Sternenkind.info, vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gemäß Personenstandgesetz §18 müssen Lebendgeburten innerhalb einer Woche, Totgeburten innerhalb drei Tagen angezeigt werden.

Gemäߧ19 sind dazu die Eltern und dann jede andere Person, die bei der Geburt zugegen war, verpflichtet. Hebammen werden also nicht explizit erwähnt, müssen ihrer Verpflichtung durch das Pesonenstandsgesetz nachkommen.

Mit freundlichen Grüßen, Deutscher Hebammenverband e. V.

www.hebammenverband.de

Schon gewusst?

Bei jeder Geburt sollte eine Hebamme dabei sein! Unterstützen Sie uns, damit das auch in Zukunft so bleibt! Wir brauchen unsere Hebammen. Mehr Informationen: www.unsere-hebammen.de oder www.facebook.com/deutscher.hebammenverband

Sehr geehrte Frau Tegenthoff,

ich bestätige den Eingang Ihres Schreibens vom 15. Mai 2017.

Eine Totgeburt liegt laut deutscher Personenstandsverordnung vor, wenn nach der Geburt eines mindestens 500 Gramm schweren Kindes kein erkennbares Lebenszeichen nachzuweisen ist, also weder das Herz geschlagen noch die Nabelschnur pulsiert oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat (§ 31 PStV). https://www.gesetze-im-internet.de/pstv/__31.html Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes (Personenstandsverordnung - PStV)

§ 31 Lebendgeburt, Totgeburt, Fehlgeburt

(1) Eine Lebendgeburt liegt vor, wenn bei einem Kind nach der Scheidung vom Mutterleib entweder das Herz geschlagen oder die Nabelschnur pulsiert oder die natürliche Lungenatmung eingesetzt hat.

(2) Hat sich keines der in Absatz 1 genannten Merkmale des Lebens gezeigt, beträgt das Gewicht der Leibesfrucht jedoch mindestens 500 Gramm, gilt sie im Sinne des § 21 Abs. 2 des Gesetzes als ein tot geborenes Kind.

(3) Hat sich keines der in Absatz 1 genannten Merkmale des Lebens gezeigt und beträgt das Gewicht der Leibesfrucht weniger als 500 Gramm, handelt es sich um eine Fehlgeburt. Sie wird in den Personenstandsregistern nicht beurkundet.

Eine Fehlgeburt kann von einer Person, der bei Lebendgeburt die Personensorge zugestanden hätte, dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Fehlgeburt erfolgte, angezeigt werden. In diesem Fall erteilt das Standesamt dem Anzeigenden auf Wunsch eine Bescheinigung mit einem Formular nach dem Muster der Anlage 13.

(4) Eine Fehlgeburt ist abweichend von Absatz 3 als ein tot geborenes Kind zu beurkunden, wenn sie Teil einer Mehrlingsgeburt ist, bei der mindestens ein Kind nach Absatz 1 oder 2 zu beurkunden ist; § 21 Abs. 2 des Gesetzes gilt entsprechend.

Darüber hinaus verweise ich auf die umfangreichen Fragen und Antworten zu diesem Thema beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/sternenkinder/75368?view=DEFAULT

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag Bundesministerium des Innern

- Bürgerservice - E-Mail: Buergerservice@bmi.bund.de www.bmi.bund.de www.115.de

 

Über­ein­kom­men über die Aus­stel­lung mehr­spra­chi­ger, co­dier­ter Aus­zü­ge und Be­schei­ni­gun­gen aus Per­so­nen­stands­re­gis­tern vom 26. September 2013 Hinweise: Das Übereinkommen wurde von Deutschland, Belgien, Spanien und der Schweiz gezeichnet, bisher aber noch von keinem Staat ratifiziert. Es ist daher noch nicht in Kraft getreten.

http://www.personenstandsrecht.de/PERS/DE/Themen/Uebereinkommen/UE_CIEC/ue34.html

 

Ver­trag zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Re­pu­blik Ös­ter­reich über den Ver­zicht auf die Be­glau­bi­gung und über den Aus­tausch von Per­so­nen­stand­sur­kun­den so­wie über die Be­schaf­fung von Ehe­fä­hig­keits­zeug­nis­sen vom 18. November 1980, BGBl. 1981 II S. 1050

http://www.personenstandsrecht.de/PERS/DE/Themen/Uebereinkommen/UE_V/ue06.html

 

Die rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft ist heute in die Personenstandsregister einzutragen, wenn die betroffene Person – oder im Sterbefall der Anzeigende – dies wünscht, und es sich bei der Religionsgemeinschaft um eine Körperschaft des öffentlichen Rechts handelt.

http://www.personenstandsrecht.de/PERS/DE/Themen/Informationen/Religionsgemeinschaften/religionsgemeinschaften_node.html

