Ab wann ist man ein Elternpaar?

"Sobald ein Kind geboren - klar!"

So sprechen all die schlauen Leute

seit Alters her und auch noch Heute.

Sie sagen, "Macht nicht so'nen Wind.

Das war doch noch kein richt'ges Kind!"

unbekannter Verfasser

Die Herzen von Angehörigen eines Sternenkindes wissen es seit alters her, was die Medizin erst jetzt bestätigt: Die Liebe einer Mutter zu Ihren Kind beginnt vor der Empfängnis.

Durch PID (Prä- Implantataions- Diagnostik) wird vor der Einpflanzung entschieden, wer die Chance auf Einpflanzung hat und wer nicht. Auf ein dank PID und der Schwangeren lebend geborenes Kind kommen ca 33 Sternenkinder.

Jährlich enden in Österreich zwischen 35.000 - 45.000 Schwangerschaften gezielt bewußt im Auftrag der Mutter, doch kaum ein Mediziner klärt von Anfang an die Mutter auf in den Ihr zustehenden Rechten in Bezug auf die Versorgung ihres Sternenkindes. Daher: zuerst zu einem Rechtsanwalt oder Notar und anschließend zur medizinischen Behandlung (Geburt) gehen - sonst bleibt ihr Sternenkind vielleicht nur ein Bestandteil ihres mütterlichen Herzens!

eine Kindesmutter erzählte mir in Erinnerung an ihre Tochter, welche in der 6. SSW starb. Leider durfte die Mutter ihre Tochter weder am Standesamt melden noch sie begraben, denn Du warst bereits fixiert in Parafin, aufgeschnitten und auf Glasplatten aufgezogen. Frau Tegenthoff erlaube ich hiermit, mein Bild, welches ich in Erinnerung an Dich entworfen hatte - für Ihren Einsatz für Sternenkinder verwenden zu dürfen. Ich bin zu spät gekommen, ich konnte dein Leid nicht verhindern - nicht jedes Kind hat so viel Glück wie das Sternenkind Vanessa. Sei darüber nicht traurig! Eines Tages werden wir und Wiedersehen! In ewiger Erinnerung deine Mutti

Ich wurde 1974 geboren.

Ich bin verheiratet und ich habe jeweils einen Sohn und eine Tochter. Letztere ist mein Sternenkind.

1998 habe ich meine Tochter in der 19. SSW verloren (leider auch ohne Namen und ohne Grab).

Ich bin Klinische und Gesundheitspsychologin und arbeite im Krankenhaus Vöcklabruck - wohne aber in Salzburg - und habe meine Diplomarbeit dem Thema "psychische Auswirkungen einer Fehlgeburt" gewidmet. Sie hat über 200 Seiten und ist sehr wissenschaftlich orientiert (mit vielen Tabellen und statistischen Berechnungen). Man kann sich diese Arbeit ausleihen in der Hauptbibliothek, Hofstallgasse 2-4, 5020 Salzburg, Signatur 288333 II, Titel: Psychische Auswirkungen einer Fehlgeburt: frühe und späte Fehlgeburt im Vergleich (2005).

 

Das Verständnis für meine Trauer in meinem Umfeld war nicht sehr groß.

Meine Angaben wurden 2014 aktualisiert.

Noch immer fühlt sich alles sehr kalt an.

Meine Kontaktdaten sind:

Mag. Claudia Gstöttner e-mail: claudia.gstoettner@gespag.at

Zeitung Österreich www.oe24.at berichtet in seiner Ausgabe vom 3.1.2011: Kleiner Körper nach Fehlgeburt weggelegt Grauslicher Fund: Toter Fötus lag im Schnee Jetzt appeliert die Polizei an die Mutter, sich im Spital untersuchen zu lassen. Graz. Am Silvestertag entdeckte eine geschockte Anrainerin neben einem Mehrfamilienhaus in der Burenstrasse 86 in Graz im Schnee einen winzigen, steifgefrorenen Fötus. Er war mit einer schwarzen Wollhaube zugedeckt worden. Hinweise auf die Mutter gab es zunächst nicht. "Wir raten der Frau, sich schnellstens Untersuchen zu lassen. So eine Fehlgeburt kann für sie lebensbedrohlichen Folgen haben". so ein Mitarbeiter von der Polizei. Bei der Obduktion wurde festgestellt, dass der Kleine nicht lebensfähig war. Der Mitarbeiter der Polizei dazu: "Daher gibt es keine strafrechtlichen Konsequenzen." Vermutlich war der Embryo bereits am 30. Dezember bei dem Haus abgelegt worden. Ende

Nachforschungen durch die Redaktion Sternenkind.info ergaben, das die Mutter auch nach dem Zeitungsaufruf sich nicht um ihr Sternenkind gekümmert hat. Auch ein Begräbnis im Auftrag des zuständigen Gesundheitsamtes gab es nicht.

eine Mutter schrieb uns

Hallo liebes Team!  

Durch einen glücklichen Zufall bin ich heute auf die Homepage eurer SHG gestoßen und möchte Euch gleich Bitten, mir zu helfen! Ich habe im Sommer 2011 mein Baby Ende der 9. SSW durch eine MA verloren und bekam gleich eine Cürretage im Spital in Mödling (am 9. Juli). Das ganze ging so schnell und unerwartet für mich das ich mit der Situation total überfordert war. Mein Mann und ich waren mit unser (jetzt bald 3 Jährigen) Tochter in Italien auf Urlaub als ich am letzten Abend leichte Blutungen bekam. Wir fuhren am nächsten Tag sofort Heim und weiter ins Spital nach Mödling (wir wohnen in Laxenburg). Der Arzt der die MA feststellte war total unfreundlich und ließ mich mit den Worten ich habe eine „Schlechte Nachricht für sie“ sogar noch einmal 20 Min alleine bevor er zurück kam und mir erklärte das es keinen Herzschlag mehr gab und ich gleich hier bleiben sollte und sie am nächsten Morgen eine Cür machen würden. Damals war ich froh, das ich gleich bleiben konnte. Aber heute denke ich, ich hatte viel zu wenig Zeit mich zu verabschieden. Ich habe auch nicht getraut mich nach einem Foto zu fragen, da der Arzt schon so verärgert war das er ständig gerufen wurde... heute bereue ich es zu tiefst. Aber was mich am meisten auf frist, ist die Ungewissheit was mit dem Embryo geschehen ist. Damals kam es mir gar nicht in den Sinn zu fragen und heute weiß ich nicht, ob sie die Überreste einfach im Müll entsorgt haben oder ob sie die FG alle Sammeln und zusammen mit den Totgeburten bestatten. Ich habe einfach keinen Platz an dem ich um mein Zwergi richtig trauern kann. Kein Ort scheint mir passend zu sein. Ich weiß auch nicht ob es in Mödling überhaupt ein Sammelgrab gibt – das alleine würde mir schon reichen auch wenn mein Zwergi vielleicht gar nicht dort liegt. Leider habe ich nirgends eine Antwort bekommen. Im Spital habe ich 2 mal angerufen. Es war eine enorme Überwindung und ich wurde weiter verbunden und weiterverbunden und musste meine Geschichte 4x erzählen - bis einmal keiner mehr Abgehoben hat. Beim zweiten Mal wurde einfach aufgelegt. Jetzt möchte ich dort nicht mehr anrufen. Ich hab in diversen Internet Foren gefragt – aber keiner weiß wie die Rituale in Mödling sind.

Könnt ihr mir helfen heraus zu finden was mit meinem Baby passiert ist und ob es in Mödling auch ein Sammelgrab gibt?  Inzwischen bin ich wieder Schwanger (7. SSW) und die Frage nach dem Geschehenen wird für mich immer wichtiger. 

Ich bin für jede Information wirklich Dankbar! 

Liebe Grüße Mutter von Zwergi

erste Antworten siehe . ( hinter vor haltener Hand wird berichtet und bestätigt, wie der Klinikinterne Umgang ist: Sammlung in einem Gefäß, anschließend die Zuführung zum biologischen Klinikmüll > Endstation Müllverbrennungsanlage)