Sternenkind.info hat Angehörige gefragt: 'Wer hat es erlebt: Hebammen verteilen Abschiedsschachteln - sollten diese weiß - mit oder ohne Sterne, mit oder ohne Schneeflocken - sein oder farbige Kindermotive haben (wie für lebende Kinder)?

Auszug aus den gegebenen Antworten:

  • Was ist Inhalt? Kenne ich nicht!
  • Kinder sind Kinder und die Motive sollten kindlich sein. Natürlich auch mit Sternen und geschlechtsneutral am besten. Aber bestimmte Motive wie Teddybär oder Schmetterlinge finde ich schön und gehen immer.
  • Warum lässt man die Eltern sie nicht selbst anmalen bzw. entscheiden was sie möchten?
  • Bunt - da sollte man wirklich keine Unterschiede machen zwischen Erinnerungsschachteln an lebende Kinder und an verstorbene Kinder!

Hebammen freuen sich zum weitergeben über weiße oder bunte Erinnerungsschachteln  (wo durch die Hebamme die dokumentierten letzten Spuren ihres Kindes hineinkommen können, etwa Kopie oder Abschrift der ersten Hebammenaufzeichnungen zu Ihren Kind/ Geburtsgeschehen. Wenn ein Wehenschreiber (CTG) eingesetzt wurde, können die ausgedruckten Aufzeichnungen ihrer Wehentätigkeit und des Herzschlages ihres Kindes in diese Erinnerungsschachtel kommen. Dazu ausgedruckte oder auf USB Stick befindliche Ultaschaltbilder und andere Foto, das Namensbändchen, wenn gewünschte: eine Haarlocke in Erinnerung an ihr Kind hineinkommen. Spender wie z.B. Sternenkind.info gibt hinein Info für die ersten Schritte: ein Teelicht für die Abschiedsfeier, (für das Verzieren der Teelichter verwenden wird ein Dekoratives Klebeband und Kerzenwachstifte). Als Sargbeigabe ein Schmetterling oder Bärchen (Plus 1 für die Angehörigen), Herzen = zwei aneinander geklebte  Post it Herzen (Symbol für den Hinweis 'die Liebe deines Kindes zur Dir hin ist genauso groß wie deine Liebe zum Kind hin! Dein Kind verzeiht Dir! Wir sind auf ewig miteinander verbunden!'.)

Sternenkind.info berichtet über die nächsten Schritte 1., 2., 3., 4.  z.B. Dokumentation am Standesamt, anschließend Auftragserteilung zu einem Begräbnis bei einem Bestatter deiner Wahl, wobei unsere Erfahrungen zeigen, das kleine Bestatter häufig billiger sind und diese auch die Abdrucknahme von Baby Gips-Set für Hand- und Fußabdrücke anbieten. Auch wichtig ist der Hinweis, das Bestatter gesetzlich geregelt seine Zielgruppe - für die er arbeiten möchte - selbst aussuchen kann. In der Versorgung von Fehlgeburten heißt das: nicht jeder Bestatter muß Fötensärge in seinem Angebot haben (Kindersärge beginnen - je nach Region - ab 60 - 80 cm, Fötensärge gibt es ab 10 cm.

In der Friedhofsverwaltung nachfragen: Bei Kremierung besteht Sargpflicht, bei unkremierten Begräbnis nicht überall. Bei Kremierung besteht die Pflicht, einen Bestatter einzuschalten, bei einem unkremierten Begräbnis nicht! Jeder Friedhof hat seine Friedhofsverwaltung, die Aufbahrungshalle und das Grab wird durch einen Mitarbeiter der Friedhofsgärtnerein geöffnete und auch geschlossen. Andere Kirchen- und Glaubensgemeinschaften haben Ihre Begräbnisbegleitung - wirtschaftlich betrachten - billiger bis kostenfrei geregelt: Bei der röm. kath. Kirche wird eine Stohlgebühr für das Begräbnis (je nach Region ca. 100 - 140 €) durch den Seelsorger fällig. Alternativ kent die röm. kath. Kirche die meistens kostenfreie oder kostengünstigere Alternative einer Willkommens- und Verabschiedungsfeier zu Hause oder in der Aufbahrungshalle und am offenen oder geschlossenen Grab durch PastoralassistentInnen, wie es z.B. Luis erlebt hat.

Auch über das folgende wird gerne in der Medizin und durch große Bestatter ein Geheimnis gemacht: Sie behaupten gerne 'Fehlgeburten können nicht einzeln unkremiert oder kremiert beerdigt werden, sondern nur im Sammelgrab/ in der Sammelgruft versorgt werden - denn es gibt keine Bestattungspflicht.' Stimmt: es gibt nicht überall eine Bestattungspflicht, aber überall gibt es das Bestattungsrecht durch Angehörige!

Betreiber von Feuerhallen berichten: Seit eine Feuerhalle besteht, können Fehlgeburten auf Wunsch der Angehörigen einzeln kremiert werden! Und: Kremiert gibt es anschließend mehr Möglichlichkeiten für den letzten Ruheort.

Wichtig für gelungene Trauerarbeit ist das Hören auf die eigenen Wünsche, auf die eigenen Bedürfnisse, auf Bedürfnisse der Familienangehörigen, auf nachkommende Geschwister achten - daher bei Bedarf den Bestatter wechseln.

Von Verlagen zur Verfügung gestellt: Des weiteren können Info zu Trauerbüchern den Inhalt einer Abschiedsbox ergänzen.

Wenn es den Hebammen recht ist, nimmt Sternenkind.info folgende Schachteln als Grundlage (so lange es diese gibt): http://www.office-discount.at/20-Faltschachteln-mit-Klappdeckel-1-wellig_419127?itemSelected=true

 

Sternenkind.info fragt die Hebamme nach Ihren Wünschen:

Wenn die Hebamme farbige Boxen wünscht, muss zuvor noch ein Sponsor gesucht werden!

Der Sponsor (z.B. ein Bestatter oder Verlag) hat die freie Wahl, welche kleine Box aus Karton er bestellen/ bezahlen möchte.

 

Sternenkind.info füllt die Box anschließend auch mit seinen Unterlagen oder erwähnt seinen Namen, seine Webseite in der Aussendung, in der Mailingliste (ca 1300 - 1400 User), und wenn er Flyer zur Verfügung stellt, kommen die hinein in jede Box.

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