248 Föten - entwickelt bis zum 6. Schwangerschaftsmonat - befanden sich in diesen blauen Tonnen. Entleert am Rande einer viel befahrenen Strasse. Sie waren nicht auf dem Weg zu einer Totenbeschau oder einem Begräbnis.
248 Föten - entwickelt bis zum 6. Schwangerschaftsmonat - befanden sich in diesen blauen Tonnen. Entleert am Rande einer viel befahrenen Strasse. Sie waren nicht auf dem Weg zu einer Totenbeschau oder einem Begräbnis.

Um den Einsatz einer Wiener Ärztin entsprechend würdigen zu können, sollten wir vorher folgendes lesen

1. Bericht aus dem Kurier

Warum vor allem russische Kinder an Karies Leiden – von Jana Patsch Wenn die Menschen in Osteuropa heute behaupten, „unter den Kommunisten ist es uns besser gegangen“, haben sie zumindest in einem Punkt Recht: Die Krankenversorgung war – im Unterschied zu heute – gratis und flächendeckend. Damals wurde die Frage der zuständigen Krankenkasse gar nicht erst gestellt, denn das System war ein geschlossener staatlicher Kreis, wo niemals eine Rechnung gestellt wurde. Jeder Bürger war automatisch einem Arzt zugewiesen. Außerdem hatte jeder Betrieb und jede Schule einen zugeteilten Mediziner. Nach dem Einzug der Marktwissenschaft sind viele Krankenhäuser Pleite gegangen. Größere Spitalskomplexe verkauften ihre Nebengebäude, um die Schulden für Strom und Gas begleichen zu können. Von den Patienten verlangen die Spitalserhalter jetzt, dass sie ihre Medikamente, Klopapier und Mineralwasser mitbringen. Auch eine Spitalsgebühr wird verrechnet. Noch schlimmer ist die Situation auf dem Land, wo viele Staatliche Ärztepraxen die Transformation des Gesundheitswesens nicht überlebten. Da auch viele Bus- und Bahnlinien auch wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurden, kommen die Kranken gar nicht mehr an einen Arzt heran. In vielen Dörfern Rumäniens oder Russlands etwa werden Kollekten abgehalten, um einem Mitbürger – der eine Operation braucht – den Transport zum nächsten Spital zu finanzieren. Natürlich sind nach der politischen Wende auch viele private Krankenhäuser und Ordinationen entstanden, die nach dem letzten Stand der Medizin ausgestattet sind. Ihre Dienste werden auch gerne von Patienten aus den reicheren Nachbarländern in Anspruch genommen. Wie die medizinische Versorgung in der russischen Provinz derzeit funktioniert, ließ vor kurzem die deutsche Ärztekammer untersuchen, und zwar konkret im Kreis Njandoma, 300 km südlich der nordrussischen Stadt Archangelsk. Das 8100 Quardratkilometer große Gebiet - zum Vergleich: das Bundesland Salzburg ist 7150 km2 groß – ist nur dünn besiedelt. Die etwas mehr als 10.000 Einwohner müssen im Notfall einen langen Weg zurücklegen, um zu einer der 20 medizinischen Ambulanzen mit Krankenschwestern, einer der beiden Ambulanzen mit Ärzten oder einer kleinen Krankenstation zu kommen. Die Kreishauptstadt mit 30.000 Einwohnern verfügt über eine Poliklinik, eine Tagesklinik und eine Notambulanz. Im stationären Bereich der Klinik stehen 285 Betten für innere Medizin, Chirurgie, Neurologie, Pädiatrie, Gynäkologie, Geburtshilfe sowie eine Abteilung für Alkoholkranke zur Verfügung. Die 9500 Kinder, die in dem Kreisgebiet leben, werden von 13 Kinderärzten versorgt. In der Kinderstation mit 25 Betten werden jährlich rund 500 Kinder behandelt. Das Durchschnittsalter der Geräte liegt bei 20 Jahren. Wegen der schlechten technischen Ausrüstung ist die zahnärztliche Versorgung besonders schlecht. 