Als Grabnutzungsberechtigte habe ich das Grab meiner Großeltern den still geborenen Kindern gewidmet. Indem Sie das unten stehende Formular für Ihre Anfrage verwenden, nehmen Sie Kontakt auf mit mir, der Grabnutzungsberechtigten:

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Menschenrechte für alle Menschen > vor der Geburt & nach der Geburt

Sichtbar wird es bei der Dokumentation am Standesamt: Sternenkinder unter 500 Gramm sind etwas besonderes. Sie können ausdrücklich nur auf Wunsch der Mutter beerdigt und dokumentiert werden. Sie können - mit Zustimmung des Grabnutzungsberechtigten - jedem bestehenden Grab beigelegt werden.

Vielleicht schon bald in A 9400 Wolfsberg am Stadtfriedhof III, Grabnummer 536. Meine Mutter starb am 1.12.2017: Das Foto wurde von einem Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung nach dem Tod unserer Mutter aufgenommen im Dezember 2017 und mir zur Verfügung gestellt, weil ich mich um die Nachnutzungsrechte bemühe. Im Grab liegen die Eltern unserer Mutter, welche 1969 und 1987 hier beerdigt wurden.

Unsere Mutter wollte das Grab auflösen und hat nach Interessenten für den Grabstein gesucht. Diese können sich bis zum Nachlasstermin - Datum steht noch nicht fest - bei der Friedhofsverwaltung Wolfsberg (Sebastian Reibenschuh, Abteilungsleiter Friedhofsverwaltung, Bestattungsmitarbeiter, Wolfsberger Stadtwerke GmbH, Lindhofstraße 2, 9400 Wolfsberg, Tel. 04352/537-282, Mobil: 0664 2621255, Fax. 04352/537-479, sebastian.reibenschuh@wolfsberg.at ) oder der Erbengemeinschaft melden, indem Sie unten stehendes Formular verwenden.

Das Grab wird voraussichtlich nicht aufgelöst: So bald die Grab- und Gedenkstätte für still geborene Kinder in Betrieb genommen wird, wird ein weiterer Ansprechpartner die Gyn. & Geburtshilfe Paul Hackhofer-Straße 9, 9400 Wolfsberg, Österreich sein.

In Gedenken:

Barbara Fenia 1976

Persönlich habe ich zwei still geborene Töchter erlebt: 1976 starb meine Tochter Ende der 16. Schwangerschaftswoche einen gewaltsamen Tod, Abtreibung genannt. Meine erstgeborene Tochter Barbara Fenia wurde in meinem Leib zerstückelt und mir wurde das Begräbnis von ihr vorenthalten indem der Arzt nicht von sich aus die Frage mir und meinem mich begleitenden Vater stellte, welchen Weg er meine Tochter schicken soll. Statt dessen veranlasste der behandelnde Mediziner - ohne Aufzeigen der Alternative Begräbnis - die Zuführung zur Forschung und der anschließenden Entsorgung über die Müllverbrennungsanlage Linz - Asten, wo meine Tochter im September 1976 gegen 14 Uhr verbrannt wurde.

Johanna Fenia 1979

 Am 10.10.1979 habe ich Ende der 10. SSW meine Tochter Johanna Fenia still zu Hause geboren. In dieser Zeit vermochte ich kein Vertrauen in die Medizin oder das Bestattungswesen dahingehen aufbauen, das so kleine Kinder menschenwürdig behandelt und menschenwürdig auf einem Friedhof selbstverständlich beerdigt werden. Meine Eltern hatten damals ein Haus am Waldrand ohne Gartenzaun: Weil ich nicht wußte, wie tief begraben werden muss, damit kein Fuchs die sterblichen Reste meine Tochter Johanna Fenia erwischt, habe ich mich damals dafür entschieden, sie im WC hinunter zu spülen. Heute fehlen mir med. Befunde, damit ich meine Töchter am Standesamt als Fehlgeburt dokumentieren kann.

Die Bewohner dieser Grabstätte ruhen in Frieden.

Zur Geschichte dieser Begräbnisstätte: