Organspende: jede Leibesfrucht ist zuerst einmal ein Gewebe der Frau. unter 500 Gramm: Aus Sicht der Medizin gibt es keine Bestattungspflicht, die Zuführung zu Müllverbrennungsanlage ist gesetzlich vorgesehen. 2017: Durch die Medizin gibt es bei Fehlgeburten keine Meldepflicht an das österr. Standesamt!

Nur wenn die Frau die Anregung zur Totenbeschau 2017 gibt (und sie sich zuvor um die inhaltlich richtige Dokumentation am österr. Standesamt 2016 / 2017 sich gekümmert hat), kommt es anschließend zur Definition Fehl- oder Totgeburt bzw. Pränataler Todesfall und zu einem unkremierten Begräbnis oder einer kremierten Bestattung im Auftrag der Angehörigen.

2017 Begräbnis bezahlen - Abbruch einer Schwangerschaft: Fakten helfen - Statistik Austria: Fehlgeburt - Soziale Begräbnisse von während der Schwangerschaft, Geburt und kurz danach verstorbenen Kinder in Wien, , , Burgenland, Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Steiermark.

Die Bestattung Wien ist so teuer, weil sie sich jeden Handgriff definieren als auch bezahlen lässt. Der Stadt ist es wichtig, Zusatznutzen z.B. in Form von Kulturveranstaltungen und ein Bestattungsmuseum zu haben. Ich frage mich, wie man auf jährlich 3,3 Millionen Euro kommt, da ich auch bei sozialen Begräbnissen davon ausgehe, das der Bestatter die unbezahlte Rechnung beim Notar einreicht und das Nachlassgericht entscheidet, aus welcher Quelle diese Rechnung bezahlt wird: einer Versicherung, aus dem wirtschaftlich verwertbares Nachlass des dem Verstorbenen oder der öffentlichen Hand. Dieses Geld wird nach dem Nachlassverfahren  direkt überwiesen und gewiss nicht aufgespart, zusammengezählt, und einmal pro Jahr überwiesen. Ich befürchte daher, das es zusätzlich noch 3,3 Millionen Euro Jahr für Jahr gibt.

 

Krone 23.9.2014

Stadt stellt Bestattung 3,3 Millionen Euro bereit

Nicht nur das Bestattungsmuseum ist, wie berichtet, ein Massengrab für Steuergelder, sondern womöglich auch die Armenbegräbnisse. Die Bestattung Wien erhält jährlich 3,3 Millionen Euro Zuschuss für relativ wenig Arbeit, kritisiert die private Konkurrenz.

Im Schnitt werden im Jahr 800 Begräbnisse im Auftrag der Wiener Medizin bestattet. Dieser Begräbnisform wird vieles unterstellt: Das es sich um mittellose Menschen handeln würde (was nicht immer stimmt), das diese Verstorbenen keine Angehörigen haben (was auch nicht immer stimmt). Teilt man die 3,3, Millionen durch 800, kommt jedes Armenbegräbnis auf 4125 Euro - und damit wesentlich teurer sein als Beisetzungen durch andere Bestatter (ab 1500 €). Damit sind die Privaten Bestatter billiger.

Was passiert als mit dem Geld?

Florian Keusch von der Bestattung Wien: Zuerst werde auf die Verlassenschaft des Toten zurück gegriffen.

Nur jene Kosten, die davon nicht gedeckt sind, werden dem Steuerzahler verrechnet. Während der Mindestruhezeit können die Angehörigen bei der Bestattung Wien jene Gebühr bezahlen, welche die öffentliche Hand übernommen hat und eine Überschreibungsgebühr. Anschließend gilt das Begräbnis rückwirkend so, als hätten die Angehörigen das Begräbnis in Auftrag gegeben.

(Ausnahme: Begräbnisse in der Gruppe 35b Babygräber. Hier ist eine Verlegung der unkremierten Begräbnisse innerhalb der Mindestruhezeit möglich - die Asche der kremierten Fehlgeburten kann symbolisch extrahiert werden).

Also kann man im Einzelfall sagen, wieviel Geld die Angehörigen im Einzelfall für ein die Umwidmung eines Armenbegräbnises zu bezahlen haben.

Benachteiligt fühlen sich die privaten Bestatter auch in anderen Belangen. Etwa sind in Ämtern nur Büros des städtischen Unternehmens zu finden inkl. der  dazugehörenden Hinweise. Das Unrecht beginnt bei der Infoverteilung in Krankenhäusern und endet beim Standesamt.

"Der private Bestattungssektor wird bewußt an den Rand gedrängt" kritisiert VP- Politikerin Ines Schneider.