72 % aller Kinder würden dringend eine Zahn- und Kieferbehandlung benötigen, aber nur ein Drittel kann sie erhalten. Früher gab es in jeder Schule regelmäßig Kontrollen in einer kleinen zahnärztlichen Ambulanz. Heute existieren nur noch zwei für 27 Schulen und 24 Kindergärten. Volkshilfe Czernowitz/ Ukraine Volkshilfe Bundesgeschäftsstelle Ukr 274000 Chemivtsi Tel und Fax: 0038 037 585156 2. Bericht aus Kurier Mai 2003 Obdachlose wegen Feiern verbannt Ähnlich wie bei der Olympiade in Moskau im Jahre 1980 sind derzeit in St. Petersburg die „Asozialen“ aus der Stadt verbannt. Die Obdachlosen, Bettler und Prostituierten sollen die Jubiläumsfeiern zum 300. Geburtstag der Zarenstadt nicht stören und wurden deshalb mit Sonderzügen vorübergehend umgesiedelt. In ihre Heime zogen Polizisten ein, welche aus Russland zur Sicherung des Festes rekrutiert wurden. Wie Reporter das andere St. Petersburg erleben (von Jana Patsch) Zu den Putin – Festspielen in St. Petersburg am vergangenen Wochenende hatten sich auch etwa 1200 ausländische Journalisten akkreditiert. Nach dem Willen der Organisatoren hätten sie alle im Hotel Pribaltijskaja untergebracht werden sollen, einer 2400 – Betten – Burg am Finnischen Meerbusen abseits des Stadtzentrums. Der Preis von 188 Dollar pro Nacht war vor allem für die Redaktionen in den EU – Beitrittsländern zu viel, deshalb wichen manche Kollegen auf billigere Quartiere aus. Das Gesparte mussten Sie jedoch in Taxikosten stecken, um ins Pribaltijskaja zu kommen. An den Jubiläumsveranstaltungen konnte nur teilnehmen, wer in diesem Hotel strengere Sicherheitskontrollen vor dem Transfer über sich ergehen ließ. Für die Pressekonferenz nach dem EU – Russland-Gipfel in Strena um 11.30 Uhr waren die Kontrollen für 4 Uhr Früh in der Hotel-Lobby angesetzt. Die Abfertigung erfolgte in kleinen Gruppen, auch Spürhunde kamen zum Einsatz. Vor Ort wurden die viel zu zeitig herangekarrten Medien-Vertreter im Schlosspark abgesetzt. Sie hatten nun stundenlang Zeit, um bei peitschendem Wind das jüngste Putin-Werk zu bestaunen: das Konstantin-Palais, das der Präsident aus Ruinen wieder aufbauen ließ. Die Baukosten von 320 Millionen Dollar wurden – laut Putin-Administrative – von Sponsoren finanziert. Auf der Rückfahrt tappten die Journalisten-Busse ins Absperrungslabyrinth, das die Stadt seit Tagen lähmte. Da die Fahrzeugkolonne auseinander gerissen war, oblag es dem jeweiligen Fahrer selbst, einen Schleichweg zu finden. Dabei bekamen die Passagiere nicht sanierte Komunalwohnbauten und verluderte (verdreckte, abgesandelte) Fabriken zu sehen, jene Kehrseite der Feststadt, welche die Gastgeber nicht herzeigen wollten. Ein französischer Radioreporter, der wegen der ungewollten Tour seinen angekündigten Beitrag nicht senden konnte, erlitt im Bus einen Nervenzusammenbruch. Danach verzichteten viele Reporter auf weitere Ausfahrten und berichteten von nun an aus dem Pressezentrum. Über die Direktübertragung bekamen Sie die Sichtweise ihrer russischen Kollegen geliefert, die stets ihren Präsidenten ins rechte Licht rückten und andere Politiker zur Staffage verkommen ließen. Im Hotel wurden auch Rahmen-Konferenzen gegeben. Etwa von der Ehefrau des kirgisischen Präsidenten, die ein Buch über die Festspielstadt geschrieben hatte – jene St. Petersburger Stadt, wo Sie einst Ihren Mann kennen gelernt hatte. Auch ein anderer Staatsmann aus Turkmenien erinnerte sich an seine Studienzeit in der NEWA-Stadt und bedachte die Universität mit einer 100.000-Dollar-Spende. Das St. Petersburger Polytechnikum dankte und ernannte Präsident Nijasow zum Ehren-Doktor. Ende


es folgen deutschsprachige Berichte über die 248 Föten vom Juni 2012:

www.tagblatt.de , www.bz-berlin.de , www.zeit.de , http://baltische-rundschau.eu , www.20min.ch , www.tageblatt.lu , www.abtreiber.com , www.focus.de

Dabei handle es sich um «biologisch-medizinische Abfälle» der Klasse B (Abtreibungen und Fehlgeburten), zitieren russische Medien Mitarbeiter der betroffenen Krankenhäuser. Normalerweise holen Spezialfirmen die Überreste zur Entsorgung ab. Diesmal aber wurden die abgetriebenen Babys einfach weggeworfen. berichtet www.aktuell.ru .

Das Krankenhaus Nummer 9 besitzt eine pathologische Abteilung zur Untersuchung von Föten und Fehlgeburten. Normalerweise werden ihre Körper anschließend dem Krematorium übergeben, deklariert als „organischer Abfall, Stoffgruppe B“. Kategorie D steht für Nuklearmüll, G für giftig, A für harmlos, B für möglicherweise infektiös. berichtet www.wolfgang-bauer.info


Auf die Haut gerieben: das Kollagen von abgetriebenen Kindern in Kosmetikprodukten https://www.youtube.com/watch?v=rAht26w7dJ8