 

Deutsch-dä­ni­sches Be­glau­bi­gungs­ab­kom­men vom 17. Juni 1936, RGBl. II S. 213

http://www.personenstandsrecht.de/PERS/DE/Themen/Uebereinkommen/UE_V/ue07.html

 

Per­so­nen­stands­recht Nacherfassung der Personenstandsbücher im elektronischen Register RdSchr. d. BMI v. 31.1.2012 - V II 1 - 133 171/69 - per E-Mail an Innenministerien/ Senatsverwaltungen für Inneres der Länder

http://www.personenstandsrecht.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/PERS/DE/2012/rs_0112.html

 

 

Nr. 2: Über­ein­kom­men über die kos­ten­lo­se Er­tei­lung von Per­so­nen­stand­sur­kun­den und den Ver­zicht auf ih­re Le­ga­li­sa­ti­on vom 26. September 1957, BGBl. 1961 II S.1055, 1067 Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, des Königreichs Belgien, der Französischen Republik, des Großherzogtums Luxemburg, des Königreichs der Niederlande, der Schweizerischen Eidgenossenschaft, und der Türkischen Republik als Mitglieder der Internationalen Kommission für das Zivilstandswesen - in dem Wunsche, bestimmte Fragen der Erteilung und der Legalisation von Personenstandsurkunden einvernehmlich zu regeln - sind wie folgt übereingekommen: 

http://www.personenstandsrecht.de/PERS/DE/Themen/Uebereinkommen/UE_CIEC/ue02.html

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Hebammen und Entbindungspfleger

http://www.gesetze-im-internet.de/hebapro/index.html#BJNR009230981BJNE000303301

ein Kind eintragen

Die Aktion "Allen Menschen ein Grab" wurde am 28.12.2002 in D gestartet durch Klaus Schäfer SAC, als er Klinkseelsorger war.            

Siehe 1., 2.Webseite österr. Parlament,

 

Musik beim Begräbnis? - an die Gemmagebühren denken!  berichtet www.holzsarg.de

Über Bestattung statt „fachgerechte Entsorgung“ berichtet im Dez.2014 eine Zeitung für Bestatter in Deutschland. Folgendes fand ich Bestätigt:

Erstmals in der breiten Öffentlichkeit diskutiert wurde das Thema 1998, als bekannt wurde, dass Fehlgeborene in den Pathologien mit dem Klinikmüll entsorgt und zum Teil zu einem im Straßenbau  oder in Lärmschützwänden verwendeten Granulat verarbeitet wurden. Darüber berichtete u.a. die Berliner Zeitung, evang. Frankfurt,

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft setzte sich im Jahr 2000 dafür ein, dass alle Krankenhäuser dafür Sorge tragen müssen, Kinder in adäquater Form beizusetzen. In den meisten Kliniken sind nun regelmäßige Sammelbestattungen von Föten vorgesehen. Auf vielen Friedhöfen gibt es so genannte Gräberfelder. Hier werden nicht bestattunsgspflichtige Kinder meist in Sammelbestattungen mit Trauerfeiern für Eltern und Angehörige beigesetzt. Aber auch die individuelle Beisetzung der kleinsten Kinder in regulären Kindergräbern werden immer häufiger in Anspruch genommen.

Das merke ich auch an an der Zunahme von Unternehmern, welche sich bei mir melden und um Verlinkung bitten, weil Sie Produkte für während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorben Kinder haben. Wer Kremierung wünscht, schaut bei Urne nach.

Auch in Deutschland gibt es kein einheitliches Bestattungsrecht, sondern in jedem Bundesland anders, doch die Definitionen von Fehl- und Totgeburten sind die gleichen wie in Österreich: es wird Geburtsunabhängig nur das definiert, was der Totenbeschau zugeführt wurde. Abhängig von der Totenbeschau heißt es bei dem ohne Anzeige eines lebend geborenen Kindes, das es sich um ein still geborenen Kind handelt: unter 500 Gramm = Fehlgeburt, über 500 Gramm Totgeburt. Perinatale Todesfälle sind gewichtsunabhängig lebend geborenen Kinder, welche vor ihrem 8. Lebenstag sterben. Für das Bestattungsrecht gilt nicht die Geburtssituation, sondern das was am Standesamt dokumenterit wurde. Daher sollte die Mutter posthum sich zuerst am Standesamt um die inhaltluich richtige Dokumentation ihres lebend oder still geborenen Kindes sich kümmern. Der Mutter ist glauben zu schenken, wenn sie sagt, das sie ihr Kind lebend geboren hat, die Aufzeichnungen rund um das Geburtsgeschen bestätigen dies. Bei Unklarheit im Interesse des Kindes einen Rechtsanwalt einschalten, der anschließend sich auch darum kümmern wird, wer die Begräbniskosten zu tragen hat: der Verstorbene oder die öffentliche Hand!

