Wien Sozialhilfe neu

Die Wiener Sozialhilfe neu kommt mit 1.1.2018.

Es war einmal, das Angehörige ein Begräbnis in Auftrag geben konnten und selbst dafür nicht bezahlen mussten, weil der Verstorbene, eine Versicherung z.B. Bestattungsvorsorge - ersatzweise die öffentliche Hand - für die Begräbniskosten aufzukommen hatte. Die gesetzliche Grundlage zu dieser Entscheidung der Kostenübernahme durch die öffentliche Hand wurde nach einem Begräbnis im Auftrag der Angehörigen anschließend ersatzlos gestrichen.

Seither gab es mehrfachen Wirbel um Geldleistungen für Verstorbene.

Laut Peter Hacker vom zuständigen Fonds Soziales Wien liegt das Problem am aktuellen System: Es gibt keinen automatischen Abgleich der Grundversorgungsdatenbank mit dem Melderegister und dem Sterbebuch.

Das Sozialhilfegeldempfänger kontrolliert gehören u.a. wegen Arbeitsfähigkeit und ihrer Arbeitswilligkeit, kann jeder verstehen.

Doch das Patienten einer mobilen oder stationären Hospizbetreuung auch noch kontrolliert werden, ist aus Sicht von Sternenkind.info menschenunwürdig.

Persönlich erlebte Situation: Jetzt legen sich die arbeitsscheuen auch schon ins Hospiz! Bis zum Tod sollst du Arbeiten, und sei es vom Sterbebett aus liegend! wurde von der 26 jährigen im Sterbeprozeß befindlichen noch 3 Tage vor ihren Tod vor Zeugen gefordert. Dagegen kann auf dem Papier der Sterbende sich wehren, doch sobald der betroffen Patient verstorben ist, wird das Gerichtsverfahren eingestellt. So bleibt, das Ärzte - im Hospiz arbeitend - dem Kontrollorgan vor dem Patienten Hausverbot erteilen kann und vielfach auch tut. Doch wie lange gilt dieses Hausverbot? Vielleicht auch nur, bis der von der Mindestsicherungs-Kontrolle betroffene verstorben ist?

So manches Papier ist es nicht wert, ausgestellt zu werden: Es gibt die Nachlassverhandlung auf dem für den Verstorbenen zuständigen Nachlassgericht, was ein Bestandteil des zuständigen Bezirksgerichtes ist. Nichts dagegen, dass das Finanzamt seine Familienbeihilfe, das Sozialamt seine letzte Auszahlung und das Jugendamt die Bevorschussung der Alimente (wenn der Tote mj. Kinder hinterläßt) wieder zurückholt usw.

Sinnvoll wäre die zahlreichen Rückholaktionen abgewickelt bevor noch das Nachlassgericht seinen Abschlußbericht verfasst. Denn der Abschlussbericht geht an die Erben. Dzt ist dieses Papier wertlos, weil oder wenn die Rückholaktionen nach Berichterfassung getätigt bzw.abgeschlossen werden.

Vielfach landet so manche Forderung bei den Erben. Den Notarfragen, denn die meisten offenen Rechnungen, Nachforderungen brauchen nur vom ev. vorhandenen Erde bezahlt werden, sonst nicht. Hilfreich ist hierbei das großzügige versenden einer Kopie der Sterbeurkunde.

 

Wunderbar, was doch im Land der Gleichberechtigung schon längst fällig war: Frauen bekommen in Zukunft ihre Mindestsicherung auf ihr eigenes Konto.

andere Quellen berichten: Mindestsicherung neu,

Mal schauen, ob und wann das Innenministerium qualitativ seine Arbeit noch weiter zu verbessern beginnt.

das Bundesministerium für Familie und Jugend www.bmfj.gv.at , Abteilung 1/4 berichtet:

Der Familienhärteausgleich erbringt finanzielle Unterstützungsleistungen für Familien in folgenden Bereichen:

Einmalige Zuwendung an Familien, welche durch ein besonderes Ereignis (Schicksalsschläge wie z.B. Todesfall, Krankheit, Behinderung, Naturereignis) in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Voraussetzung ist der Bezug von Familienbeihilfe und der Besitz der Österreichischen bzw. EU - Staatsbürgerschaft. Broschüre

 

Familienhospizkarenz - Härteausgleich

Monatliche Zuwendungen an Personen, welche durch die Inanspruchnahme  der Familienhospizkarenz (Sterbebegleitung oder Pflege eines schwerst erkrankten Kindes) den in den Richtlinie festgelegten Einkommensgrenzwert unterschreiten. (Der Bezug der Familienbeihilfe und Staatsbürgerschaft sind kein Kriterium!)

Die Antragstellung erfolgt gemeinsam mit dem Antrag auf Pflegekarenzgeld!

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