohnung nehmen kann! Sein Geist, der leitet, tröstet und mit Frieden und Freude erfüllt. Ach, dass mehr Leute ihn im Gebet einladen würden! Welch ein Gewinn wäre dies doch für ihr Leben!
Dem alten Simeon war jedenfalls vom Heiligen Geist die Zusage gemacht worden, dass er nicht sterben würde, bevor er den verheißenen Retter nicht gesehen hätte.
Und eines Tages beauftragte derselbe Heilige Geist Simeon, in den jüdischen Tempel zu gehen.
Dort sah der bejahrte Mann schließlich auch die kleine Familie: ein junges Paar mit ihrem neugeborenen Sohn.
Simeon hatte nichts gewusst von dem Engel Gabriel, der Maria das Baby und dessen Lebenssinn angekündigt hatte. Er hatte auch nicht mit den Weisen aus dem Morgenland gesprochen, die einem Stern einen weiten Weg gefolgt waren, um das außergewöhnliche Kind zu finden. Und er hatte gewiss auch nicht die Hirten getroffen, denen die Geburt des kleinen Jungen durch eine Engelerscheinung mitgeteilt worden war.
Doch jetzt nahm er den Säugling auf seine Arme und sagte: „Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, welchen du bereitest hast vor allen Völkern, ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel.“ (Lukas 2,29-32)
Ist das nicht eine seltsame Aussage über dem Leben eines Neugeborenen? Kein Wunder, dass Joseph und Maria erstaunt über diese Worte waren, selbst nachdem sie schon so viele besondere Vorfälle mit dem Baby erlebt hatten. Simeon segnete sie dann und sprach zu Maria, der Mutter unter anderem: „Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird, auf dass vieler Herzen Gedanken offenbar werden.“
Nach Simeon redete dann noch eine ebenfalls betagte Frau namens Hanna mit der kleinen Familie über die Wege Gottes. Und nachdem man dem jüdischen Gesetz für Neugeborene Folge geleistet hatte, kehrten Joseph und Maria zurück an ihren eigentlichen Wohnort Nazareth.
Einen Heiland für alle Völker, ja, ein Licht, hatte Simeon das Baby genannt. Wie sehr brauchen wir alle doch das Licht! Licht zeigt uns den Weg. Es bewahrt uns vor Furcht. Es wärmt. Es erfreut. Es lässt wachsen. Es verscheucht das Böse. Es sorgt dafür, dass wir uns nicht stoßen.
Und genau diese Dinge sollte also Christus vollbringen: er würde uns den richtigen Weg zeigen, auf dem wir gehen sollten. Er sollte uns vor Furcht bewahren. Er würde unser Herz erwärmen. Er würde uns erfreuen. Er würde uns innerlich wachsen lassen. Er würde uns vor Bösem bewahren, auch davor, Böses zu tun. Ja, seine Engel würden uns oftmals beschützen, dass wir uns nicht stoßen.
Und so wuchs Jesus heran und zog schließlich los, um zu den Menschen zu predigen. Immer wieder versetzten seine Worte die Leute ins Nachdenken. So redete er auch von seiner Mission, Licht zu sein, wie Simeon schon damals von ihm gesprochen hatte: „Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12) Oder: „Ich bin gekommen in die Welt ein Licht, auf dass, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“ (Johannes 12,46)
Und dies betraf gleichfalls seine Jünger, die sein Wort weitergaben. So bemerkte er auch ihnen gegenüber: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. Also lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14-16)
Unzählige Menschen sind seitdem in Jesu Fußstapfen getreten, Licht zu sein. Doch Jesus sagte ebenfalls: „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf dass seine Werke nicht gestraft werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt an das Licht, dass seine Werke offenbar werden; denn sie sind in Gott getan.“ (Johannes 3,19-21)
Lassen Sie uns gemeinsam Licht sein! Strahlen Sie hell für andere! Lassen wir uns erleuchten von den Worten Jesu im Neuen Testament und geben wir dieses Licht auch an andere weiter! Öffnen wir unser Herz für Christus und bitten ihn, dass sein Heiliger Geist auch in uns Wohnung nimmt. Dies wird der Schatz unseres Lebens!
Gott sucht auch heute noch nach Menschen wie Simeon, die mit ihm Leben möchten. Jeder ist von ihm eingeladen. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Bild von christlicheperlen: presentation in the temple
Bild von christlicheperlen: presentation in the temple