Ein gutes Beispiel ist die Arbeit von Klaus Schäfer SAC.

Rechte des Sternenkindes: Für ganz Deutschland wurde mit 15.5.1013 erfolgreich für die Registrierungsmöglichkeit von Fehlgeburten am Standesamt - und davon abhängig dem Bestattungsrecht durch die Mutter gekämpft:

http://jltfpw.jimdo.com/alle-informationen-zur-gesetzes%C3%A4nderung-der-petition-sternenkinder/faq/

Fehlgeburten können einzeln kremiert werden. Im Einzelfall vorher klären, in dem sie bei der Verwaltung der Feuerhalle schriftlich anfragen: häufig kann kremiert einem Friedhof ausgewichen werden > Schmuck-, Kinder- & Miniurne!

Das am deutschen Standesamt veränderte Dokumentationrecht hat u.a. Auswirkungen auf die Mutter und ihren Arbeitgeber: http://www.t-online.de/eltern/baby/id_67141022/fehlgeburt-kuendigungsschutz-soll-auch-nach-fehlgeburten-gelten.html

 

4.5.2016: Mutterschutz wird erweitert - z.B. auf Fehlgeburten nach der 12. Schwangerschaftswoche http://www.esv.info/aktuell/neues-vom-gesetzgeber/id/80789/meldung.html

 

Österreich folgt Deutschland, aber wird deswegen jeder Fötensarg voll sein? Spielt die Medizin in jedem Fall mit? Ich bezweifle das und habe mich diesbezüglich mit den Betreibern der oben erwähnten Petition ausgetauscht. Reaktionen: 

Mutter ist auch in D jene Frau, welche ihr Kind geboren/ abgetrieben hat, unabhängig davon, ob es ihre Eizelle war - oder die Eizelle einer fremden Frau. Auch in D kann bis zur Geburt abgetrieben werden, wobei offiziell bis zur 22. - 24. Schwangerschaftswoche zugegeben wird.

Entwicklungs- und Geburtsunabhängig kann in Deutschland jede Mutter zum Standesamt gehen und dort ihrem Kind einen Namen geben, ihr während der Schwangerschaft, Geburt oder kurz danach verstorbenes Kind dokumentiern lassen. Mit diesem Dokument kann die Frau zu einem Bestatter ihrer Wahl gehen. Das soll auch nach künstlicher Befruchtung gehen (wenn es in Befruchtungsphase befindliche Eizellen gibt, welche nicht von einer Frau ausgetragen werden), das soll auch nach Missed Abortion mit und ohne Küretage gehen und selbstverständlich auch in Verbindung mit einer Abtreibung. Wichtig ist auch in D die rechtzeitige Info der Ärzte, sonst gibt es ein böses erwachen = einen leeren Sarg.

Seit 2.3.2014 gibt es eine Online Petition zum Mutterschutz bei später Fehlgeburt. https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_03/_02/Petition_50376/forum/Beitrag_319191.$$$.batchsize.10.a.u.tab.1.html
Jede Stimme zählt. Bitte zeichnet mit und lasst uns gemeinsam etwas großes bewegen!

 

Fötenentsorgung über den Hausmüll gab/ gibt es durch Dr. med. (Allgemeinmediziner, praktischer Arzt/ Ärztin) nicht nur in Österreich ...

 

Die Medizin behauptet: zu klein für die Totenbeschau? Ihr Kind befindet sich auf der Histologie, liegt vielleicht in Parafin (wachsähnliche Substanz), um anschließend auf Glasplatten aufgezogen zu werden? Was bleibt dann noch für Ihren Beerdigungswunsch übrig? Nichts? Informieren Sie umgehend einen Rechtsanwalt in eigener Sache, denn gegen die histologische Befundung können Sie als Mutter sich jederzeit ausprechen!

 

wer schweigt stimmt scheinbar zu: Behörden und behördennahe Unternehmer haben ihr eigenen Ideen, aber stimmen diese Vorgaben mit dem mir persönlich zustehenden Rechten und Pflichten zu? Wenn Sie sich nicht wehren, stimmen Sie z.B. ungewollt der Forschung an Embryos zu.

es folgen weitere Berichte aus Deutschland:

Kinder ohne Organe beerdigt

https://www.youtube.com/watch?v=W2OXLqsilvk

 

Auf Leben und Tod - Das Geschäft mit menschlichen Organen https://www.youtube.com/watch? v=c_UWYVvA4GA

 

Organspende, Organhandel, Organmafia

https://www.youtube.com/watch?v=nVWgB9fWIIs

Wien, Austria

Datum der letzten Aktualisierung:  19.11.2014 durch Redaktion Sternenkind.info